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ANNO: Erschaffe eine neue Welt (DS) // Test // Review

ANNO: Erschaffe eine neue Welt
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
20.05.09
Ubisoft
Keen Games
Strategie
1
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu ANNO: Erschaffe eine neue Welt

Ahoi, ihr Matrosen! Jahrelang haben die Bewohner von ANNO die Computer aller Welt besiedelt und Aufbau-Simulations-Fans in den Bann gezogen. Jetzt hat sich Keen Games ein Herz gefasst und alle Wii- und DS-Besitzer mit einer eigenen Nintendo-Fassung glücklich gemacht. Auch wenn der DS schon in den Geschmack von ANNO 1701 kam, gibt es nun einen Nachfolger. In diesem Review testen wir die Handheld-Fassung auf Herz und Nieren, ihr erfahrt, wie sich die finale Version spielen lässt und ob sich ein Kauf lohnt oder die Bewohner lieber auf dem PC bleiben sollten.

 

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Schon mit ANNO 1701 konnten wir uns auf dem Nintendo DS austoben, die Welt erkunden und besiedeln. Jetzt bekommt ihr erneut die Chance, euer Schiff startklar zu machen. Frisch gestartet, habt ihr im Hauptmenü zwar nur zwei Spielmodi zur Auswahl, doch diese haben es sich. Nehmen wir uns als erstes den Storymodus zur Brust.
Euer Volk leidet unter Hungersnöten und der König entscheidet sich dafür, seine beiden Söhne in die weite Welt hinaus zu schicken, um sie nach neuen Orten und Schätzen suchen zu lassen. Ihr steuert einen der beiden Söhne und schon hier hat Keen Games gut mitgedacht und ein Tutorial für alle Anfänger mit eingebaut. Das erste Kapitel ist sehr einstiegsfreudig. Kenner sehen darüber hinweg und erledigen die ersten Aufgaben in einem Rutsch. Je weiter ihr kommt, desto interessanter und tiefgründiger wird die Story. Später lernt ihr neue Völker kennen, müsst euch mit Piraten auseinander setzen und vieles mehr. So könnt ihr zum Beispiel Schätze bergen. Schafft ihr dass, wird euch eine neue Technologie freigeschaltet. Ingesamt bietet das Spiel sieben Kapitel, welche in mehrere Unterteile aufgeteilt wurden. Dieser unterhält für einige Stunden.

 

Der zweite Modus bietet euch ein Endlosspiel. Hier könnt ihr alles einstellen, was euch lieb ist. Wollt ihr mit viel oder wenig Kapital starten? Soll es viele Naturkatastrophen geben oder gar keine? Sollen euch Piraten auflauern oder hinter Gittern bleiben? Ihr merkt schon, ihr habt eine verdammt große Auswahl. Habt ihr euch für alle Optionen entschieden, kann es losgehen. Ihr könnt nun nach Lust und Laune spielen und alles besiedeln. Wenn ihr die Geschichte durch habt, kann dieser Modus tagelang unterhalten.

Bisher haben wir euch die Modi erklärt, doch worum geht es hier überhaupt? Ihr wisst bereits, dass es sich hierbei um eine Aufbau-Simulation handelt. Ihr beginnt mit einem Schiff irgendwo auf dem offenen Meer, mit dem ihr eine Insel besiedeln müsst. Habt ihr euch für eine entschieden, schippert ihr dort hin und fangt an, eine Zivilisation zu errichten. Anfangs gibt es Häuser, Molkereien oder Fischereien zu bauen. Die erste Stufe der Bevölkerung, die Siedler, haben dementsprechend noch keine großen Wünsche, die ihr erfüllen müsst. Habt ihr euch um das Wohl eurer Einwohner gekümmert, „entwickeln“ sie sich weiter. Insgesamt gibt es fünf Stufen und je weiter ihr kommt, desto mehr Aufgaben müsst ihr erfüllen. Damit ihr das alles bezahlen könnt, nehmt ihr Steuern ein. Wart ihr fleißig genug, könnt ihr die Steuern problemlos erhöhen. Läuft es einmal nicht so rund, könnt ihr euch beispielsweise auf dem Markt austoben. Dort könnt ihr Waren einkaufen oder auch verkaufen, wenn ihr mal etwas zu viel davon habt. Der Zugriff auf den Markt erfolgt öfter bzw. weniger oft und entscheidet sich schon am Anfang jedes Spiels. Denn jede Insel bietet verschiedene Anbauarten und Fruchtbarkeitsprozente. So solltet ihr immer Ausschau halten, welche Insel für euch am besten ist. Denn das entscheidet eure Zukunft im Spiel. Falls ihr einmal den Überblick verloren habt oder euch nicht richtig entscheiden könnt, wo ihr hinfahren wollt, dienen die Schultertasten zur Zoomfunktion.

 

Die Steuerung selbst funktioniert nur über den Touchscreen beziehungsweise Stylus. Darüber steuert ihr euer Schiff oder bestätigt eure Eingaben. Noch nie war es leichter, sein Volk zu kommandieren und aufzupeppen. Tolle Arbeit vom Entwickler!

 

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Liebevoll und charismatisch. Das sind wohl die beiden Worte, die bestens dazu passen. Keen Games zeigt hier mit der DS-Version einen schönen Grafik-Look, der super umgesetzt wurde. Auch wenn die Story-Sequenzen in Standbildern erzählt werden, schauen diese einfach wunderschön aus. An solchen Stellen merkt man, dass sich auch Dritthersteller Mühe geben können. Selbst kleine Details wie zum Beispiel eine Kuh, die auf der Farm umherwandert, haben es in die Hosentaschenversion der großem Spielemarke geschafft.

 


Schöne Musikuntermalung und tolle Sprachausgabe. Das sind die beiden Punkte, die in der Handheld-Version klar hervorstechen. Die Sprachausgabe erfolgt zwar nur in den erwähnten Zwischensequenzen, macht aber trotzdem einen großen Pluspunkt im Spiel aus. Ansonsten gibt es eine wunderbare Musik im Hintergrund zu hören. Wer ein Nintendo DSi-System sein Eigen nennt, genießt damit sogar noch eine leicht schönere Soundwiedergabe. Auch hier kann man sagen: Keen Games hat gute Arbeit geleistet.

 

Fazit (7):
Land in Sicht! Und das nicht zu wenig. Die finale Fassung von ANNO: Erschaffe eine neue Welt auf dem Nintendo DS beziehungsweise Nintendo DSi liefert einen Ausflug in die Welt der See-Reisen und Abenteuer. Keen Games zeigt erneut, was es heißt, ein Echtzeitstrategie-Spiel für einen Handheld zu konzipieren. Die Steuerung ist simpel und fix zu erlernen. Selbst Neulinge (ich selbst zähle auch dazu) können sich bestens damit anfreunden. Und seit der Wii- und DS-Fassung bin ich ein ganz großer Fan geworden. Ich kann erneut meinen Dank für diese tolle Arbeit an Keen Games aussprechen!

 

Autor: Daniel Pohl

 

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung von ANNO: Erschaffe eine neue Welt!

 


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