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The Legend of Zelda: The Ocarina of Time 3D (3DS) // Angespielt // Hands-On

The Legend of Zelda: The Ocarina of Time 3D
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
17.06.11
Nintendo
Grezzo
Action-Adventure
1
Ab 6 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Hands-On The Legend of Zelda: The Ocarina of Time 3D

Bereits vor rund drei Monaten konnten wir auf der Nintendo 3DS Experience Night in Hamburg eine Vorab-Version des Nintendo 3DS-Remakes von The Legend of Zelda: Ocarina of Time testen und das allseits bekannte Einstiegsdorf Kokiri in stereoskopischem 3D erkunden. Am 16. Mai dieses Jahres lud uns Nintendo ein weiteres Mal ein, um die finale Version (in deutscher Sprache) unter die Lupe zu nehmen und die weite Welt von Hyrule auf mögliche Detailverbesserungen zu untersuchen. Nachdem ich mich also am reichhaltigen Buffet gestärkt und auf dem Außenbalkon im achten Stock eines renommierten 5 Sterne-Hotels über die Hamburger Innenstadt geblickt habe, griff ich mir eines der vielen 3DS-Geräte und versank in der märchenhaften Welt von The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D.
 

Schon in der Einführungssequenz des Spiels, in der die kultige (Anm. d. Red.: und nervige!) Elfe Navi unseren Helden Link aufsucht und dabei durch Kokiri fliegt, wird deutlich, dass sich Nintendo sehr strikt an das Original gehalten hat. Zwar wurde die (später noch thematisierte) Grafik des Abenteuers generalüberholt, das Spielgeschehen an sich ist aber nach wie vor identisch. Über einen anderen Spielstand konnten wir die eine oder andere Spielstunde überspringen und hatten vollen Zugang auf die Ebene von Hyrule (richtig gehört, einige Namen wurden aus bislang ungeklärten Gründen aktualisiert) und Hyrule selbst. Auch hier gilt die Devise: Inhaltliche Unterschiede habe ich keine entdeckt, nur die Grafik des Spiels verweist auf das gründliche Arbeiten seitens Greezo, die für die Entwicklung des Spiels verantwortlich sind.
 


Hervorzuheben ist neben dem zeitlosen Gameplay übrigens die äußerst gelungene Steuerung, die nahtlos auf die Systemeigenschaften des Nintendo 3DS-Systems angepasst wurde und euch das Abenteuer auf die bestmögliche Art und Weise bedienen lässt. Link selbst wird hierbei in klassischer Manier mit dem Schiebepad gesteuert, während ihr die Grundaktionen (Interaktion, Schwert, platzierte Items) mit den a-, b-, y- und x-Tasten ausführt. Die Items könnt ihr übrigens ganz intuitiv in den neugestalteten Menüs mit dem Touchpen über die dazugehörigen Schaltflächen aktivieren. Neben diesen Schaltflächen befinden sich auf dem Touchscreen noch eine übersichtliche Weltkarte, eure Energieanzeige und der Zugriff auf weitere Einstellungsmenüs. Oben links befindet sich dann noch der Perspektiven-Button, durch den ihr nach Betätigung eure Umgebung aus der Ego-Perspektive überblicken könnt. Dies lässt sich übrigens auch mit den Beschleunigungssensoren des Nintendo 3DS steuern, wobei ihr dann auf einen optimalen 3D-Effekt verzichten müsst. Doch keine Sorge: Ihr könnt euch auch ganz klassisch mit dem Schiebepad umsehen. Die Kamera lässt sich mithilfe der L-Taste übrigens jederzeit hinter Link zentrieren und bereitete uns während des Spielens keinerlei Probleme.
 

Doch was unterscheidet die überarbeitete Version für den Nintendo 3DS nun eigentlich abseits der Grafiken vom Original? Nintendo hat auch hier den Super-Assistenten implementiert, den man bereits aus diversen Wii-Spielen kennt. Habt ihr eure Energieleiste komplett ins Leere treiben lassen und den Game Over-Bildschirm zu Gesicht bekommen, könnt ihr auf das Vision-Menü zugreifen. Dort habt ihr Zugang zu kurzen (nicht länger als 10 Sekunden langen) Videos, die euch Auskunft über euer nächstes Ziel geben. Es ist derzeit noch nicht bekannt, ob ihr für das Überspringen der Vision-Hinweise irgendwelche Boni zu Gesicht bekommen werdet. Für Spieler, die in den späteren Dungeons allerdings an dem einen oder anderen Rätsel hängen bleiben, ist dieser Zusatz sicherlich eine nette Dreingabe.
 

