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New Super Mario Bros. 2 (3DS) // Angespielt // Hands-On

New Super Mario Bros. 2
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
17.08.12
Nintendo
Nintendo
Jump'n'Run
2
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Hands-On New Super Mario Bros. 2

Ich glaube nicht, dass ich die derzeitige Diskussion über Nintendos Softwarepolitik im Hinblick auf neue Mario-Spiele ausführlich erläutern muss, da jeder seinen eigenen Standpunkt vertritt. Mit New Super Mario Bros. U (für Wii U) und New Super Mario Bros. 2 (für den Nintendo 3DS) hat Nintendo derzeit zwei scheinbar ähnliche Spiele in der Pipeline, welche beide noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollen. Ich durfte mich auf dem Post E3-Event in Hamburg an drei Levels von New Super Mario Bros. 2 versuchen und werde euch in den kommenden Zeilen meine ersten Eindrücke verraten.



Während ich mich bei fast allen Demoversionen auf dem Event erst einmal an die Steuerung gewöhnen musste, konnte ich bei New Super Mario Bros. 2 umso schneller ins Spiel einsteigen. Natürlich lauft ihr in Person von Mario mit dem Steuerkreuz von links nach rechts und springt mit der A-Taste (das Schiebepad ließ  sich in der Demo übrigens nicht verwenden). Das erste Demolevel brachte mich in eine typische Strandlandschaft, in der ich es mit einer Vielzahl von Cheep Cheeps und deren Kumpanen zu tun bekam. Wirklich bahnbrechende Gameplay-Elemente konnte ich hier keine entdecken, jedoch fiel mir bereits frühzeitig auf, dass man in dem Spiel nur so mit Münzen zugeschüttet wird. Gleich zu Beginn des Levels konnte ich einen Schalter betätigen, durch welchen aus den nachfolgenden Warp-Röhren unzählige Münzen herausschießen. Kurz darauf erschien mir ein Block, welcher mir fünf bis 50 Münzen ausspuckt, je nach Timing beim Dagegenspringen. Solche Szenen fielen mir während meiner Session immer wieder auf, weshalb sich New Super Mario Bros. 2 in dieser Hinsicht schon von seinen Vorgängern abhebt. Welchen Gameplay-Vorteil man daraus zieht, hat sich mir hingegen noch nicht erschlossen.

Das zweite Level spielte in einer Wüstenlandschaft und bot ebenfalls gewohnte Kost, welche man in ähnlicher Form auch in den vorherigen Ablegern finden kann. Aber auch hier wurden viele Anreize geschaffen, um möglichst viele Goldtaler zu sammeln. Das dritte Level stellte zum Abschluss ein typisches Endlevel dar, in welchem am Ende sogar ein (überraschend leichter) Endgegner wartete. Dabei handelte es sich um zwei Nashörner, welche sich auf drehenden Blöcken befanden. Um den beiden Schaden zuzufügen, musste ich einfach an die Unterseite der Plattform springen, auf der das jeweilige Nashorn stand. Wirklich schwer war das nicht, weshalb ich auch nicht viel mehr als 30 Sekunden brauchte.

Ich konnte während des Spielens übrigens zwei neue Items entdecken, welche es in dieser Form noch in keinem „New Super Mario Bros.“-Ableger gab. Sammelt ihr ein Blatt-Item ein, verwandelt ihr euch in Raccon-Mario, welcher euch bereits aus Super Mario Bros. 3 bekannt sein dürfte. Nehmt ihr genügend Anlauf und füllt dadurch die „P-Leiste“, könnt ihr auch unbekannte Teile des Levels in der Luft erforschen. Das andere Item stellt die Goldblume dar. Mit dieser Goldblume könnt ihr goldene Flammen schießen und damit Steinblöcke in zusätzliche Münzen verwandeln. Auch hier gilt also: Münzen, Münzen, Münzen!

Aus technischer Sicht reißt New Super Mario Bros. 2 nun wirklich keine Bäume aus. Die Grafik sieht zwar deutlich besser als der DS-Ableger aus, wirkt jedoch etwas pixeliger als die Wii-Version aus dem Jahre 2009. Auch der 3D-Effekt ist nicht wirklich überzeugend und kann auch getrost ausgeschaltet werden. Lediglich die Hintergründe scheinen neu gestaltet zu sein und wirken im 3D-Modus etwas plastischer. Und auch die Teile der Musik, die ich während des Probespielens hören konnte, waren eine Mischung aus bekannten Songs der Vorgänger. Auch hier nichts Neues aus dem Pilzkönigreich!



Wirklich überzeugen konnte mich New Super Mario Bros. 2 nun nicht. Klar, die einzelnen Levels boten gewohnt gute Mario-Welten mit teilweise anspruchsvollen Sprungpassagen und bekannten Spielmechaniken. Sollte euch das zum Kauf animieren, werdet ihr sicherlich nicht enttäuscht sein. Ein schwacher 3D-Effekt, ein konzeptloses Münzfeature und generell zu wenige Neuerungen lassen mich persönlich aber noch skeptisch in Marios Zukunft blicken. Am Ende werde jedoch auch ich wohl nicht um einen Kauf herumkommen…

Autor: Kevin Maßmann

Vielen Dank an Nintendo Deutschland für die freundliche Einladung zum Post-E3-Event in Hamburg! 

Veröffentlicht am 24.06.12 von Pascal Hartmann
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