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Hydroventure: Spin Cycle (3DSDownload) // Test // Review

Hydroventure: Spin Cycle
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Preis:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
13.12.12
Nintendo
Curve Studios
Puzzle
1
9,99 Euro
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Hydroventure: Spin Cycle

Der eShop des Nintendo 3DS bietet mittlerweile eine ordentliche Anzahl an exklusiven Spielen. War die Unterstützung der Entwickler in den ersten Monaten noch sehr verhalten, so kommen mittlerweile fast wöchentlich neue Spiele von Indie-Entwicklern in Nintendos Online-Shop. Aber auch Nintendo selbst lässt es sich nicht nehmen und veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen eigene Spiele für den eShop. Dazu zählen Perlen wie Pullblox, Dillon´s Rolling Western oder auch Freakyforms:  Deine Geschöpfe, quicklebendig!  Am 13. Dezember dieses Jahres veröffentlichte Nintendo mit Hydroventure: Spin Cycle einen weiteren Titel im eShop, wobei der direkte Vorgänger bereits im Jahre 2010 für WiiWare erschien. Erfahrt nun, wie sich der 3DS-Ableger in meinem Spieletest schlagen konnte.



Die Ausgangsgeschichte des Spiels wird in einem netten Einleitungsfilm vorgestellt: Ein namenloser Zauberer stöbert in einem alten Buch mit bunten Zeichnungen aus verschiedenen Epochen. Ihn reizen die Bilder darin so sehr, dass er ihnen Leben einhauchen möchte. Doch beim anstehenden Zauber geht so einiges schief und der bösartige Schleim sucht alle Seiten des bunten Buchs heim. Es kommt sogar noch schlimmer: Der böse Schleim hält alle 60 Regenbogengeister gefangen! Nun ist es eure Aufgabe, in Form des Wassergeistes Nöcki alle Seiten des Buchs zu besuchen und so die Wassergeister vom Unheil zu befreien.

Ich kann euch voll verstehen, wenn ihr nach dem Lesen dieser Zeilen mit Schweißausbrüchen vor dem Computer sitzt! Trotzdem muss das Leben ja irgendwie weitergehen, also entschloss ich mich, das erste Level zu betreten und den bösen Schleim zu vernichten. Gleich in den ersten Minuten fiel mir übrigens auf, dass sich das Spiel nicht im 3D-Modus spielen lässt. Dies ist allerdings eine sehr kluge Entscheidung der Entwickler, da ihr fast pausenlos euren Nintendo 3DS bewegen müsst. Und wir wissen ja spätestens nach einer Partie Faceraiders, dass 3D-Effekte und Bewegungssteuerung zusammen keine gute Idee sind, oder?

Doch kommen wir noch einmal zurück zu eurer grundsätzlichen Aufgabe in jedem der insgesamt 60 Level. Ihr lenkt Nöcki in flüssiger Form durch bunte 2D-Welten, um am Ende jedes Levels den Regenbogengeist zu befreien. Dabei steuert ihr Nöcki nur indirekt: Indem ihr euren Nintendo 3DS nach links neigt, kippt die gesamte Welt in Hydroventure: Spin Cycle ebenfalls nach links, wodurch euer Wasser in die entsprechende Richtung fließt. Ihr könnt eure Wassertropfen springen lassen, indem ihr die linke oder rechte Schultertaste drückt. Weiterhin habt ihr auf dem Touchscreen im Laufe eures Abenteuers eine Reihe von Fähigkeiten, die euch sehr nützlich sein können. So könnt ihr beispielsweise eure Kräfte bündeln und alle umherfließenden Tropfen auf eine Stelle fokussieren. Auch könnt ihr so kleine Explosionen durchführen und dünne Mauern zu Fall bringen.

Wie bereits angedeutet, umfasst das Spiel zunächst 60 verschiedene Level, welche in vier Szenarien aufgeteilt sind. Das erste Szenario umfasst 15 Level und lässt euch die Steinzeit durchfließen. Auch die folgenden drei Szenarien sind einer bestimmten Epoche zugeordnet, auch wenn ich hier jetzt nicht die Überraschung verderben möchte. Von der Steinzeit bis zur Gegenwart sollte für jeden etwas dabei sein! Generell fällt auf, dass die Entwickler von Curve Studios jedes Level mit viel Liebe zum Detail entworfen haben. So kommt es ab und zu einmal vor, dass im Hintergrund ein riesiger Flugsaurier durchs Bild fliegt oder grelle Scheinwerfer durch das Bild leuchten. Auch die Musik hat bei mir einen ziemlich positiven Eindruck hinterlassen, da euch viele abwechslungsreiche Musikstücke erwarten. Es kam eigentlich fast nie vor, dass ein Musikstück in zwei aufeinanderfolgenden Levels verwendet wurde. So soll es sein!

