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Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig! [entfernt] (3DSDownload) // Test // Review

Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig! [entfernt]
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
10.11.11
Nintendo
Asobism
Kreativ
1
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig! [entfernt]

Nintendo ist immer wieder für eine Überraschung gut. Ich habe mich über Freakyforms ehrlich gesagt im Vorfeld wenig informiert, was allerdings bei den mageren Informationen über kommende Downloadspiele auch nicht immer so einfach ist. Hätte ich nicht unseren ntower, wüsste ich nicht einmal, dass ich mir das Spiel herunterladen kann. Nintendo muss in dieser Richtung einfach mehr tun. Und wenn dann ein Spiel wie „Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig“ im virtuellen eShop landet, muss einfach mal die Werbetrommel gerührt werden. Denn wenn man sich die ersten wenigen Infohäppchen, Videos und Screenshots aus dem Netz holt, verspricht Freakyforms ein tolles Spiel zu werden. Genau aus diesem Grund habe ich mir vor einigen Tagen das Spiel heruntergeladen.



Das abgefahrene Setting mit Minimal-Comicoptik und der sich wiederholende Ohrwurm-Soundtrack machen gleich nach dem Startbildschirm Lust auf mehr. In Freakyforms werdet ihr von Anfang an in die Spielwelt gesogen. Nur der beliebte 3D-Effekt reißt durch die sehr flach gehaltene Welt keine Bäume raus und ist von der Effektstärke her eher im Mittelmaß anzusiedeln. Keine großen Hürden, wenig Gefasel, was man alles tun kann, und der einladende Editor verlangen regelrecht nach einem selbst kreierten Monster. Gesteuert wird ausschließlich per Touchscreen und Stift. Das funktioniert ganz simpel und gut. Ein Viereck hier, ein Auge dort und natürlich der verpflichtende Mund, damit euer Freund auch mit etwas mampfen kann. Und so einfach wie die Welt von Freakyforms ist, so einfach ist das auch mit dem Fressen: Wer isst, muss auch kacken. Bis auf einige „Puh's“ kommen auch ab und zu wunderhübsche Eier aus eurem Kerlchen. Diese Eier belohnen euch nach dem Öffnen mit Münzen.

Am Anfang wirken die Editor-Möglichkeiten theoretisch eingeschränkt. Allerdings nur, weil noch einige Objekte fehlen, die ihr freispielen müsst und weil euch die Erfahrung fehlt. Wer aber genügend Kreativität und Zeit besitzt, hat keine Probleme damit, einen Link aus Zelda oder einen freakigen Super Mario zu basteln. Ihr solltet also genügend Zeit investieren und herum probieren. Mit den richtigen Charakteren macht Freakyforms nämlich noch wesentlich mehr Spaß. Das Beste aber ist immer noch die Vergabe der Stimme. Ihr habt die Wahl verschiedenster Emotionen und Stimmlagen. So kreierte ich unser ntower-Logo mit Augen und einer ganz tiefen Bass-Stimme, woraufhin ich einfach nicht mehr aus dem Lachen herauskam. Allein der Editor wird euch für einige Zeit an den Bildschirm fesseln.

Das Kreieren von irgendwelchen Wesen ist aber nur ein Bestandteil von Freakyforms. Nach der Erstellung geht es nämlich schon auf den eigenen Planeten. Hier lernt ihr die Basics: wie wird gesteuert, wie gefressen, wie gesprungen und so weiter. Danach rennt ihr schon herum, fresst Bäume leer und bewerkstelligt die ersten einfachen Aufgaben. Das Geniale an dem Spielprinzip ist allerdings die ständige Erweiterung der Welt und Figuren. Ständig werdet ihr mit neuen Objekten, Aufgaben und Fähigkeiten belohnt. Beispiel gefällig? Nach einiger Zeit bekommt ihr zum Beispiel Flügel geschenkt, die ihr dann im Editor an euer Monster kleben könnt. Mit diesen Flügeln fliegt ihr in ganz andere Bereiche auf dem künstlichen Planeten. Doch damit nicht genug. Nicht nur Monster können verändert werden, sondern auch andere Objekte wie Bäume, Häuser oder der gesamte Planet.

Neben dem Erstellen von Wesen und Gegenständen gilt es auch, zahlreiche Aufgaben zu lösen, die immer zahlreicher in eurer Welt auftauchen. Je mehr Charaktere ihr erstellt, desto mehr Aufgaben erscheinen. Aber auch andere Wesen, die euch beschäftigen, besuchen euren Planeten. Wie ihr merkt, geht es in diesem äußerst kreativen Plattformer immer weiter und weiter. Stundenlanger Spielspaß ist somit garantiert und wird nur durch die nervige Zeitvorgabe begrenzt. Der Besuch auf dem Planeten mit einem der ausgewählten Monster ist nämlich leider begrenzt. Und genau hier steckt die Schwierigkeit. Zwar wächst das Zeitfenster mit, doch wird es immer schwieriger, die ganzen Mini-Missionen zu meistern. Allerdings steckt auch genau hier die Herausforderung im Spiel. Für einige Sekunden ist man frustriert, dass man es nicht geschafft hat, aber ihr werdet schnell wieder durch andere, neue Eroberungen motiviert. Neben dem Hauptspiel gilt es auch in den Erstellungsaufgaben nach vorgegebenen Formen weitere Wesen zu basteln. Auch das macht jede Menge Spaß und verlängert die Motivation.

Wer viele Freunde mit einem 3DS und Freakyforms hat, wird sich auch über die StreetPass-Funktion und die QR-Codes von euren Monstern freuen. Hiermit sind weitere Monster garantiert, die ihr mit den anderen austauschen könnt. Das wiederum fesselt immer wieder an den Download-Titel für sechs Euro. Allein die Dauermotivation und der Umfang würden einen Retail-Titel rechtfertigen.



Fazit (9):
Anders, lustig, fesselnd und motivierend! „Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig“ ist der erste Download-Titel, der mich durchweg begeistern kann. Für die schlappen sechs Euro bekommt ihr ein herrlich skurriles Spiel, das von der Genialität der Einfachheit lebt. Durch die ständigen Erweiterungen des Gameplays und den sich immer weiter ausdehnenden sehr gut gemachten Editor werdet ihr meiner Meinung nach erstmals bei einem Download-Titel so richtig an den Nintendo 3DS gefesselt. "Holger! Hilf mir mal beim kochen!", ruft meine Frau zum Beispiel gerade aus der Küche. Das geht aber einfach nicht! Ich muss doch weitere freakige ntower-Monster mit tiefen Bass-Stimmen basteln und die wachsende und schräge virtuelle Welt erobern...



Autor: Holger Wettstein

Vielen Dank an Dennis und Pascal, die mir die Nintendo eShop-Karte zum Geburtstag geschenkt haben!


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