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Fun! Fun! Minigolf TOUCH! (3DSDownload) // Test // Review

Fun! Fun! Minigolf TOUCH!
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Preis:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
08.03.12
Shin'en Multimedia
Shin'en
Sport
1
4,99 Euro
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Fun! Fun! Minigolf TOUCH!

Dank der Transparenz unseres Teams wisst ihr sicherlich schon so ziemlich alles über uns. Was allerdings völlig neu für euch sein dürfte ist die Tatsache, dass ich ein absoluter Profi im Minigolf bin. Ich habe bereits an großen Turnieren teilgenommen und sie alle gewonnen – leider war ich aber auch immer der einzige Teilnehmer an meinen imaginären Wettbewerben. Doch als dann Shin'en, ein deutsches Entwicklerstudio aus München, Fun! Fun! Minigolf Touch! für den eShop des 3DS ankündigte, witterte ich meine Chance, mein Können ein weiteres Mal unter Beweis zu stellen. Aber konnte mich der Download-Titel für einen Preis von fünf Euro wirklich überzeugen?



Kurz nach dem Start von Fun! Fun! Minigolf Touch! laufen die Credits über den Bildschirm und zeigen euch die Personen, die hart an dem Spiel gearbeitet haben. Da uns das aber wenig interessiert, drücken wir es einfach weg und suchen uns einen der beiden auswählbaren Charaktere aus. Zu Beginn habt ihr noch nicht die Möglichkeit, mit eurem eigenen Mii zu spielen, könnt dies jedoch recht flott freischalten (was merkwürdig ist, da man ja schließlich mit diesem Feature wirbt!). Ihr habt also die Auswahl zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter und könnt dann zwischen vier verschiedenen Kleidungsstücken wählen. Auch die Farben an Shirt, Hose/Rock und Schuhen könnt ihr verändern. Leider gibt es keine Möglichkeit, die Frisur der Charaktere zu ändern oder ähnliches. Auch ist es nicht möglich neue Klamotten freizuschalten, was ein wenig schade ist. Aber darum geht es ja auch beim Minigolf nicht, sondern um das Spiel an sich.

Für jeden, der Minigolf nicht kennt, erkläre ich eben das Spielprinzip: Ein Ball muss ins Loch. Zack, so einfach kann es sein ein Spiel zu erklären. Natürlich ist das nicht besonders einfach, denn euer Versuch, mit dem Schläger den Ball ins Loch zu befördern, wird oft von Hindernissen gestört. Sonst wäre das Spiel ja auch äußerst langweilig. Die Steuerung ist äußerst simpel und ihr habt die Wahl, ob ihr mit dem Touchscreen oder den Knöpfen des 3DS spielen wollt. Mir persönlich gefällt die Steuerung mit den Tasten besser, aber ich denke jeder sollte selbst herausfinden, was ihm besser liegt. Entscheidet ihr euch für die Touchscreen-Steuerung, müsst ihr einfach nur die Richtung, in welche der Ball geschlagen werden soll, auswählen, und dann den Schläger mit dem Stylus zurückziehen. Je weiter ihr ihn vom Ball entfernt, desto größer ist der Schwung und somit die Kraft, mit welcher der Schläger auf das runde Objekt trifft. Ganz wichtig jedoch ist es auch, mittig auf den Ball zu treffen, sonst rollt er nicht in die gewünschte Richtung. Bei der Tastensteuerung reichen zwei Knopfdrücke, um euren Versuch zum Einlochen zu starten. 

Leider könnt ihr nicht ewig durch die Gegend ballern, sondern müsst eure Schläge genau planen, da nach einer bestimmten Anzahl an Schlägen Schluss ist. Je weniger Versuche ihr braucht, desto besser ist eure Bilanz und ihr bekommt mehr Geld, welches ihr im Shop ausgeben könnt. Dort könnt ihr dann Flugtickets für neue Minigolf-Cups kaufen und euer Können auf schwierigeren Bahnen versuchen. Diese sind dann wirklich knifflig und ihr müsst alles versuchen, um mit nur wenigen Schlägen den Ball ins Loch zu befördern.

Nimmt man sich abseits der Minigolf-Action ein wenig Zeit, um sich die Umgebung ein wenig anzuschauen, dann fällt schnell auf, dass Shin'en sich wirklich Mühe gegeben hat, um die Atmosphäre eines Golf-Platzes einzufangen. Die drei verschiedenen Länder werden schick mit typischen Merkmalen dargestellt und überzeugen mit schicken Details wie umherfliegenden Schmetterlingen oder einem Flugzeug, das mit einem Shin'en-Banner durch die Lüfte schwebt. Natürlich reißt die Grafik des Spiels keine Bäume aus und auch der 3D-Effekt ist eher recht passiv gehalten, beides weiß allerdings dennoch durchaus zu überzeugen. Die musikalische Untermalung plätschert eher im Hintergrund so vor sich hin, stört aber auch nicht und passt perfekt einem gemütlichen Minigolf-Titel.

Um an Geld zu kommen, müsst ihr übrigens nicht die ganze Zeit die verschiedenen Cups absolvieren, sondern könnt auch auf Trickshot-Kursen ordentlich Geld verdienen. Dort liegen auf verschiedenen Bahnen dann Münzen auf dem Boden, welche von euch aufgesammelt werden wollen. Jedoch solltet ihr über Bande spielen und nicht geradeaus auf die glitzernden Objekte der Begierde ballern, denn dann bekommt ihr einen immer höher steigenden Multiplikator und verdient somit natürlich noch mehr Geld. Es macht viel Spaß, hier auszuknobeln, auf welche Weise man möglichst viel verdienen kann.

Leider leidet Fun! Fun! Minigolf Touch! unter zwei Problemen. Zum Einen gibt es keinen Multiplayer-Modus, welcher gerade bei einem solchen Spiel perfekt gewesen wäre. So könnt ihr euch nur mit eurem eigenen Highscore messen und versuchen, diesen zu verbessern. Aber das wird auf Dauer bei nicht so viel Spaß machen wie es in einem direkten Duell mit einem Freund gewesen wäre. Das zweite Problem ist die eben bereits angesprochene Motivation. Innerhalb von wenigen Stunden habt ihr jeden Parcours einmal durchgespielt und besitzt recht flott alle im Shop erhältlichen Gegenstände und Boni. Allerdings handelt es sich hier um einen Download-Titel für fünf Euro, weshalb dies gerade so noch verschmerzbar ist.



Fazit (7):
Fun! Fun! Minigolf Touch! ist ein wirklich guter Titel, welcher für kurze Zeit unterhalten kann und ab und an sicher unterwegs mal wieder angeworfen wird. Dennoch ist die Spielzeit recht kurz und der fehlende Multiplayer-Modus fällt recht negativ ins Gewicht. Dennoch hat Shin'en hier einen äußerst spaßigen Titel auf den 3DS gebracht, der nicht nur Fans von Minigolf erfreuen kann. Ich trainiere nun erst einmal ein wenig weiter für den kommenden Only-Eric-Minigolf-Wettbewerb im Sommer...

Autor: Eric Sohr
 


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