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Wappy Dog (DS) // Test // Review

Wappy Dog
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
12.10.12
Activision
Activision
Simulation
1
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Wappy Dog

Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber ich lebe ja momentan alleine und da fühlt man sich schon manchmal ein wenig einsam. Darum habe ich schon oft darüber nachgedacht, dass ich mir doch ein Haustier zulegen könnte. Leider ist meine Wohnung sehr klein, also ist diese Option aufgrund des fehlenden Platzes nicht wirklich vorhanden. Doch die ntower-Community ist gütig, weshalb ihr mir es ermöglicht habt, endlich ein Haustier in mein Haus zu holen. Bei einer Umfrage der Woche wurde ich nämlich dazu auserwählt, das DS-Spiel Wappy Dog inklusive süßem Robo-Hund zu testen. Und nun ist es so weit (das Spiel ist komplett auf Deutsch, aufgrund fehlender deutscher Publisher-Screenshots mussten wir auf Bilder mit englischer Schrift zurückgreifen).



Nachdem ich den Hund mitsamt Spiel ausgepackt hatte, suchte ich erst einmal den Schalter an dem Hund. Als ich ihn betätigte, passierte nicht viel. Der Grund: Keine mitgelieferten Batterien! Aber glücklicherweise hatte ich noch welche im Haus und konnte direkt das Spiel starten. Zu Beginn werdet ihr dann aber natürlich erst einmal um einen Namen für euren neuen Hund gebeten. Ich nannte ihn liebevoll „Dennis“, meinem Kollegen zu Ehren. Ist der Name festgelegt, erscheint der Bildschirm, den man in Zukunft immer sieht, wenn man das Spiel startet: Hier hat man dann die Wahl zwischen dem Zuhause- oder dem Reise-Modus. Die Namen geben direkt an, worum es sich dabei auch handelt: den Zuhause-Modus spielt ihr daheim mit Wappy Dog und der andere Modus ist für unterwegs.
 
Natürlich wollte ich mich erst einmal mit dem süßen Roboter-Hund anfreunden, weshalb ich den Zuhause-Modus wählte. Dort muss dann der Lautsprecher des DS ganz laut aufgedreht werden und möglichst nah an Wappy Dog positioniert sein. Denn Wappy Dog reagiert auf die Töne, welche der DS von sich gibt und reagiert (mehr oder weniger) entsprechend darauf. Als Spieler habt ihr dann zwei Möglichkeiten: entweder ihr kommuniziert mit dem Hund oder ihr spielt ein Minispiel „mit ihm“. So könnt ihr ihm „Hallo!“, „Gute Nacht!“ oder „Tschüss!“ sagen und er reagiert dann darauf mit einer Nachricht auf eurem Screen. Außerdem bellt der Roboter-Hund ein wenig, leuchtet und bewegt sich.
 
Die Bewegungen bestehen jedoch nur daraus, dass er sich nach vorn lehnt oder mit dem Kopf wackelt. Mehr macht Wappy Dog nicht, er läuft also auch nicht durch die Gegend oder ähnliches. Ihr könnt Wappy Dog jedoch auch noch andere Dinge sagen oder ihm Fragen stellen. Und man kann Stein, Schere, Papier spielen. Was gibt es spaßigeres? Bei den Minispielen spielt ihr nicht wirklich mit Wappy Dog zusammen, sondern ihr absolviert ein Spielchen und er taucht dann im Spiel mit auf und hilft euch, beziehungsweise spielt ihr gegen ihn. Der Robo-Hund selbst bewegt und bellt sich dann wieder nur ein wenig, mehr passiert da nicht.
 
Der Reise-Modus erinnert dann ein wenig an Nintendogs, denn darin streichelt und spielt ihr mit einem 3D-animierten Wappy Dog, der durch euer virtuelles Haus läuft. Auf den ersten Blick gibt es auch viele verschiedene Dinge, die man machen kann. So lernt Wappy Dog beispielsweise relativ zufällig neue Tricks, die ihr ihn dann ausführen lassen könnt. Dann könnt ihr den kleinen Hund natürlich auch füttern, sonst verhungert das arme Robo-Tierchen ja! Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Eis, Kuchen oder Torte wirklich das richtige Essen für einen Hund ist, aber es ist ja ein Robo-Hund, da wird das schon passen.
 
Wenn ihr ihn füttert, startet erst ein kleines Minispiel. Diese sind beim ersten Mal ganz lustig, aber langweilen sehr schnell. Ihr könnt aber auch einfach ein wenig mit dem süßen Hündchen spielen, beispielsweise mit Seifenblasen, einem Ball oder einem Papierflieger. Es gibt auch hier wieder Minispiele, die denen aus dem Zuhause-Modus jedoch sehr stark ähneln.
 
Grafisch ist der Reise-Modus nicht wirklich ansprechend. Wappy Dog ist süß animiert, doch das war es eigentlich schon. Mehr gibt es nicht wirklich zu sehen und alles ist sehr sporadisch eingerichtet. Im Zuhause-Modus seht ihr lediglich Textboxen. Die Minispiele sind dann alle ganz niedlich animiert, aber auch da geschieht nichts, was einen so richtig umhaut. Der musikalische Aspekt des Spiels ist gering, aber völlig in Ordnung. Ich würde ja nun sagen, dass man den Ton auch ruhig ausschalten kann, aber das geht im Zuhause-Modus ja leider nicht.
 
All die eben genannten Sachen bringen Wappy Dog dazu, euch mehr zu mögen. Dabei füllt sich die Freundschaftsleiste auf dem oberen Bildschirm und wenn sie gefüllt ist, dann steigt die Stufe. Außerdem altert Wappy Dog dann direkt um ein Jahr (der Sinn dahinter erschließt sich mir aber nicht wirklich). Dabei schaltet ihr dann neues Spielzeug und neue Minispiele für das Essen frei. Des Weiteren ist es möglich, neue Teile für Wappy Dog zu bekommen oder die Farbe des virtuellen Robo-Hundes zu ändern. Auch die Umgebung lässt sich verändern.


 
Fazit (4):
Wappy Dog ist für Kinder sicherlich ein großer Spaß, aber auch die werden nach nicht allzu langer Zeit gelangweilt sein. Der Hund ist ganz putzig, aber macht einfach zu wenig. Auch die sich immer wieder wiederholenden Minispiele, die ewig lange Dauer, bis er Hund ein Level steigt und die recht triste Präsentation machen das Spiel nicht sehr viel besser. Doch ich gebe zu, dass ich dennoch Spaß mit dem süßen Robo-Hund hatte, der mit den mitgelieferten Stickern verziert werden kann. Aber das war es dann auch schon.

Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung von Wappy Dog!

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