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Avalon Code (DS) // Test // Review

Avalon Code
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
12.03.10
Koch Media
Nicht verfügbar
RPG
1
Ab 6 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Avalon Code

Rising Star Games sind bei vielen für die Harvest Moon-Reihe bekannt, doch natürlich ist dies nicht die einzige Serie, die das Studio entwickelt. Vor einiger Zeit brachte es ein neuartiges Action-Adventure auf den Markt, in dem der Spieler mithilfe des Buches der Prophezeiungen angeblich die Welt komplett verändern könne. Doch geht das System auf oder herrscht ein einziges Chaos der Elemente? Das könnt ihr im folgenden Review erfahren…

 

Avalon Code


Der Hauptcharakter (ob Junge oder Mädchen entscheidet ihr) liegt gemütlich auf einer Wiese vor einem großen Stein und bekommt plötzlich ein Buch in die Hand gedrückt. Euch wird offenbart, dass ihr mit diesem Buch die Welt nicht nur verändern, sondern eine komplett neue Welt erschaffen sollt. Da dies natürlich tagtäglich vorkommt, nehmt ihr das einfach hin und lasst euch von Rempo, dem hitzigen Feuergeist, alles erklären, was wichtig ist. So werdet ihr in die Grundlagen des Buches eingeführt, welche darin bestehen, Objekte, Monster, Pflanzen und Menschen zu analysieren (indem ihr einfach mit dem Buch draufschlagt) und daraufhin völlige Kontrolle über das jeweilige Lebewesen zu haben.

 

Zwar könnt ihr die Analysierten nicht kontrollieren, aber deren Beschaffenheit bzw. Eigenschaften komplett verändern, denn genau das ist die Grundidee des Titels und wird auch rege genutzt. Auf einem 9×9-Felder großen Bereich werden die einzelnen Bausteine abgelegt und bestimmen Wesen und Element einer Figur. Liegen zum Beispiel bei einem Troll Feuerelemente an, könnt ihr diesen ganz einfach mit einer Wasserwaffe attackieren und ihm so großen Schaden zufügen. Eure Waffe hat kein Wasser-Element? Kein Problem, packt einfach eines hinein! Oder nehmt dem Troll das Feuer-Element weg und heizt ihm selbst mit einem Feuerschwert ein. Habt ihr einer Spezies das Element entnommen, gilt das übrigens für alle Wesen dieser Gattung, also müsst ihr dies nicht immer wieder tun. Es macht unglaublich viel Spaß, die Monster zu verändern und auch ein bisschen zu ärgern. Doch es bleibt nicht nur dabei, die Gegner zu verändern, denn wie schon erwähnt müsst ihr auch eure eigenen Waffen verstärken (wovon ihr übrigens immer zwei gleichzeitig tragt, in jeder Hand eine; jede Hand wird dabei einzeln gesteuert), denn Genre-typisch findet ihr die nicht in Kisten oder ähnliches. Wenn, dann findet ihr Formeln, wie ihr Elemente zusammenfügen müsst um eine neue Waffe zu kreieren. Manchmal ist es aber auch schon recht offensichtlich. Denn bekommt ihr etwa ein stärkeres Metall, ist es recht klar, dass ihr dieses dazu nutzen könnt, um eine Waffe zu verstärken. Habt ihr allerdings einen Insekten-Baustein übrig, werdet ihr euch schon fragen, ob ihr das nun einbauen solltet oder nicht. Was könnte es wohl bringen, die Gegner mit Insektenkraft zu verschrecken? Auch müsst ihr manchmal, um in der Story weiterzukommen, die Fähigkeiten des Buches nutzen. So habt ihr Recht früh im Spiel die Aufgabe, ein krankes Mädchen von ihrer Krankheit zu befreien. Hierbei könnt ihr aber nicht einfach das Element aus dem 9×9-Feld ziehen, da es mit einem Schutz gesperrt ist. Nun ist es eure Aufgabe, die richtige Kombination von Teilen einzufügen und sie zu heilen. Das gesamte System ist einzigartig und funktioniert gut. Leider gibt es einen großen Nachteil: Ihr könnt immer nur vier Teile mit euch herumtragen, braucht ihr mal ein anderes, müsst ihr oft Bausteine herum schieben und auf anderen Charakteren ablegen. Das Rumgefummel ist manchmal ein wenig nervig, aber gerade noch erträglich.

