Verfolge unsere neuesten Videos, Casts, Chats und sämtliche Kanäle in den großen sozialen Netzwerken.

Battleship (3DS) // Test // Review

Battleship
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
20.04.12
Activision
Magic Pockets
Strategie
1
Ab 6 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Battleship

Mit Pirates of the Caribbean hat Disney bewiesen, dass man eine erfolgreiche Filmreihe drehen kann, welche nur auf einer Achterbahn basiert. Darum dachte sich Hasbro wohl nun: „Das können wir auch“, und verkaufte die Lizenz eines ihrer Spiele für einen Film. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Monopoly, My Little Pony oder Nerf-Produkte... sondern um „Schiffe versenken“! Das Grundkonzept gibt nicht unbedingt viel her, also packte man einfach ein paar Aliens in eine Geschichte, in der Amerika einmal wieder die Welt rettet und schon hat man einen mit Effekten gefüllten Blockbuster. Es ist heutzutage keine Überraschung, dass zu einem solchen Top-Film auch eine Videospielumsetzung erscheint. Ich habe mir die beiden Fassungen für Wii und 3DS angeschaut. In diesem Review befasse ich mich mit der 3DS-Version von Battleship.
 
 
Es sollte eigentlich ein normaler Tag für Danny Hunter und seine Kollegen werden. Einfach eine normale Manöver-Übung mit den Schlachtschiffen und dann abends gemütlich die Beine baumeln lassen. Doch plötzlich greift ein unbekanntes Schiff an, welches nicht mit menschlicher Technologie gebaut worden sein kann. Als dann auch noch ganz plötzlich ein gigantischer Schutzschild sämtliche Kommunikation zur Außenwelt lahmlegt und die Schiffskapitäne im Inneren gefangen hält, steht fest, dass dieser Tag doch etwas anders verlaufen wird als geplant.
 
Anders als auf den HD-Konsolen handelt es sich bei Battleship für Wii, DS und 3DS nicht um einen Ego-Shooter, sondern ganz im Stile der originalen Vorlage um ein rundenbasiertes Strategiespiel. Jedoch ist es kein simples Schiffe versenken im traditionellen Sinne, sondern erinnert mit seiner Mechanik stark an Spiele wie Fire Emblem oder Advance Wars: Auf einem Spielfeld voller quadratiger Felder bewegt ihr eure Einheiten umher und bekämpft die feindlichen Kampfschiffe. Dabei kann jede Einheit nur eine bestimmte Anzahl von Feldern hinter sich lassen, außerdem muss auf die Tiefe des Wassers geachtet werden, denn manche Einheiten können beispielsweise nicht in seichtem Wasser manövrieren. Zudem nimmt jede Einheit eine bestimmte Anzahl von einem bis neun Feldern ein. Die Auswahl der verschiedenen Schiffsarten spielt ihr im Laufe des Spiels frei. So gesellt sich nach den anfänglichen Missionen beispielsweise ein Versorgungs- und ein Reparaturschiff zu eurer Flotte hinzu. Diese beiden Einheiten sollte man äußerst gut beschützen, denn ohne Munition könnt ihr nicht attackieren und mit einem leeren Tank nicht manövrieren. 
 
Mit den verschiedenen Einheiten kommen auch unterschiedliche Angriffsarten hinzu. Grundsätzlich könnt ihr natürlich einen Feind direkt angreifen, indem ihr euch zu ihm bewegt und einen Frontalangriff ausführt. Doch auch Fernattacken sind mit manchen Einheiten möglich, wobei dann sogar mehreren Feinden Schaden zugefügt werden kann. Bei den Angriffen gibt es immer eine kleine Sequenz, in welcher die Schiffe ihre Raketen abschießen bzw. mit dicken Kanonen auf die Feinde ballern. Diese wiederholen sich aber immer wieder und nerven nach kurzer Zeit, sodass ich sie schnell im Menü abgeschaltet habe. Doch eine Angriffsart bringt in den meisten Kämpfen die absolute Entscheidung: Im sogenannten Duell übernehmt ihr die Steuerung über eine der Kanonen eures Schlachtschiffs und ballert auf die Geschütze und Schwachpunkte des gegnerischen Kahns. Hierbei findet auf dem 3D-Bildschirm die Action statt, während ihr auf dem Touchscreen mithilfe des Stylus zielt und mit den Schultertasten das feindliche Schiff unter Beschuss nehmt. Ihr müsst jedoch äußerst vorsichtig und schnell agieren, denn der Feind ruht natürlich nicht und ballert euch die Raketen um die Ohren. So kann ein Duell schnell zum Flop werden und eure Truppe auslöschen. Auf dem 3DS spielen sich diese übrigens um Welten besser als auf der Wii.
 
