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Assassin's Creed II: Discovery (DS) // Test // Review

Assassin's Creed II: Discovery
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
19.11.09
Ubisoft
Griptonite Games
Action-Adventure
1
Ab 16 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Assassin's Creed II: Discovery

Die Welt der Assassinen ist gefährlich. Das bewies Ubisoft schon damals mit dem ersten Teil von Assassin’s Creed. Damals zog man noch durch Städte wie Jerusalem, immer verdächtig und man wusste nicht, ob der nächste Schritt der letzte sein würde. Schließlich wollte man das Kredo der Assassinen nicht beschmutzen. Mittlerweile gibt es einen zweiten Teil. Während Ezio Auditore da Firenze sich derweil auf der Playstation 3 und XBox 360 austobt, hat Ubisoft dem Nintendo DS beziehungsweise Nintendo DSi ebenfalls einen Ableger spendiert. Wie dieser ausfällt, könnt ihr nun in unserem Bericht zu Assassin’s Creed II: Discovery nachlesen.

 

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Wer sich für diesen Geschichtsabschnitt interessiert, dem kommt die Geschichte, die hinter dem Spiel steckt, recht seltsam vor. Denn hinter all den Assassinen und Mördern steckt eigentlich ein Kellner aus dem 21. Jahrhundert. Die Rede ist von Desmond Miles. Denn er ist ein Assassine und Nachkomme des Kriegerordens. In seiner DNA stecken Geheimnisse über Geheimnisse, die einige Details über seine Vorfahren preisgeben sollen. Diese sind vor allem für die Templer interessant, schließlich sind sie die ewigen Feinde der in Geheimnissen gekleideten Mörder. Jetzt bleibt Desmond Miles nur eines übrig: Er muss eine Maschine nutzen, welchen den Namen Animus trägt, um all die Erlebnisse erneut zu erleben, die seinen Vorfahren widerfahren sind. Im ersten Teil musste er sich selbst retten, jetzt jagt er die Templer als Ezio Audiotore da Firenze in Italien und Spanien in der Zeit der Renaissance.

 

Habt ihr euer Spiel begonnen, startet erst einmal ein Tutorial. Dieses zeigt euch die Grundlagen der Assassinen. Denn schließlich müsst ihr kämpfen, um weiterzukommen, da sich jeder Soldat auf eurer Spur befindet. So lernt ihr zu kämpfen, zu flüchten und euch für eure Gegner unsichtbar zu machen. Habt ihr das Tutorial erfolgreich bestanden, beginnt die Reise in Italien. Auf dem oberen Bildschirm wird die Action dargestellt, der untere zeigt die Karte sowie Infos zur aktuellen Mission an. Ihr erforscht 2D-Areale und dazwischen kommt es des Öfteren zu Kämpfen mit Soldaten und Feinden sowie Klettereinlagen, die ihr für die Flucht beherrschen solltet. Die Abwechslung hält sich, was die Missionen betrifft, dabei aber in Grenzen. Meist geht es darum, dass ihr ein hohes Tier bewusst umbringt oder andere gefangen genommene Assassinen befreien müsst. Um natürlich so gut wie unbemerkt voran zu kommen, solltet ihr schnell und leise zu Fuß sein. Denn ihr könnt eure Feinde entweder unbemerkt von hinten ermorden oder euch ihnen in einem Kampf stellen. Verstecke findet ihr während eurer Reise jedoch selten. Diese sind dann Heuwagen, offene Fässer oder abgedunkelte Räume. Wir raten euch aber zu ersterem, das geht deutlich schneller und sieht dabei auch noch schick aus. Wenn ihr doch einmal entdeckt werdet, müsst ihr euch beeilen, denn andere Feinde in der Umgebung werden ebenfalls gewarnt. Schafft ihr es, eure Feinde in der näheren Umgebung zu töten, solltet ihr euch danach verstecken und ruhig verhalten. Denn es gibt drei Stufen der Alarmierung: Ist der Pfeil der jeweiligen Gegner rot, wissen sie, dass du da bist. Färbt sich dieser orange, halten sie weiter nach dir Ausschau, jedoch suchen sie nicht mehr so akribisch nach dir. Sind diese nun gelb, haben sie die Hoffnung aufgegeben beziehungsweise dich aus den Augen verloren. Während eures Abenteuers erlernt ihr noch weitere Tricks, wie ihr beispielsweise Gegner mit Wurfmessern aus großer Entfernung besiegt oder an einer Wandkante hängt und Feinde dann mit einem Knopfdruck im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr zieht. Nebenbei könnt ihr aber noch eine Art Nebenmission ausführen. Denn in jeder Stadt sind Fahndungsfotos ausgehängt. Ihr solltet also ein Auge offen halten und diese bei Bedarf abreißen. Viel zu erleben gibt es sonst nicht. Ihr könnt keine Stadt besuchen, ohne euch auf die Aufgabe konzentrieren zu müssen; hier hätten wir uns etwas mehr Freiraum gewünscht. Erledigt ihr eine Mission erfolgreich, wird knallhart abgerechnet. Euch werden dann die Zeit, die erlittenen Treffer sowie Kills von Gegnern aufgeführt. Für alles gibt es eine Grenze und je besser ihr wart, desto mehr Sync-Punkte bekommt ihr gutgeschrieben.