Nach dem Beenden der Story habt ihr Zugriff auf den Master Quest-Modus. Dieser lässt euch das Spiel noch einmal unter erschwerten Bedingungen bestreiten. Dazu zählen vor allem komplett ausgetauschte Gegnertypen oder auch die Tatsache, dass ihr doppelten Schaden bei Treffern erleidet. Ihr werdet außerdem feststellen, dass die Spielwelt komplett gespielt wurde, was selbst die eingefleischtesten Zelda-Fans zum Grübeln bringen dürfte. Der Master Quest-Modus stellte sich für mich übrigens schon früh im Spiel als große Herausforderung dar und brachte mir in regelmäßigen Abständen den Bildschirm-Tod. Zwar scheinen die Veränderungen nicht weltbewegend zu sein, ambitionierte Fans unter euch werden es sich vermutlich trotzdem nicht nehmen lassen und es sich auch als Ziel setzen, diesen Modus zu beenden. Als Zelda-Fan hat man sowieso keine andere Wahl, oder?
 

Aus technischer Sicht macht der 3DS-Hit übrigens einen überraschend frischen und modernen Eindruck. Der 3D-Effekt wirkt sehr gelungen und beschränkt sich überwiegend auf den Tiefeneffekt, der allerdings sehr natürlich und real wirkt. Wirkliche 3D-Spielereien haben wir in dem Sinne nur wenige gefunden. So scheinen die Items im Verwaltungsmenü beispielsweise aus dem Bildschirm herauszuragen. Auch Links Fee Navi sorgt immer wieder für einen netten 3D-Effekt. Doch auch abseits des 3D-Effekts wurde die Grafik von Grund auf erneuert. Gerade die Charaktere wirken sehr schön und lassen nur noch wage an das Original erinnern. Kokiri, der Deku-Baum, Kakariko oder auch Hyrule selbst wirken wesentlich bunter und lebhafter, als man es anhand der anfänglichen Screenshots vermuten mag. Auch die neuen Menüs auf dem unteren Bildschirm sind sehr übersichtlich gestaltet und wissen zu gefallen. Also: Traut bitte nicht den Bildern im Internet und überzeugt euch selbst! Wir waren von der grafischen Qualität des Spiels überrascht. Die Musik hingegen scheint aus dem Original übernommen worden zu sein, was in diesem Fall allerdings kein Problem darstellen sollte. Euch erwarten also immer noch dieselben Ohrwürmer, die euch schon vor 13 Jahren tagelang in den Köpfen festsaßen. Versprochen!
 

Fazit (Der erwartete Hit):
The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D liefert euch genau das Spielerlebnis, das man erwarten konnte. Die Grafik wurde stark aufpoliert, der 3D-Effekt kompromisslos und ohne jede Probleme eingebaut und die Steuerung bestmöglich auf das Nintendo 3DS-System angepasst. Mit dem Master Quest-Modus und dem Boss-Modus erwarten euch außerdem nach dem Abschluss der Hauptgeschichte neue Herausforderungen, wobei wir letzteres leider nicht selbst testen konnten. Das Gameplay selbst wirkt immer noch genau so frisch wie man es vor vielen Jahren auf dem Nintendo 64 erleben konnte und wirkt keineswegs veraltet. Spieler der ersten Stunde, die das Original bereits bis zum Erbrechen durchgespielt haben, müssen für sich selbst entscheiden, ob ein erneuter Kauf vonnöten ist. Nintendo 3DS-Besitzer, die das Original noch nicht kennen, müssen so oder so zugreifen, da hat man ja sowieso keine andere Wahl!
 

Autor: Kevin Maßmann

Vielen Dank an Nintendo Deutschland zur Presseveranstaltung in Hamburg!



Hands-On vom 20.02.2011:

Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D erwartet uns die Portierung eines der vermutlich besten Spiele der Videospielgeschichte. Wir durften die 3DS-Version des Spiels auf der Nintendo 3DS Experience Night in Hamburg anspielen und das Spiel auf mögliche Neuerungen untersuchen. Erfahrt nun, ob wir fündig geworden sind. 

