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Sweet Memories Blackjack (3DSDownload) // Test // Review

Sweet Memories Blackjack
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Preis:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
31.05.12
CIRCLE Ent.
CIRCLE Ent.
Glücksspiel
1
3,99 Euro
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Sweet Memories Blackjack

Wir schreiben das Jahr 2012. Drei Jahre nach meiner Therapie war ich endlich vollkommen geheilt. Schuld an allem war Holger, der mir eines Tages ein Spiel zuschickte, welches das Wort „sexy“ enthielt. Ich wusste nicht, dass dieses Spiel mein Leben komplett auf den Kopf stellen würde. Als ich Sexy Poker ausprobierte und schließlich nach mehreren Stunden einen schlimmen Muskelkater im rechten Arm hatte, wusste ich, dass ich süchtig bin. Nach mehreren Wochen Abstinenz von ntower holten mich Holger und Pascal aus meiner Wohnung und schickten mich sofort in die nächste zentrale Irrenanstalt, in der ich lange Zeit bleiben musste. Vor einigen Tagen zwang mich Pascal jedoch, mir erneut ein sehr spezielles Spiel anzuschauen. Sweet Memories Blackjack für den Nintendo 3DS ist im eShop erschienen und spricht wieder eine ganz spezielle Zielgruppe an. Ob es jedoch genauso gut wie Sexy Poker ist, stellte ich bereits nach einigen Minuten fest…



Wie es sich die meisten unter euch sicherlich schon gedacht haben, handelt es sich hierbei um ein Black Jack-Kartenspiel, welches mit süßen Mädchen bestückt ist. Bevor ich euch das Prinzip dieses Spiels erkläre, will ich euch aber gerne ein bisschen an der „Story“ teilhaben lassen: Eines Tages kehrt eine ehemalige Nachbarin namens Kasumi an meine Schule zurück. Natürlich kennen sich unsere Eltern und NATÜRLICH darf sie für die nächsten Tage bei uns wohnen. Die Eltern haben anscheinend sehr viel Vertrauen zu mir… Jedoch haben Kasumi und Ich sehr gute Kindheitserinnerungen an die gemeinsame Zeit. Oh ja, die hatten wir. Doch wir haben auch eine Aufgabe: Um diese Erinnerungen zurückkehren zu lassen, müssen wir ganz viel BJ spielen. Nein, nicht das was ihr denkt. Black Jack! Ihr seid solche Ferkel!

Tja, da haben wir den Salat. Die Regeln sind für jeden Fan des Spiels einfach zu verstehen. Erst einmal hält man den Nintendo 3DS wie ein Buch und verzichtet komplett auf den 3D-Effekt. Ich verstehe nicht, warum man das Spiel dann nicht gleich als DSiWare-Titel herausgebracht hat. Mit dem Touchscreen kann ich so aber alles bedienen und bin nicht auf die Knöpfe angewiesen. Vor jeder Runde kann ich mir Coins aussuchen, entweder 25er, 50er, 100er oder 300er Coins. Dann erhalten meine Mitspielerin und Ich jeweils zwei Karten. Der Gegner muss hierbei eine Karte offen auslegen. Nun ist es unser Ziel, möglichst nah an der 21 zu liegen oder mehr Punkte als der Gegner zu erzielen, indem je nach vorhandener „Punktzahl“ weitere Karten gezogen werden.

Aber Achtung: Sobald man mehr als 21 Punkte hat, ist man draußen und schon kassiert die Mitspielerin die ganzen Coins. Aus diesem Grund musste ich schon öfter darüber nachdenken, ob ich noch eine Karte ziehen oder es lieber bleiben lassen sollte. Jedoch merkt man im Spielverlauf immer wieder, dass die KI mehr Glück als Verstand hat. Das Spiel schient es auch noch extra zu steuern, dass sie mehr Glück hat als ich. Ich kam mir echt mehr als 100 Mal verarscht vor. Es herrscht keine Fairness.

Es gibt einen normalen Modus, in dem ich so lange spielen kann wie ich will und auch sehr viel Geld sammeln kann. Dann gibt es wiederum den Score-Modus, in dem ich versuchen muss, als erstes die 1000 Coins zu sammeln. Während meiner Testphase habe ich mich sehr oft durch das Spiel gequält um zu schauen, ob man spezielle Sachen freischalten kann. Nun ja, es gibt sogenannte Achievements. Es werden also Bilder von süßen Mädchen freigeschaltet, die man sich OHNE den 3D-Effekt anschauen kann. Aber keine Sorge: Die Mädels machen überhaupt keine erotischen Posen.

Falls man mehrere Runden gegen Kasumi erfolgreich war, hat man auch die Chance, gegen ihre Freundinnen zu spielen. Und nein, es gibt keinen GF6. Es störte mich die gesamte Spielzeit über, dass ich einfach keinen Bezug zu den Personen herstellen kann. Die Mädchen wurden einfach platziert, um Black Jack zu spielen. Vor allem: Kasumi kommt nach Jahren wieder zu mir und dann will sie nur Black Jack spielen? Ich hätte es klasse gefunden, wenn sie ein paar Informationen zu ihrer Person bekannt gegebenhätte, wie zum Beispiel, was sie all die Jahre so getrieben hat, aber so ist das ist echt lächerlich. Der einzige Trost ist vielleicht, dass sie japanische Laute von sich gibt, mehr ist nicht drin. Besonders lustig finde ich, dass Nintendo selbst auf der Webseite schreibt, dass etwas Spezielles passiert, wenn man mit Kasumi morgens oder abends spielt. Das Ergebnis: Morgens bzw. tagsüber spiele ich Black Jack gegen sie in der Schule und mitten in der Nacht im Bett... spielen wir ebenso Black Jack. Mir blieb die Spucke weg.



Fazit (1):
Sweet Memories Blackjack hat nicht direkt die Absicht, eine erotische Darstellung zu bieten. Aber das ist egal, denn selbst das Black Jack spielen gegen die Mädchen ist eine Frechheit. Ich habe teilweise länger als eine Stunde gegen Kasumi gespielt, um sie platt zu machen. Sobald aber das Spiel merkt, dass die KI verliert, hatte das Mädel urplötzlich das Glück vollends auf seiner Seite. Ich hatte ja auch etwas Hoffnung, dass man etwas mehr über die Mädchen erfährt, aber mehr als Bilder, die ich in der Galerie in 2D betrachten kann, ist nicht drin. Echt schade. Der chinesischen Entwickler Circle Entertainment hat es echt geschafft, dass schlechteste Spiel bislang in der 3DS-Download-Rubrik zu schaffen. Finger weg!

Autor: Dennis Meppiel

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Guthabens für Sweet Memories Blackjack!

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