 

Doch ihr lauft nicht nur die ganze Zeit umher und sammelt Daten für eine neue Welt, sondern müsst euch auch in Dungeons prügeln. Diese sind aber nicht im Dungeon-Crawler-Stil gehalten, sondern in mehrere Räume unterteilt, in denen ihr verschiedene Aufgaben erhaltet. Oftmals geht es zwar „nur“ darum, eine Gruppe von Monstern zu besiegen, doch ist die Art wie das gemacht werden soll immer anders. Besiegt sie in einer bestimmten Zeit, nutzt nur Feuerelemente oder verliert keine Energie während des Kampfes. Meistert ihr die Aufgaben gut, gibt es Punkte, welche ins Buch einfließen und dieses verbessern. Die Kämpfe an sich machen recht viel Spaß und die (wenn auch wenigen) Spezialangriffe lockern das Ganze noch ein bisschen auf. Natürlich wartet meist am Ende eines Dungeons noch ein Endgegner, welcher eure ganze Kampfkraft und Taktik abverlangt. Zumindest mehr oder weniger. Generell ist der Schwierigkeitsgrad nicht besonders hoch.

 

Doch auch abseits des Monstergekloppe könnt ihr euch ein wenig beschäftigen, denn auch die Menschlichkeit sollte nicht zu kurz kommen! Schließt Freundschaften mit den örtlichen Bewohnern und natürlich mit der holden Weiblichkeit bzw. den netten Männern, um eventuell die Liebe fürs Leben zu finden. Auch hat jeder möglicher Partner ein spezielles Event innerhalb des Spiels, welches ihr natürlich nur dann zu sehen bekommt, wenn ihr mit dieser gut genug befreundet seid. Auch habt ihr manchmal in der Geschichte ein klein wenig Entscheidungsfreiheit und könnt damit dann die Story beeinflussen. Also lohnt es sich auf jeden Fall, den Titel mehr als nur einmal durchzuspielen.

 

Avalon Code


Ich glaube, es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass Avalon Code eines der schönsten Spiele auf dem Nintendo DS ist. Wunderschöne idyllische 3D-Landschaften, die Dörfer sind liebevoll gestaltet und die Charaktere vielschichtig. Lediglich die Dungeons wirken ein wenig kahl und lieblos, doch das schadet dem Titel nur wenig. Besonders schön ist es, dass die verschiedenen Figuren mit kleinen Details versehen wurden.


Ein schöner orchestraler Soundtrack verzaubert eure Ohren und pflanzt dort den einen oder anderen Ohrwurm. Ob gemütliches Gedudel oder actionreiche Kampfmusik, es ist immer ein Wohlklang in den Ohren und nie nervig. Auch die Sprachausgabe ist wirklich gut gelungen und hilft der allgemeinen Atmosphäre dabei, einen in den Bann des Spiels zu ziehen. Also kann man hier ruhig den Akku ein wenig mehr strapazieren.

 

Fazit (7):
Ich war positiv überrascht von Avalon Code, da es nur wenig Aufmerksamkeit in der Presse und Co. bekam. Doch die Grundidee ist wirklich genial und auch sehr gut umgesetzt. Wie bereits erwähnt, ist der Titel auch grafisch eine Wucht und somit reise ich immer wieder gerne in meine eigene, kleine umgebaute Welt, in der alle Soldaten unter Krankheiten leiden und die Trolle Hundeliebhaber sind. Schade, dass der Titel nicht die Aufmerksamkeit bekam, die er verdient hätte. Wer also Lust auf ein gutes Adventure hat, bei dem man größtenteils die Zügel selbst in der Hand hält, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen.

 

Autor: Eric Sohr

 

Vielen Dank an Koch Media für die freundliche Bereitstellung von Avalon Code!

 


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