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Art of Ink (DSiWare) // Test // Review

Art of Ink
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Nintendo-Points:
Preis:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
14.06.12
Sabarasa
Sabarasa
Simulation
1
800
7,99 Euro
Ab 6 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Art of Ink

Ich habe in diesem Jahr noch ein großes Ziel: ein Tattoo. Dafür habe ich diverse Motive im Kopf, aber so richtig festgelegt habe ich mich noch nicht. Auch fehlt mir einfach das Geld, aber das Ziel möchte ich unbedingt noch umsetzen. Generell finde ich Tattoos echt großartig und respektiere jeden (guten!) Tätowierer. Vor vielen Jahren wollte ich sogar mal selbst einer werden, aber ich kann nicht einmal einen geraden Strich zeichnen, geschweige denn eine ordentliche Zeichnung aufs Papier bringen. Mit Art of Ink, einem kürzlich erschienen DSiWare-Spiel, konnte mein Traum aber doch noch wahr werden und ich schlüpfte in die Rolle eines Tätowierers.


 
Art of Ink bietet euch einen Karriere-, aber auch einen freien Modus. Das Kernstück bildet aber natürlich die Karriere, in der ihr eine von drei Personen zum besten Tätowierer der Welt machen müsst. Ich entschied mich natürlich direkt für die scharfe Amber und durchlebte das Tutorial mit ihr. Dabei fiel mir auf, dass Art of Ink nicht ganz so einfach sein wird, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das Prinzip ist einfach: Zeichnet einfach auf dem Touchscreen die Umrisse des Tattoos nach und voilà, schon ist es fertig! Zumindest im Tutorial. Später müsst ihr dann die Tattoos natürlich auch mit Farbe füllen, wobei ihr die Farbe selbst sorgfältig auswählen müsst. Die Tattoos selbst könnt ihr leider nicht frei gestalten, sie werden vorher von euch aus einem Katalog ausgewählt. Im freien Modus könnt ihr natürlich nach Lust und Laune entscheiden, was ihr denn stechen wollt, im Karriere-Modus läuft dies jedoch ein wenig anders. So hat jeder Kunde seine eigene Persönlichkeit und individuelle Wünsche, welche von euch durch diverse Fragen erst einmal herausgefunden werden müssen. Dabei müsst ihr sehr aufmerksam sein, denn in den Aussagen liegt der Schlüssel zum gewünschten Tattoo. Ist man soweit, dass man denkt, man hätte eine Idee für das Tattoo, kann man eines im Katalog auswählen und dies präsentieren. Im besten Fall hat man das richtige Motiv ausgewählt und es geht direkt los. Hat man sich allerdings falsch entschieden, meckert der Kunde und ihr könnt ihn erneut befragen oder noch einmal eines präsentieren. Nach mehreren Fehlschlägen sucht der Kunde letztendlich selbst das Motiv aus und ihr bekommt nach Abschluss keine Prämie.
 
Ein Tattoo nachzuzeichnen ist gar nicht so leicht, wie man es sich erst denken könnte. Jedes Motiv besteht aus mehreren Segmenten, welche zu einem gewissen Prozentsatz abgeschlossen werden müssen. Die verschiedenen Bereiche erkennt man an unterschiedlichen Farben, welche man natürlich mit der schwarzen Tinte bedecken muss. Manche Linien sind aber so fein, dass man wirklich ganz vorsichtig vorgehen muss, um sie auch korrekt zu zeichnen. Es ist aber auch möglich, einfach eine der dickeren Nadeln zu nehmen, womit es sich einfach zeichnen lässt... Dafür bekommt man aber eine geringere Punktzahl beim Abschluss des Tattoos. Wer also nach Perfektionismus strebt, der nimmt immer die kleinste Nadel und versucht auf diese Weise, ein perfektes Tattoo zu stechen. Ist ein gewisser Prozentsatz eines Segments erreicht, füllt sich der Rest automatisch auf. Ist dann der Umriss fertig, muss er, wie oben bereits erwähnt, mit Farbe gefüllt werden. Dabei gibt es dann nicht mehr verschiedene Segmente, sondern die Prozentzahl richtet sich nach dem Prozentsatz der korrekt platzierten Farbe. 
 
Es ist aber natürlich nicht möglich, einfach sinnlos alles mit Farbe vollzuklatschen und zu hoffen, dass man irgendwie die Linien erwischt. Weicht man zu weit von dem vorgegebenen Muster ab, dann tut dies dem Kunden weh und seine Schadensanzeige füllt sich ein wenig. Auch wenn ihr die Tinte aufbringt, empfindet der Kunde Schmerzen, aber diese verringern sich langsam wieder. Noch schneller geht dies, wenn ihr die überschüssige Tinte von der Haut des Kunden wegwischt. Habt ihr zu oft daneben gelegen, könnt mit diversen Objekten die Schmerzen lindern. Diese kosten allerdings Geld und schmälern somit euer Gehalt.
 
Euer Gehalt ist ebenso abhängig von der Zeit, welche ihr für das Tattoo benötigt. Im Grunde könnt ihr euch so viel Zeit lassen wie ihr wollt, außer ihr wollt ordentlich Geld verdienen. Manchmal jedoch taucht ein anderer Tätowierer auf und fordert euch heraus. Dann müsst ihr in einer begrenzten Zeit ein meist recht kompliziertes Tattoo stechen. Wenn man allerdings nicht zu sehr trödelt, dann sind diese Events nicht schwer zu meistern.
 
Manchmal möchten eure Kunden nicht mit ihren Informationen herausrücken. Der Grund liegt dann darin, dass ihr nicht genug Charisma besitzt. Dies könnt ihr dadurch ändern, indem ihr neue Möbel in euer Geschäft stellt. Auch hat jeder Charaktere noch andere Werte, welche allerdings nicht so stark ins Gewicht fallen. Übrigens sind die Kunden bei den drei Charakteren zwar letztendlich dieselben, haben aber immer andere Tattoo-Wünsche. Damit ihr euch besonders anstrengt, während ihr tätowiert, gibt es eine ganze Menge Erfolge. Darunter sind Sachen wie „Besiege alle Bosse“, „10 korrekte Tattoos präsentiert“ oder „Beende ein Tattoo, ohne den Kunden zu verletzen“. Dies spornt natürlich zum mehrfachen Spielen und besonderer Sorgfalt an. 
 
Grafisch hält sich Art of Ink in einem Cartoon-Stil, welcher zweckmäßig ist und nun keine besonders großen Sprünge macht. Es gibt keine spektakulären Effekte oder ähnliches, die braucht ein solches Spiel allerdings natürlich auch nicht. Der musikalische Aspekt hält sich auch eher zurück. Es gibt nur wenige Musikstücke, welche auch nicht wirklich auffallen, sondern teilweise eher nerven. 


 
Fazit (6):
Art of Ink ist ein simples Spiel, welches für eine kurze Runde immer mal gut ist. Was es macht, macht es äußerst gut, mehr aber auch nicht. Wer Lust darauf hat, ein wenig Tätowierer zu spielen und sich die Zeit damit vertreiben möchte, Motive nach- und auszuzeichnen, der macht mit Art of Ink nichts falsch. Mehr sollte man allerdings nicht vom Spiel erwarten. Auch nervt manchmal die absolut geringe Schmerzresistenz mancher Kunden, aber daran gewöhnt man sich recht flott. Ich werde aber sicher noch öfters mal ein Tattoo stechen...

Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an Sabarasa Inc. für die freundliche Bereitstellung eines Downloadcodes für Art of Ink!

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