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Donkey Kong Country (VirtualConsole) // Test // Review

Donkey Kong Country
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Altersfreigabe:
08.12.06
Nintendo
Rare Ltd.
Jump'n'Run
2
SNES
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel

Review zu Donkey Kong Country

Sicherlich kennt ihr noch die ehemals geniale Entwicklerschmiede Rare, die ihren Namen nicht für schlechte Spiele hergab. Sie haben großartige Spiele wie Banjo-Kazooie, Perfect Dark, Conker: Bad Fur Day oder auch Donkey Kong Country entwickelt. Heute widmen wir uns dem zuletzt genannten Beispiel. Donkey Kong Country schlug damals ein wie eine Bombe und trieb die Verkaufszahlen des Super Nintendo Entertainment Systems in die Höhe. Doch warum? Ganz einfach. Bis zu dieser Zeit konnte kein Spiel so eine Grafikpracht vorweisen, es ließ sogar den SEGA Saturn sowie die PS1 alt aussehen. Doch womit Donkey Kong Country ebenfalls beeindrucken konnte, erfahrt ihr im nachfolgenden Text.



Die Story ist in relativ wenigen Sätzen sehr schnell erzählt: Wie auch im Mario-Universum gibt es in der Donkey Kong-Welt einen Bösewicht. Dieser nennt sich King K. Rool, Anführer der Kremlings, und hat Donkey Kongs gesamten Bananenvorrat geklaut. Natürlichweise lässt das DK nicht auf sich sitzen und will diese zusammen mit seinem Kumpel Diddy Kong zurückholen.

Bestreiten müsst ihr das Abenteuer in sechs zauberhaft gerenderten Welten, die jeweils ca. fünf bis sechs Level sowie einen Endboss enthalten. Jede dieser Welten beinhaltet ein anderes Themengebiet, so ihr entweder im Dschungel, in dunklen Höhlen, in Unterwasserbereichen oder auf eiskalten Gletschern spielt. Auch die Levels in den Welten selbst verfügen über einige Geheimräume, die man entweder einfach so betreten kann oder per TNT-Fass aufsprengen muss. Denn dort liegen meistens einige Schätze wie Kong-Buchstaben, Extraleben oder auch viele Bananen. Von den Kong-Buchstaben gibt es in jedem Level maximal vier Stück und wenn ihr alle findet, werdet ihr mit einem Extraleben belohnt. Auch wenn ihr 100 Bananen sammelt, erhöht sich eure Lebensanzahl. Wie ihr an den Beispielen sehen könnt, gibt es während des Abenteuers einiges zu Sammeln.

Neben den ganzen Gegenständen werden Donkey und Diddy auf ihrem Weg des Weiteren von zahlreichen Freunden begleitet. Unter anderem ist ein Nashorn dabei, welches jeden Gegner einfach weg rammt. Oder der Schwertfisch, mit dem man in Unterwasserlevels schneller schwimmen kann. Auch ein Strauß, der euch dank seiner Flügel über weite Abgründe hilft, ist mit an Bord. Natürlich darf die Kong-Familie selbst nicht fehlen. So gibt es den humorvollen Opa Cranky, der immer für zahlreiche Tipps gut ist, oder Funky, der euch nochmals in bereits besuchte Welten schicken kann. Donkeys Freundin Candy lädt euch in ihr Speicherfass ein, damit ihr beim nächsten Spielen den aktuellen Spielstand immer parat habt.

Insgesamt steigt der Schwierigkeitsgrad in Donkey Kong Country pro Welt merklich an. So sind die Level in der ersten Welt noch ziemlich einfach zu meistern, doch spätestens im Level „Loren Crash“ in der zweiten Welt fällt einem auf, auf was man sich noch gefasst machen muss. Am Schluss werden geübte Zocker aber kaum größere Probleme haben, nach der letzten Welt King K. Rool gegenüber zu stehen.



Wie ganz am Anfang schon erwähnt, war Donkey Kong Country zu seiner damaligen Zeit die Grafikbombe schlechthin. Alles ist wunderschön gerendert und die Hintergründe sind ebenso super detailliert. Die Charaktere und Umgebungen bewegen sich im Laufe des Spiels sehr flüssig und protzen besonders durch ihren genialen Look.

Doch nicht nur die Grafik ist super, sondern auch der Sound macht einiges her. Eigentlich braucht man nur zu sagen, dass die Musik ganz klar die Beste ist, die jemals auf dem SNES komponiert wurde. Von passenden Unterwassermelodien über poppige Dschungelrhythmen bis hin zu den gänsehautmachenden Bossthemes ist alles vorhanden und fügten sich perfekt ins Spiel ein.

Fazit (10):
Damals war Rare noch eine Spieleschmiede, die nur für sehr gute Qualität bekannt war. Mit Donkey Kong Country haben sie einen Meilenstein gesetzt, den Fans bis heute einfach nicht vergessen dürfen. Das Spiel ist nicht nur grafisch eine Bombe, sondern auch im spielerischen Bereich gehört das Spiel zu den besten Jump'n'Runs in der Videospielgeschichte. Die 7,99€ könnt ihr ohne Bedenken in dieses Spiel investieren.

 


Autor: Dennis Meppiel

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellungs des Download-Codes zu Donkey Kong Country!


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