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Funky Barn 3D (3DS) // Test // Review

Funky Barn 3D
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
20.09.12
Ubisoft
Tantalus
Simulation
1
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Funky Barn 3D

Mein Name ist Katy. Ich bin 15 Monate alt und lebte bis vor kurzem auf der Tower-Ranch. Es war eine geile, oder soll ich besser sagen funky Zeit, doch auch ich musste mich irgendwann von meinem alten Leben trennen. Die folgenden Zeilen widme ich daher meiner Welt in Funky Barn 3D.



Mein Meister, Niels, erwarb vor einigen Jahren ein Stück Land. Sein Ziel war es, einen schönen Bauernhof zu errichten. Da Niels keine Ahnung von der Landwirtschaft hatte, half ihm ein gesprächiger Bauer, der ihn in die grundlegenden Dinge einwies. Um den Bauernhof zu führen, mussten erst einmal Tiere angeschafft werden. Die erste verfügbarer Rasse waren Hühner. Und so kam ich ins Spiel. Nachdem mich mein Meister Katy genannt hatte, baute er einen Trink- und Fress-Trog für mich. Nach einigen Wochen (in eurer Zeit knapp eine Minute) wuchs ich schließlich zu einem prachtvollen Huhn heran und es war an der Zeit für mich, als geschlechtsreifes Tier Nachkommen zu produzieren. Dafür brauchte ich aber keinen schnieken Hahn, sondern lediglich das Gefühl, mich wohl zu fühlen. Dies erreichte mein Meister, indem er schöne Bäume pflanzte, die mir Schatten spendeten.

Und so legte ich nun meine ersten eigenen Eier. Diese schnappte sich dann mein Besitzer und schmiss sie mithilfe des Touchpens in eine Art Schornstein des Verkaufsgebäudes. Dadurch nahm er ziemlich zügig einiges an Geld ein. Weitere Tiere musste ich selbst glücklicherweise nicht großziehen. Ein Storch brachte weitere Hühner, die ebenfalls schnell heranwuchsen. Irgendwann wurde der Bauer nun vor die Wahl gestellt: Möchte er weiterhin Hühner vom Storch geliefert bekommen oder vielleicht auch einmal Schafe? Natürlich entschied sich Niels für Schafe, da diese wertvolle Wolle produzieren. Leider hat dies auch einige Nachteile: Wir Hühner haben Angst vor Schafen. Sie sind so… wollig. Daher musste unser Besitzer neben einer ersten Behausung für uns auch neue Futter- und Wassertröge bauen und einen großen Zaun errichten, damit wir uns nicht beharken konnten. Da wir schon so viele Hühner waren, war es an der Zeit, unsere Anlagen aufzurüsten, damit mehr Futter, aber auch mehr Platz verfügbar würde. Denn, wie oben erwähnt, produzieren wir nur Eier, wenn wir uns wohlfühlen.

Natürlich belasteten diese Käufe das Konto von Niels. Er arbeitete zwar wirtschaftlich und verkaufte sogar die leckeren Früchte von seinen Bäumen, doch die Reparaturkosten für zum Beispiel die Schuranlagen waren einfach zu hoch. Gott sei Dank fanden ihn die anderen Bauern vom Nachbarfeld, bevor sich die Schlinge um seinen Hals endgültig zuzog. Eine Lösung musste her. Und so wurden endlich die Auftragsarbeiten eingeführt. Für eine gewisse Anzahl von Wolle und Eiern erhielt unser Bauer eine Menge Geld. Mit dieser Einnahmequelle war es ihm nun endlich möglich, auch Kühe und Schweine zu erhalten.

Doch, ach Schreck, böse Wölfe suchten die NCU-Ranch heim. Diese würden den Bestand der Farm deutlich reduzieren. Doch Niels zögerte nicht lange und erwarb einen Hund. Nun war endlich Ruhe… dachten wir. Auf einmal kam ein schrecklicher Tornado und zerstörte große Teile des Hofes. Es konnte nicht mehr schlimmer kommen. Doch mit dem letzten Geld erwarb Niels eine Wetterkontrollmaschine, um seinen Hof vor Naturkatastrophen zu schützen. Nachdem alles wieder aufgebaut war, funktionierte es einfach. Nichts konnte dem Hof mehr schaden, alle Gebäude waren voll aufgerüstet und wir produzierten den lieben langen Tag Ressourcen.

Nicht einmal Eier aufsuchen musste unser Meister mehr, denn dafür hatte er eine Maschine gekauft. Einzig und allein die gigantischen Futtertröge mussten ab und zu mit der Hand gefüllt werden. Ab diesem Moment wurde das Leben langweilig. Selbst die eher bedeutungslose Musik und der mittelmäßige 3D-Effekt konnten mich nicht mehr motivieren. Auch die zweckmäßige Grafik wusste mich nicht mehr zu begeistern. Während unser Bauer immer reicher wurde und immer mehr Tiere nachkamen, entschloss ich mich, der Farm zu entfliehen und meinem Traum zu folgen, endlich ein Rockstar zu werden!



Fazit (5):
Alles in allem ist Funky Barn 3D ein durchschnittlich gutes Spiel. Meine befreundeten Tiere mussten übrigens auf dem Landbesitz von Pascal und seinem Landwirtschaftssimulator 3D leben. Bis heute sitzen sie beim Tierpsychologen. Funky Barn hat eine viel verspieltere Optik. Das gesamte Setting ist auch eher kindlich gehalten. Ich, Katy, bin daher froh, hier aufgewachsen zu sein. Der größte Kritikpunkt ist aber wohl die Langeweile, die sich nach der Zeit einstellt und den Spieler, pardon, den Bauern, quält. Nun hoffe ich, dass ich bald mit meinen Liedern wie „Chicken Dream“ und „I kissed a Hen“ auf den großen Bühnen der Welt Erfolg haben werde. Wünscht mir Glück!

Autor: Niels Uphaus

Vielen Dank an Ubisoft für das freundliche Bereitstellen von Funky Barn 3D!


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