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Aqua Panic! (DS) // Test // Review

Aqua Panic!
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
26.03.09
Namco Bandai
Nicht verfügbar
Puzzle
2
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Aqua Panic!

Besonders auf dem Nintendo DS Spielemarkt gibt es dutzende Puzzle- oder Rätselspiele. Doch meistens fragt man sich, welches von denen überhaupt sein Geld wert ist? Tja, diese Frage können wir euch nicht genau beantworten, aber mit dem Testexemplar von Aqua Panic aus dem Hause Ataris wagen wir schon einmal den Anfang. Ein ähnlicher Titel erschien bereits letztes Jahr in Nordamerika unter dem Namen Downstream Panic! für die Playstation Portable. Doch was hat der Titel zu bieten? Und was sind eigentlich die Aufgaben im Spiel? Mehr dazu im nachfolgenden Text.

 

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Wie man schon vielleicht aus dem Namen Aqua Panic! erkennen kann, dreht sich hier alles um das Element Wasser. Nicht nur der Mensch braucht Wasser, um zu überleben, auch viele Tiere, darunter natürlich die Fische, brauchen Wasser, um existieren zu können. Und eines Tages werden in Aqua Panic! alle Fische durch einen riesigen Wirbelsturm aufgesogen und wieder zurück ins Meer befördert, doch auf der Rückkehr ins kalte Nass begegnen den kleinen Fischen viele Hindernisse und Gefahren und nur der Spieler kann diese mit allerlei Werkzeugen beseitigen, um den Fischen zu helfen. Zu Beginn werden die Fische am oberen Bildschirmrand des Touchscreens in einer Kugel festgehalten. Sobald diese Kugel das Wasser und die Fische ausspuckt, gelangen sie nach unten Richtung Meer. Aber aufgepasst, nicht nur die Hindernisse auf dem Weg können euch das Game Over auf dem Bildschirm herbei zaubern, es ist auch besonders wichtig, in welchen Bereich des Wassers ihr die Fische befördert. Denn unten im Meer sind zwei Bojen. die den sicheren Bereich des Meeres abtrennen. Außerhalb schwimmen ganz viele Haie, die nur darauf warten, sich einen kleinen Snack zu genehmigen. Jetzt ist eure Geschicklichkeit gefragt, die Fische an die sichere Stelle zu befördern.

Gesteuert wird das Spiel mit einer Mischung aus Touchscreen und Tasten-Steuerung. Diese ist zwar am Anfang sehr ungewohnt, aber nach einigen Versuchen, sich mit dem Spiel auseinander zu setzen, geht sie sehr gut von der Hand. Es gibt auch eine Steuerungsmöglichkeit für die Linkshänder und somit kann eigentlich jeder Zocker perfekt mit diesem Spiel umgehen.

 

Doch kommen wir zurück zum System des Spiels. Die Werkzeuge sind im Spiel euer wichtigstes Element und ohne diese wären die Fische verloren. Die Hindernisse, die die Fische hinter sich bringen müssen, könnt ihr dank der Werkzeuge beseitigen und gleichzeitig durch ganz viel Geschick das Wasser in den sicheren Bereich laufen lassen. Es gibt ganz viele Arten von Werkzeugen. Mal müsst ihr mit einer Bombe den Weg frei sprengen, damit das Wasser seinem Ziel näher kommt oder ihr könnt eine Pflanze platzieren und mit ihr die Richtung ändern. Auch Feinde können euch das Leben sehr schwer machen. So können euch andere Fische attackieren, die ihr schnellstmöglich mit kleinen Pfeilen außer Gefecht setzen müsst. Um diese Hilfsmittel nutzen zu können, müsst ihr das Fadenkreuz an die Stelle bewegen, an der ihr es haben wollt, das Werkzeug auswählen und es ausführen lassen. Dank der Touchscreen-Steuerung funktioniert dies sehr leicht und geht wunderbar von der Hand.

