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Ben 10: Alien Force (DS) // Test // Review

Ben 10: Alien Force
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
02.10.09
D3 Publishing
1st Playable Prod.
Action
1
Ab 12 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Ben 10: Alien Force

Es dürfte wohl der Wunsch eines jeden kleinen Jungen sein, einmal ein gefeierter Superheld mit übermenschlichen Fähigkeiten zu sein und damit die Menschheit vor ihrem Untergang zu schützen. Dieser Wunsch ging für Benjamin, Held von Ben 10 Alien Force, dank eines mysteriösen Armbands, welches ihn in die Rolle von zehn verschiedenen Alien-Gestalten schlüpfen lässt, in Erfüllung. Ob diese Gabe allerdings auch Einfluss auf ein heldenhaftes Spielerlebnis hat, erfahrt ihr in unserem Review.

 


Die Geschichte von Ben 10 Alien Force orientiert sich an der neuesten Staffel der recht populären Zeichentrickserie rund um den jungen Helden Ben und seine Freunde Gwen und Kevin, die mit einer außerirdischen Invasion konfrontiert werden und nebenbei noch Bens Opa retten müssen. So begebt ihr euch in ein Abenteuer voller Gefahren oder eher unzähliger dummer Alien-Gegner, die ihr in den anspruchslosen, total lieblosen und tristen Levels reihenweise verkloppen müsst. Hierzu könnt ihr Bens Gestalt dank des Omnitrix ändern und den Aliens richtig einheizen. Dieses Armband kann euch jedoch nur in fünf und nicht wie in der TV-Serie zehn verschiedene Aliens verwandeln. Leider gestalten sich die Kämpfe in den Levels nicht sehr abwechslungsreich, sodass stupides Knöpfchen drücken schon zum Erfolg reicht.

Ihr durchlauft auf eurem Weg schlauchartige 2D-Level, in welchen ihr alle paar Meter mit einer neuen Horde Aliens konfrontiert werdet. Aufgelockert werden die Kampfeinlagen durch einige Hüpfsequenzen, die aber keineswegs euer Können fordern. Lediglich das taktische Einsetzen eurer Alien-Alter Egos fordert euren Verstand. So hat jede der fünf Alien-Variationen unterschiedliche Stärken und Fähigkeiten. Während ihr in der Gestalt eines Drachenähnlichen Wesens euren Gegnern mit Feuer einheizt und über weite Abgründe segeln könnt, kann eine andere Form von Ben die Gegner mit einem eiskalten Atem einfrieren und somit auf Distanz halten. Mit Hilfe des Touchscreens könnt ihr euren Omnitrix einsetzen und euch somit in eine von Bens alternativen Formen verwandeln. Ansonsten kommt der Touchscreen nicht wirklich im Spiel zum Einsatz und dient lediglich zur Anzeige eurer Statuswerte sowie einem eher belanglosen Minispiel, in dem eure Reaktionsfähigkeiten gefragt sind. Tote Gegner lassen wichtige Energiebälle fallen, welche ihr unbedingt einsammeln müsst, denn sie sind für die Spezialattacken von Bens Verwandlungsformen notwendig. Geht euer Energievorrat zu Neige, verwandelt ihr euch wieder in Ben und müsst euch mit seinen recht schwachen menschlichen Kräften zur Wehr setzen, was um einiges schwerer fällt als in den Alienformen.

Insgesamt gilt es, sich durch acht Level durch zu schlagen, wobei alle gleich langweilig daherkommen und auf dem gleichen Muster aufbauen: Nämlich laufen, kämpfen, kurze Hüpfsequenz und nochmals kämpfen, um letztlich noch gegen einen Oberboss anzutreten. Natürlich könnt ihr das Spiel auch zu zweit mit einem Freund im Kooperationsmodus bestreiten, dies macht jedoch auch nur für kurze Zeit Spaß. Außerdem benötigt ihr dafür zwei Spielmodule.

 

 

Grafisch macht Ben 10 auf dem DS eine etwas bessere Figur als auf der Wii. Ihr springt durch nette 2D-Level, welche jedoch etwas zu eintönig gestaltet sind. Dennoch ist das Spiel nicht ganz so lieblos präsentiert wie auf der Heimkonsole; leider gibt es aber keine Zwischensequenzen, ihr müsst also mit Standbildern für die Story-Entwicklung vorlieb nehmen.

Das Spiel bietet auf dem DS keine Sprachausgabe und kann auch sonst nicht durch herausragende Merkmale auf sich aufmerksam machen. In den Levels erwartet euch der gleich Graus wie auf der Wii und ihr werdet immer wieder mit den selben Sprachsamples in den Kämpfen gequält, welche schon nach kurzer Zeit nerven.

Fazit (4):

Ben 10 Alien Force ist höchstens für Fans der Serie einen Blick wert. Das stupide Dauergeprügel nervt schon nach kurzer Zeit gewaltig und leider mangelt es dem Spiel an allen Ecken und Enden an Abwechslung und Innovationen. Somit können wir nur Serienfreunden von Ben 10 einen Blick auf das Spiel ans Herz legen, alle anderen können das Spiel getrost links liegen lassen.

Autor: Janine Brömme

Vielen Dank an Koch Media für die freundliche Bereitstellung von Ben 10: Alien Force!


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