Die englischsprachige Demoversion lässt uns auf drei unterschiedliche Spielstände zugreifen, wobei wir uns für die Erkundung des Kokiri Waldes entscheiden. Verglichen mit dem Original auf dem Nintendo 64 fällt sofort auf, dass die Nintendo 3DS-Version wesentlich farbenreicher und schärfer ist. Gesteuert wird das Spiel in erwarteter Art und Weise: Mit dem Schiebepad des Nintendo 3DS bewegen wir Link in die von uns gewünschte Richtung, was uns direkt in alte Zeiten zurückversetzt. Mit der a-Taste zücken wir das Schwert und führen einige Hiebe aus. Mit der b-Taste rollen wir uns in gewohnter Link-Manier durch die Felder des Kokiri Waldes. Mit der y- und x-Taste interagieren wir mit anderen Personen oder nutzen unsere ausgewählten Items. Auf dem Touchscreen lassen sich verschiedene Dinge überprüfen und neu verwalten. Auf der Karte im Zentrum des Touchscreens können wir im Handumdrehen unsere derzeitige Lage überprüfen. Um diese herum lassen sich die angewählten Items auf andere Tasten legen, außerdem könnt ihr auf das Inventar zugreifen oder den aktuellen Energiezustand durch angestaute Tränke auffüllen.

 

Die Steuerung wirkt äußerst vertraut und bedarf keiner größeren Einarbeitungszeit. Übrigens: Mithilfe des eingebauten Bewegungs- bzw. Beschleunigungssensors können wir auch durch einfaches Bewegen des Nintendo 3DS-Systems mit der Schleuder zielen, was das Spielgeschehen um einiges intuitiver gestaltet. Von der technischen Seite her haben wir in dieser Hinsicht nichts auszusetzen, die Bewegungen werden problemlos erkannt und lassen uns daher auch auf zukünftige Spielereien dieser Art hoffen. Trotzdem haben wir uns nach einigen Zielversuchen wieder dazu entschieden, mit dem Schiebepad zu zielen, da dies um einiges schneller und bequemer vonstattengeht. Hier bleibt euch natürlich selbst überlassen, ob ihr auf die Bewegungssteuerung des Spiels zugreifen wollt. Aus inhaltlicher Sicht können wir euch keine weiteren Neuigkeiten berichten, da Nintendo das Spiel an sich von der Nintendo 64-Version übernommen hat.

Der 3D-Effekt des Spiels gilt für viele von euch sicherlich als Kaufgrund und wird auch von uns als empfehlenswert empfunden. Die Welt wirkt von der ersten Sekunde an wesentlich plastischer und lebreicher, als man es noch aus dem Original kennt. Gerade im Zielmodus springt uns die Bildtiefe förmlich ins Auge und besticht durch mehrere Ebenen, wodurch ihr ganz genau erkennen könnt, wie weit der nächste Baum von euch entfernt steht. Übrigens: Auch das alte Intro mit Epona steht in der Demo zur Verfügung und macht den 3D-Effekt durch die dynamischen Kamerafahrten noch besser deutlich. Unser persönliches Highlight war der Moment, als das Logo des Spiels auf dem Bildschirm erschien und sich direkt in den unmittelbaren Vordergrund stellt. War dieser Moment in der Nintendo 64-Vorlage für viele vermutlich vollkommen unspektakulär, stellt sich dies in der 3DS-Version als wirklich schöne Anfangsanimation heraus!

 

 

Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D hat Nintendo dem Spiel in erster Linie ein visuelles Update verliehen, was das Spiel um einiges ansehnlicher gestaltet als man es noch vom Nintendo 64 kennt.  Auch der 3D-Effekt verleiht dem Spiel einen wesentlich schöneren Touch und stellt viele andere Spiele, die auf der Nintendo 3DS Experience Night anspielbar waren, in den Schatten. Ob sich die 3D-Version für euch lohnt, können wir nicht beantworten, da das Spiel neben dem visuellen Update und der angepassten Steuerung inhaltlich vermutlich nichts Neues bieten wird. Das Spiel ist aber vorbildlich auf die Systemeigenschaften des Nintendo 3DS angepasst worden und Zelda-Fans sind wohl sowieso dazu gezwungen, sich das Spiel zu kaufen. Oder?
 

Autor: Kevin Maßmann 
 

Vielen Dank an Nintendo für die Einladung zur Nintendo 3DS Experience Night in Hamburg! 


Veröffentlicht am 18.05.11 von Pascal Hartmann
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