Kommen wir noch einmal zurück zum Spielablauf. Anfangs sind die Level noch ziemlich linear gehalten, wodurch der Schwierigkeitsgrad zu Beginn noch sehr angenehm ausfällt. In späteren Levels müsst ihr allerdings eine Reihe von Schaltern betätigen, feurige Gegner löschen oder über Sprungschanzen springen, um den Regenbogengeist am Ende des Levels zu erreichen. Das Spiel gewinnt darüber hinaus an Komplexität, da ihr später auch euren Aggregatzustand verändern müsst, um das Ziel zu erreichen. Als fester Eisblock könnt ihr beispielsweise große Schalter betätigen und endet im Sand nicht als Matschepampe.

Als Wolke könnt ihr wiederrum fliegen und so unerreichte Gebiete unsicher machen. Den Entwicklern gelingt es dabei gut, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und den Spieler dabei nicht zu überfordern. Es kam deshalb nur selten vor, dass ich nicht weitergekommen bin, auch wenn ihr in den letzten Abschnitten fast unzählige Fähigkeiten besitzt. Durch gelegentliche Bosskämpfe kommt zudem etwas Abwechslung ins Spiel, auch wenn die Schwachpunkte meist schnell ausfindig gemacht werden können.

Um noch einmal auf das Neigen eures Nintendo 3DS zurückzukommen: In vielen Levels genügt es, den Nintendo 3DS nur bis maximal 90 Grad nach links oder rechts zu neigen. Es gibt allerdings auch Welten, in denen ihr euren Handheld sogar um den Kopf drehen müsst, um an bestimmte Abschnitte zu gelangen. Ziemlich komisches Gefühl übrigens, den Nintendo 3DS komplett verkehrtherum zu halten! Die Level, in denen ihr den Handheld um 360 Grad drehen müsst, werden vorher auf der Levelkarte markiert, sodass ihr euch diese lieber für ungestörte Momente aufheben könnt. Sieht ja schließlich komisch aus, wenn ihr in der vollen U-Bahn sitzt und wie ein Bekloppter euren Nintendo 3DS um die eigene Achse dreht…

Die ersten Level sind übrigens ziemlich kurz und sollten euch nur wenige Minuten beschäftigen. Im späteren Verlauf ist es allerdings keine Seltenheit, dass ihr auch mal zehn Minuten oder mehr an einer Herausforderung sitzt. Deshalb fällt die Spielzeit mit rund zehn Stunden auch ziemlich ordentlich aus. In jedem Level ist zudem ein Puzzleteil versteckt, von denen ihr garantiert fast keines im ersten Durchgang finden werdet. Habt ihr alle Puzzleteile eines Szenarios gefunden, schaltet ihr ein kleines Minispiel frei. Also ist auch nach dem Durchspielen für Motivation gesorgt!



Fazit (8):
Hydroventure: Spin Cycle ist ein weiteres Spiel im eShop des Nintendo 3DS, das man sich ohne Zweifel herunterladen kann. Wenn ihr auch nur annähernd etwas für das Spielprinzip übrig habt, erwarten euch mit diesem Spiel viele Stunden (teils anspruchsvolle) Unterhaltung. Das Spielprinzip macht Spaß, die Präsentation ist sehr gelungen und der Umfang für zehn Euro mehr als genügend. Und die Steuerung läuft ebenfalls jederzeit flüssig (hihi, Wortspiel!), auch wenn manchen hier womöglich eine alternative Steuerung ohne Bewegungssensoren fehlt. Wenn die Entwickler bei einem Nachfolger noch etwas mehr Abwechslung hineinbringen, wirds sogar noch besser! Bis dahin suche ich weiter nach den Puzzleteilen…



Autor: Kevin Maßmann

Vielen Dank an Nintendo für die Bereitstellung von Hydroventure: Spin Cycle!


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