Aber bevor ihr diese Werkzeuge benutzen dürft, könnt ihr euch vor dem Start des Levels in aller Ruhe die 2D-Umgebung ansehen. Denn besonders am Anfang müsst ihr eure Aktionen planen, bevor ihr loslegt. Es passiert relativ schnell, dass ihr ein Hindernis überseht und dann können viele Fische nicht auf dem sicheren Weg weitergeleitet werden und somit ist das Ziel des Levels meistens nicht erreicht. Die ersten Level können sehr leicht gemeistert werden, aber sobald die Levelstufe steigt, wächst auch der Schwierigkeitsgrad und ihr müsst richtig euer Hirn einschalten, um weiter zu kommen. Aber kein Grund zur Sorge, wenn euch ein Level nicht liegen sollte, könnt ihr einen von fünf Jokern einsetzen und das Level überspringen.

 

Jedoch solltet ihr euch die Joker gut aufheben, denn diese Freilose am Anfang zu verbrauchen, wäre ein großer Fehler, da die späteren Level brutal schwer werden. Denn neben den eigentlichen 08/15-Werkzeugen finden auch etliche weitere Objekte den Weg ins Spiel, die ihr zum Bewältigen des Levels verwenden müsst. Ihr könnt dann zum Beispiel mit einem Teleporter oder einer Wolke das Wasser an eine andere Stelle befördern oder dank Türen das Wasser nach Wunsch weiterfließen lassen. Diese Sachen machen die Level sehr komplex und ihr werdet mehr als einen Versuch benötigen.

Neben dem Abenteuer-Spielmodus bietet euch das Spiel auch der Freie Spiel-Modus, in dem ihr bereits freigeschaltete Level nochmals spielen könnt und zusätzlich könnt ihr davor in einem Shop weitere Gegenstände einkaufen, die euch wesentlich die Levels erleichtern. Zusätzlich könnt ihr mit Hilfe der Items die verteilten Münzen in den Levels einsammeln, die ihr eigentlich ohne diese Gegenständen nicht rankommen könntet.

 

Ein Mehrspielermodus ist leider in Aqua Panic! nicht mit von der Partie, aber dazu bietet sich das Spiel auch in keiner Linie an. Ein Online-Modus bzw. Rangliste sucht man auch vergeblich.

 

Auch wenn das Spiel keinen Multiplayer-Modus besitzt, kann sich der Singleplayer-Modus mit über 80 Level durchaus sehen lassen und da ihr im späteren Geschehen mehrere Versuche benötigt, wächst und wächst eure Spieldauer. Doch woran es Aqua Panic! leider fehlt, ist das Suchtpotential, das man von Geschicklichkeitstiteln eigentlich gewohnt ist. Spiele wie Picross DS lassen euch den Handheld nicht mehr abschalten und ihr könnt es immer wieder spielen. Insgesamt ist die Motivation in Aqua Panic! nicht so berauschend wie im genannten Beispiel.

 

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Die Grafik wurde, wie auch so oft bei Puzzlespielen, sehr schlicht und einfach gehalten und haut keinen vom Hocker. Die Optik aber ist trotzdem liebevoll gestaltet und strotzt besonders durch die putzige Aufmachung der Fische. Das Wasser selbst kann in der 2D-Umgebung ebenfalls überzeugen und verhält sich die meiste Zeit über physikalisch korrekt. Wenn das Wasser in Bewegung ist, sieht man jeden einzelnen Tropfen; man merkt also, dass die Entwickler mit viel Detailliebe bei der Sache waren.

 


Die Bewertung beim Sound war wirklich nicht einfach. Denn die musikalische Untermalung in diesem Spiel ist zweifelsohne Geschmackssache und wird ernsteren Menschen gehörig auf die Nerven gehen. Der Grund liegt einfach darin, dass sich die Musik mehrmals wiederholt und keine wirkliche Abwechslung vorhanden ist. Wer aber vom Sound genervt ist, kann diesen gerne in den Optionen abstellen und die besser gelungenen Sound-Effekte genießen.
 

Fazit (5):
Wer nicht genug von Puzzlespielen bekommen kann, darf gerne zugreifen. Doch ohne Affinität zu diesem Genre wird es schwer, sich lange für das Spiel zu motivieren. Zu Beginn schafft das der Titel zwar ohne Probleme und macht verdammt viel Spaß, doch flacht das im Laufe der Spielzeit leider extrem ab, da nicht einmal Highscores gespeichert werden.
 

Autor: Dennis Meppiel

Vielen Dank an Atari für die freundliche Bereitstellung von Aqua Panic!


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