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Photo Dojo™ (DSiWare) // Test // Review

Photo Dojo™
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Nintendo-Points:
Preis:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
19.03.10
Nintendo
Nintendo
Beat'em Up
2
200
1,99 Euro
Ab 6 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Photo Dojo™

Der Nintendo DSi bietet mit seinen beiden integrierten Kameras, seinem eingebauten Mikrofon und Internetkonnektivität eine Reihe von Möglichkeiten, welche in Spieleentwicklungen aller Art eingebaut werden können. Doch gerade im DSi-Shop kann man die Spiele, welche diese Zusatzmöglichkeiten des DSi sinnvoll ausnutzen, an einer Hand abzählen. Nintendo versucht nun, dies mit seinem im Februar 2010 angekündigten Spaßprügler zu ändern. Seht hier, ob der 200 Nintendo DSi-Points teure Downloadtitel seinen Erwartungen gerecht geworden ist.


Noch bevor ihr wirklich loslegen und Gegner um Gegner verkloppen könnt, müsst ihr euch zunächst einen eigenen Kämpfer erstellen. Doch im Gegensatz zu anderen Spielen müsst ihr euren Kämpfer nicht in einem Editor Schritt für Schritt zusammenbasteln, sondern könnt euch selbst in das Spiel einfügen. Hierfür müsst ihr einfach insgesamt 13 verschiedene Fotos von euch machen (optional könnt ihr auch die Außenkamera benutzen, um von einer anderen Person Fotos zu erstellen). Vor jeder Pose gibt euch der DSi Anweisungen, wie ihr euch auf dem Foto zu verhalten habt. Auf einem Foto müsst ihr z.B. in Deckung gehen, auf einem anderen Foto eine verspottende Geste ausführen. Die Erkennung des DSi geht reibungslos von statten und nach einigen Minuten habt ihr euren Kämpfer mittels eurer 13 Fotos zusammengestellt.
Doch was fehlt neben einem Kämpfer noch in einem wirklichen Beat em Up? Richtig, die dazugehörigen Soundeinlagen. Denn im zweiten Teil des Baukastens müsst ihr euren eben erstellten Kämpfer noch mit passenden Soundsamples ausstatten. Das eingebaute Mikrofon kommt natürlich wie gerufen, wodurch ihr alle Sprüche und Geräusche eures Kämpfers selbst besprechen könnt. Man kommt sich zwar etwas lächerlich vor, wenn man Sätze wie „Ich mach dich fertig!“ oder „Jetzt wirst du leiden!“ in das Mikrofon brüllt, ein Lacher vor Freunden ist damit jedoch garantiert!
Hat man auch die Soundelemente erstellt, so muss man sich noch einen passenden Namen für den Kämpfer überlegen und den Kämpfer in eine von vier Klassen einstufen (die Klassen unterscheiden sich etwas in den verfügbaren Angriffen).
Nun kann der Kampf beginnen, nein, eine Sache fehlt noch! Wo soll der Kampf wohl stattfinden? Richtig, auf einer selbst erstellten Stage. Diese Stage erstellt man, indem man ein Foto von seiner Umgebung macht. Insgesamt kann man bis zu acht Stages (und auch Kämpfer) speichern.
Kommen wir nun zum eigentlichen Kämpfen, welches schlichter nicht sein könnte. Mittels Steuerkreuz bewegt man sich in die gewünschte Richtung, mit der A-Taste führt man einen Schlag bzw. Tritt aus. Hält man die untere Taste des Steuerkreuzes gedrückt und drückt gleichzeitig die A-Taste, führt der Kämpfer eine klassenabhängige Spezialattacke aus. Hält man die linke Taste gedrückt und drückt die A-Taste, so feuert der Kämpfer einen Energieball ab. Ihr habt nun als Kämpfer die Aufgabe, von links nach rechts zu rennen und jeden der insgesamt 100 auftauchenden Gegner zu besiegen (dafür reichen in der Regel ein bis zwei Angriffe).
Vielleicht merkt man es schon: Das Spiel an sich ist sehr kurzweilig und an sich überhaupt nichts besonderes. Doch die Tatsache, dass man das Spiel mit einem Kämpfer steuert, der genauso aussieht wie man selbst, genau dieselben Laute von sich gibt wie man selbst und in einer Umgebung kämpft, die man selbst ausgewählt und einem vertraut ist, macht das Ganze ausgesprochen komisch. Gerade vor Freunden und Bekannten ist es eigentlich unmöglich, jemanden dadurch nicht zum Lachen zu bringen.
Einen Mehrspielermodus gibt es übrigens auch noch, welcher jedoch an ein und demselben DSi gespielt wird und ebenso unspektakulär ist und sich auch nur für Zwischendurch eignet.



Aus grafischer Sicht kann man eigentlich nur die bunten Menüs erwähnen, da alles andere aus selbstgemachten Fotos besteht und somit aus der Wertung fällt. Die Bewegungen der Charaktere laufen natürlich nur bedingt flüssig, dies ist jedoch aufgrund der Technik nicht anders realisierbar. Mit den Möglichkeiten des DSi macht das Ganze jedoch einen mehr als vernünftigen Eindruck.

Für einen Zwei Euro teuren Downloadtitel ist das Spiel aus Sicht des Sounds sehr löblich zu betrachten. Die Menüs und eigentlichen Kampfbildschirme haben eine Reihe von unterschiedlichen Hintergrundmusiken, welche allesamt einen sehr guten Eindruck machen. Gepaart mit den eigens erstellten Geräuschen der Kämpfer durch des Mikrofon fällt der Sound des Spiels durchweg positiv auf.

Fazit (7):
Die Bewertung des Spiels fällt mir so schwer wie bei kaum einen anderen Titel. Das Spiel an sich ist sehr schlicht gestaltet und bietet an sich so gut wie keine Langzeitmotivation. Auf der anderen Seite bietet das Spiel vollkommen neue Innovationen und dient gerade zu Vorführzwecken. Für 200 Nintendo DSi Points kann man an und für sich nichts falsch machen, da das Spiel in den Grundzügen vollkommen Spaß bringt. Für einen Nachfolger wünsche ich mir allerdings etwas mehr Umfang und Komplexität in Sachen Single- und Multiplayer.

Autor: Kevin Maßmann


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