Sind eure Einheiten in einer misslichen Situation, könnt ihr bei einer vollen Power-Leiste die Spezialfähigkeit des aktuellen Offiziers auswählen. Die aktiviert dann unterschiedliche Boni, beispielsweise stärkere Angriffe für 1-Feld-Einheiten oder eine bessere Abwehr. Ebenfalls besitzen die Offiziere noch andere Fähigkeiten, so kann Danny Hunter beim Einsetzen von neuen Einheiten aus einem Hafen direkt zwei Stück anstatt nur einer einzigen auf dem Feld platzieren.
 
Battleship besitzt ein eigenes Achievement-System in Form von Medaillen. Dabei bekommt ihr beispielsweise eine Auszeichnung wenn ihr es schafft, in einer bestimmten Mission nur eine Einheit zu verlieren, eine festgelegte Anzahl an Feinden besiegt oder ganz einfach die Story spielt. Dies motiviert zum mehrfachen Spielen des Titels, denn mehr bietet er leider nicht. Ein paar Zusatzmissionen wären fein gewesen, allerdings kann man nach dem Beenden der Story entweder selbige noch einmal spielen oder im Gefechts-Modus eine Schlacht erneut bestreiten.
 
Auf dem Nintendo 3DS ist Battleship sicher keine Grafikbombe, aber hässlich ist es auch nicht wirklich. Die Kampfsequenzen sehen auf dem kleinen Bildschirm schick aus und in der sonstigen Vogelperspektive, in welcher ihr die Schiffe auf dem Feld bewegt, sieht das Spiel ordentlich aus. Leider fehlen die „Wow“-Momente komplett. Selbiges trifft auch auf die Musik im Spiel zu, welcher eher langweilig ist und nur so vor sich hindudelt. 
 
Im Vergleich zur Wii-Version hat die 3DS-Fassung viele Vorteile: Sie stockt nicht bei der Auswahl eines Schiffs, die Grafik wirkt sauberer und polierter, die Übersicht ist dank der Karte und den Schiffsdaten auf dem unteren Screen größer und es gibt natürlich einen schicken Tiefeneffekt. Schade jedoch ist, dass man während einer Mission nicht zwischenspeichern kann und auch sonst keinerlei Features des 3DS genutzt werden.
 
 
Fazit (6):
Mit Battleship bekommen Fans von rundenbasierten Strategie-Spielen einen soliden Titel, welcher allerdings an manchen Stellen ein wenig krankt und mehr Feinschliff gebraucht hätte. Die 3DS-Fassung ist aufgrund der schickeren Grafik und dem 3D-Effekt definitiv die bessere Wahl im Vergleich zur Wii-Version. Wer also die Wahl hat und sich gern ein wenig die Zeit bis zum nächsten Fire Emblem-Ableger überbrücken möchte, der sollte zur 3DS-Version von Battleship greifen. 
 
Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung von Battleship! 

Unsere Partner:
Rawiioli, NMag, jpgames, N-Insider, Zelda Europe, Preisfieber, Cheats

ntowerCMS v1.5.1 | © 2007-2014 ntower | Forensoftware: Burning Board® 3.1.8, entwickelt von WoltLab® GmbH | Design und Programmierung: Holger Wettstein und Andreas Hansen | Alle Rechte vorbehalten | Original Grafiken und Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen. ntower ist ein inoffizielles und unabhängiges Informationsmagazin für Nintendo-Produkte.
Seitenanfang
Die Redaktion
Mediadaten
Kontakt
Impressum