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Angler's Club: Ultimate Bass Fishing 3D (3DS) // Test // Review

Angler's Club: Ultimate Bass Fishing 3D
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.09.11
Namco Bandai
Tamsoft
Sport
1
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Angler's Club: Ultimate Bass Fishing 3D

Vor ungefähr einem Jahr durfte ich noch im Rahmen vom Wiitower das absolut miserable Big Catch Bass Fishing 2 testen. Davor fand ich Angelspiele wirklich toll, doch nach diesem Spiel hatte ich sämtliche Angeln, Fische und Köder in virtueller Form gemieden. Als ich nun Angler's Club: Ultimate Bass Fishing 3D im Briefkasten fand, hatte ich erst einmal einen mächtigen Heulanfall. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte und die Gamecard in den 3DS schob, entschlüpfte mir aber ein Wow. Das könnte sogar gut sein. Ob es das auch wirklich ist, erfahrt ihr im folgenden Text.



Zu Beginn des Spiels erstellt ihr euch erst einmal ein Profil und knipst ein Foto für die Anglers Card. Danach muss eine Spielfigur erstellt werden. Hier wählt ihr zwischen verschiedenen Frisuren, Gesichtern und Klamotten aus. So wirklich bombastisch sieht keine Kombination aus, aber ein cooler Fischer kommt dennoch flott zustande. Es fällt schon jetzt auf, dass der 3D-Effekt von Angler's Club: Ultimate Bass Fishing 3D gar nicht mal so schlecht geraten ist. Nun wird mir kurz ein wenig erklärt, wie in etwa die Steuerung funktioniert, aber so richtige Details über das Fische fangen gibt es nicht. Also müsst ihr euch das alles selbst erarbeiten (abgesehen von den kleinen Tipps, die während der Ladezeiten angezeigt werden). Das ist vor allem zu Beginn wirklich nervig, da ihr im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser geworfen werdet.

Aber ein echter Angler lässt sich von so etwas nicht unterkriegen. Also nutze ich erst einmal den freien Modus, um mich mit der Steuerung vertraut zu machen. So kann ich das Boot frei bewegen, das aber nur in einem bestimmten Gebiet. Dieses lässt sich jederzeit ändern, zu Beginn ist jedoch nicht der komplette See auswählbar. Auf dem unteren Bildschirm sehe ich die Gebietskarte, die mir jedoch recht wenig nutzt. Darum wähle ich per Touchscreen den Radar, welcher wohl im Großen und Ganzen die ganze Zeit eingeschaltet bleibt. Dieser zeigt Fische im näheren Radius an und auch, welche Größe und Form sie haben. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn ihr die Turniere absolvieren wollt. Denn auf dem Radar könnt ihr schon vorher ausmachen, um welchen Fisch es sich handelt. Vorausgesetzt, ihr könnt euch die vielen Formen merken. Nebenbei schaute ich ein wenig durch die Gegend und stellte fest, dass die Grafik von Angler's Club: Ultimate Bass Fishing 3D eigentlich ganz hübsch ist. Das Wasser ist schick animiert und die verschiedenen Gegenden mit hübschen Details versehen. Auch der 3D-Effekt ist ordentlich geworden, sticht aber nicht so heraus wie beispielsweise in Ocarina of Time 3D.

Nun ist das Angeln an sich nicht unbedingt einfach, denn viele Faktoren müssen beachtet werden. Einen davon könnt ihr überhaupt beeinflussen: das Wetter. Es wechselt regelmäßig und auch die Tageszeit ändert sich. Je nachdem, wie die aktuelle Lage ist, verhalten sich die Fische anders. So schwimmen sie abends näher an der Wasseroberfläche, während sie sich bei Regen auf den Boden des Sees zurückziehen. Wie sich das Wetter auf die Schuppentiere verhält, wird allerdings beim Wetterwechsel angezeigt. Hier ist also kein Rätselraten angesagt. Dieses beginnt jedoch bei der Auswahl des Köders: Es gibt eine unfassbar große Vielzahl an Ködern und ich habe jetzt noch nicht wirklich einen Durchblick, welchen ich für welche Fische nutzen muss. Denn leider wird das nirgendwo erklärt. Ihr müsst also selbst bemerken, dass der eine Köder nur an der Oberfläche schwimmt und der andere sich in die Tiefen begibt. Hier hilft oftmals einfach nur blindes Durchwühlen der Köder, bis letztendlich endlich mal ein Fisch anbeißt. Der Köder ist aber nicht der einzige Faktor beim Fang. So muss das schuppige Getier zusätzlich mit Bewegungen angelockt werden. Dazu wackelt ihr ein wenig mit der Angel herum und bringt das Wasser zum wallen. Wie sehr die Wasseroberfläche Wellen schlägt, könnt ihr anhand einer blauen Linie am unteren Teil des oberen Bildschirms feststellen. Sehr viel hilft das zwar nicht, ist aber eine nette Orientierung.

Hat dann letztendlich einer der sehr schön animierten Fische angebissen, beginnt der Kampf. Zieht dann die Schnur der Angel ein, aber achtet dabei auf die rechte Leiste. Hierbei sollte sich der Balken immer im unteren Bereich bewegen, sonst läuft die Schnur Gefahr zu reißen. Außerdem müsst ihr den Slider in die angezeigten Richtungen bewegen, damit ihr gegen den Fisch ankämpfen könnt. Ist er dann endlich im Boot, wird euch angezeigt, wie schwer und lang er ist. In einem Turnier wird der Fisch dann in die Box gelegt. Wenn er die Voraussetzungen erfüllt. Diese müssen immer beachtet werden, denn sonst habt ihr keine großen Chancen. Doch wofür müsst ihr überhaupt an den Wettbewerben teilnehmen? Sicherlich nicht, um die seichte Musik genießen zu können. Stattdessen verdient ihr auf diese Weise Geld und schaltet nach und nach die weiteren Stellen auf dem See frei. Die verdienten Kröten können für neues Equipment ausgegeben werden. So kauft ihr neue Köder oder verbessert die Angelrute, indem ihr eine neue Spindel kauft, um die Leine schneller einholen oder weiter auswerfen zu können. Oder soll es nicht gleich eine komplett neue Angel sein? Allerdings wird der Großteil für neue Köder draufgehen, wobei ihr hier – wie bereits erwähnt – ins Blaue hinein kauft.



Fazit (7):
Nein, ich habe mich nicht vertippt. Ich gebe dem Spiel tatsächlich eine 7! Der Grund hierfür ist einfach: Das Spiel macht verdammt süchtig und viel Spaß, selbst wenn man nicht gerade darauf steht, sich mehrere Stunden lang damit zu beschäftigen, ein paar Fische aus dem See zu ziehen. Natürlich, man muss sich darauf einlassen. Aber dennoch gibt es wenig auszusetzen: Die Grafik ist schick, die Steuerung geht super von der Hand und der Umfang recht groß. Wer nach einer guten Videospielumsetzung des Angelsports sucht, dürfte mit Angler's Club: Ultimate Bass Fishing 3D mehr als gut beraten sein. Und wer Lust auf ein wenig ruhigen Spielspaß hat, der sollte sich das Spiel auch mal anschauen. Ich begebe mich nun auf jeden Fall noch ein wenig auf den See!

Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an Bandai Namco für die freundliche Bereitstellung von Angler's Club Ultimate Bass Fishing 3D!


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