 

Das ganze Spielgeschehen wird mittels des Digital-Kreuzes sowie den vier Aktionstasten gespielt. Der Touch-Pen kommt gar nicht zum Einsatz. Er kann zwar genutzt werden, ist jedoch eher nur ein Beiwerk anstatt von praktischem Nutzen. Mit den vier Richtungstasten könnt ihr euch dann jeweils von links nach rechts und umgekehrt bewegen. Oder auch in die Hocke gehen. Wenn ihr die linke Schultertaste gedrückt haltet, könnt ihr die Umgebungskamera nutzen, um Feinde in der Umgebung ausfindig zu machen. Die Aktionstasten werden jeweils genutzt, um unter anderem eure Klinge zu führen, zu springen oder euch zu verstecken.

 

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Wer die High Definition-Fassungen von Assassin’s Creed I und/oder II gesehen hat, der möchte wohl gar nicht mehr die Handheld-Fassung spielen. Doch wir können euch versichern, dass die Grafik für Nintendo DS-Verhältnisse durchaus gelungen ist. Die Umgebungen der Städte wirken insgesamt schön und die Charaktermodelle bringen etwas Charme mit. Zu bestimmten Zeitpunkten fährt die Kamera auch ganz nah heran, um einen hinterhältigen Mord in Szene zu setzen. Selbst dort wirken die Modelle zwar nicht hochauflösend, sind dennoch hübsch anzusehen.


Selbst auf dem Dual Screen-Handheld von Nintendo gibt es Sprachausgabe. Jedoch hat die Videospielfirma aus Frankreich einiges an Kosten sparen wollen, denn die deutsche PAL-Fassung besitzt nur eine englische Sprachausgabe. Diese wurde aber mit deutschen Untertiteln belegt und sogar die Akzente und Sprachhürden eines Italieners wurden beachtet. Letztendlich ist die englische Sprachausgabe durchaus gelungen und umschließt das Geschehen.

 

Fazit (7):
Als ich Assassin’s Creed das erste Mal auf einer High Definition-Konsole gespielt habe, war ich wirklich begeistert von der Detailpracht und all dem drum herum. Als ich davon erfahren habe, dass mit dem neuesten Teil auch der Nintendo DS in den Genuss des Spiels kommen würde, konnte ich mir nicht so recht vorstellen, wie so das klappen sollte. Dennoch wurde ich es eines Besseren belehrt. Es ist natürlich kein Highlight wie auf der XBox 360 und der Playstation 3, dennoch ist es ein interessantes Spiel, das ein weiteres Kapitel von Assassin’s Creed II erzählt. Das Spiel bietet interessante Hüpf- und Klettereinlagen und ein recht interessantes Kampfsystem. Auch wenn die Story letztendlich in den Hintergrund rückt und es neben den eigentlichen Aufgaben nicht viel zu erleben gibt, könnt ihr euch das Spiel zulegen, wenn ihr euch unterwegs gerne als Assassine ausgeben und schöne Orte bereisen möchtet.

 

Autor: Daniel Pohl

 

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung von Assassin’s Creed II: Discovery!

 


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