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3D Classics Xevious (3DSDownload) // Test // Review

3D Classics Xevious
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Preis:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
21.07.11
Nintendo
Namco Bandai
Shoot´em Up
1
3D Classics
5,99 Euro
Ab 6 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu 3D Classics Xevious

Xevious gehört eindeutig zu den Urahnen der vertikalen Shooter und hat wie kein anderes Spiel das Genre in den 80igern so geprägt. Das erste Mal durfte der von Namco entwickelte Shooter auf einer Arcade-Maschine von Atari im Jahre 1982 in den Spielhallen dieser Welt auf der Landebahn starten. In zahlreichen Versionen, Ports und Bootlegs wurde das Spielprinzip unter die Massen gebracht. In den heutigen Zeiten von HD und 3D hat das Genre aber zumindest in aktuellen Spielen so gut wie ausgedient. So bleiben Vertical-Shooter eher etwas für alte Hasen wie mich. Nintendo hat sich aber dafür entschieden, nach der Virtual Console-Version für die Wii das Original auch für den Nintendo 3DS zu veröffentlichen. Allerdings kommt die 3DS-Fassung nicht als simpler Klon daher, sondern als Remake mit aufpolierter Auflösung und dem bereits bekannten 3D-Effekt. Seit dem 21.7. ist das Spiel nach Excitebike das zweite 3D Classic-Spiel im eShop. Erwerben könnt ihr es für ganze 6 Euro, was mich in erster Linie allerdings ziemlich abgeschreckt hat. Doch wer gibt nicht gerne Kohle für echten Retro-Spaß aus?
 
 
Wie alle Spiele aus den 80igern überzeugt auch Xevious durch ein einfaches Spielprinzip, das ohne große Story, Vorgeplänkel oder Eingewöhnungszeit daherkommt: Euer Gleiter schwebt von unten nach oben über Wälder, Flüsse und gegnerische Stützpunkte. Mit dem Slider steuert ihr euren Gleiter in alle Himmelsrichtungen, mit der a-Taste wird das Dauerfeuer ausgelöst und mit b werft ihr Bomben in den Abgrund. Von oben kommen die Gegner, vor denen ihr euch in acht nehmen müsst und am Boden ballern ohne Ende Stationen auf euch. So simpel kann zocken sein. Doch wer jetzt denkt, Xevious wäre einfach, der ist hier an der falschen Adresse. Der Ur-Klassiker ist wie die meisten Arcade-Games extrem schwer. Fast wie im Trial & Error-Prinzip startet ihr immer und immer wieder von vorne, um immer weiter zu kommen und einen noch bessere Highscore zu erzielen. Dabei solltet ihr das Wort Frustration im Kopf deaktivieren und es in Herausforderung umwandeln. In den insgesamt über 16 Levels wird eurem Reaktionsvermögen nämlich alles abverlangt.
 
Die gesamte Technik und das Design erinnern stark an Excitebike. Wie beim NES-Remake wurde die Ur-Grafik 1:1 übernommen, mit neuen knalligen Farben versehen, auf die 3DS-Auflösung hochgeschraubt und mit den zwei bis drei Parallax-Ebenen ein 3D-Effekt erzeugt. Klingt gut und ist ein Fest für Retro-Fanatiker. Nur in der musikalischen Abteilung hat bei mir der Retro-Wahn aufgehört. Ich kann mir selbst in den früheren 80igern nicht vorstellen, dass jemand dieser Soundtrack gefallen hat. Als hätte jemand mit purer Gewalt an den Arcade-Automaten getreten, erklingt ein wirres und hektisches 8 Bit-Gedudel aus den armen Lautsprechern des Nintendo 3DS. Eine wahre Vergewaltigung für die Ohren. Ein großer Pluspunkt ist aber wie bei allen 3D-Classics die komplett konfigurierbare Steuerung und die softwarebasierte Einstellungsmöglichkeit des 3D-Härtegrades. Ebenso ist jederzeit ein schnelles speichern möglich.
 
 
Fazit (5):
Der Ur-Vater der Vertikal-Shooter, Xevious, feiert mit der 3DS-Version ein kleines Comeback. Allerdings mit sämtlichen Faktoren wie vor 30 Jahren: Der brutal harte Schwierigkeitsgrad und der ekelhafte Soundtrack sind sicherlich Geschmackssache und erfordern in der heutigen Zeit von 3D-Welten, orchestralen Dolby-Soundtracks und integrierten Hilfe-Systemen einiges an Frustrationstoleranz. Xevious bleibt ein Spiel für Hardcore-Retro-Fans mit einer Freude an Masochismus. Für mich bleibt aufgrund der zahlreichen kostenlosen Versionen im Netz nur die Frage, warum ich den Titel für 6 Euro aus dem Nintendo eShop herunterladen soll. Der etwas zu simpel gestaltete 3D-Effekt reißt es für mich persönlich leider nicht heraus.
 
Autor: Holger Wettstein 

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