22:22 - 17.01.2011 - Das Videospielportal joystiq konnte dem Präsidenten vom Studio Level-5, Akihiro Hino, im Interview einige Aussagen bezüglich des Erfolgs und der Zukunft der äußerst erfolgreichen Professor Layton-Serie entlocken. So sagte er, dass niemand mit dem Erfolg gerechnet hatte, die die Serie heute hat. Es war immer das Ziel des Teams, ein Adventure zu schaffen, das jeder spielen könnte. Jedoch ist jedem klar, dass es sich bei den Layton-Spielen um alles andere als reine “Casualgames” handelt. Klar, dass bei dem Erfolg, den die Serie bei beiden Zielgruppen, also auch den richtigen Zockern, hat, Klone nach sich zieht: “Folgt nicht daraus, wenn ein Spiel beliebt genug ist, dass ähnliche Spiele erscheinen?”
Im Interview plauderte er ferner etwas aus dem Nähkästchen, etwa, dass man sich bei der Entwicklung des ersten Spiels gar nicht darauf konzentriert hat, ein Spielerlebnis für den internationalen Markt außerhalb Japans zu machen. Das ließ Probleme bei der Lokalisation aufkommen, als Nintendo of America die Publisherrechte erwarb: “Wir mussten bestimmte Rätsel abändern und entfernen. Der Grund ist für gewöhnlich auf den Gebrauch des Japanischen zurückzuführen, oder weil ein Rätsel oder Witz in einigen Regionen funktioniert und in anderen nicht. Denkweisen, Sprache, Kultur, und sogar Religion unterscheiden sich von Region zu Region, also entfernen wir Rätsel bei denen wir glauben, sie funktionieren nicht und versuchen sie durch Rätsel zu ersetzen, die Spieler aller Märkte genießen können.”
Aus diesen ersten Einschränkungen habe man gelernt, so Hino. Seit dem zweiten Teil und speziell im dritten Teil (noch nicht in Europa erschienen) wollte man sich einem “internationalen Design” annähern, damit nicht so viele kultur- und sprachspezifische Rätsel entfernt werden müssten. Außerdem wurde eine Zweigstelle des Studios in den Vereinigten Staaten eröffnet, damit man sich dem internationalen Publikum bei der Entwicklung annähern könne.
By establishing an office outside of Japan, we’ll be better able to cater to the opinions and trends of our overseas audiences. We’re hoping this increased understanding of what American gamers want will help us make Professor Layton games that are even more suited to American tastes.
Weiterhin betonte Hino, dass die Story in den Layton-Spielen lebenswichtig ist. Sie verbinde alle Rätsel. Nach der ersten “Staffel”, die mit Teil drei endet, startet die zweite, in der die Story noch eine größere Rolle spielen soll. Teil dieser zweiten Reihe ist The Mask of Miracle, das auf dem Nintendo 3DS erscheinen wird: “Wir hatten ursprünglich geplant, ihn als Nintendo DS-Titel zu entwickelt, aber entschieden uns die Entwicklungsumgebung zu wechseln und ihn als Nintendo 3DS-Titel zu entwickeln. Seit wir die Möglichkeiten des Nintendo 3DS verstanden haben, hat es einige größere Änderungen gegeben.” Mehr verriet er nicht über den neuen Teil, bis auf dass sich sogar Professor Laytons Äußeres etwas ändern wird.
But you’ll have to wait and see what I mean!
Quelle: joystiq
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