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The Legend of Zelda: Majora's Mask (VirtualConsole) // Test // Review

The Legend of Zelda: Majora's Mask
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Nintendo-Points:
Altersfreigabe:
03.04.09
Nintendo
Nintendo
Action-Adventure
1
N64
1000
Ab 6 Jahren USK-Siegel

Review zu The Legend of Zelda: Majora's Mask

Es gibt Spielberichte auf wiitower.de, die erscheinen sofort nach Release eines Spiels. Andere brauchen jedoch ihre Zeit. Im letzten Jahr lud ich mir The Legend of Zelda: Majoras Mask für die Virtual Console herunter, um euch einen Test abzuliefern. Leider geriet das Spiel bei mir sehr schnell in Vergessenheit. Jedoch habe ich mir endlich vorgenommen, das Review für euch zu schreiben, anstatt es unter den Tisch fallen zu lassen.

Zelda: Majoras Mask Virtual Console N64 Wiitower.de

Der Himmel färbt sich schwarz und unheimliche Dinge geschehen in den folgenden Tagen in und um Unruhstadt. Und das kurz vor dem geplanten Karnevalsfest! Schon bereits die ersten Besucher helfen mit, die Stadt auf das große Fest vorzubereiten und thematisch passend zu kleiden. Aber wie man anhand der Anfangs-Story mitbekommt, stimmt etwas nicht mit der Stadt und dem Land in diesem Jahr. Im Süden sind viele Flüsse und Sümpfe vergiftet worden, im Norden kämpfen die Bewohner der Bergregion gegen eine unbarmherzige Kälte, im Osten haben die Untoten die Ruinen verlassen, im Westen hungern die Fischmenschen, da das Wasser aus unbekannten Gründen nicht mehr genießbar ist, und zu guter Letzt scheint es auch noch der Mond auf den gesamten Planeten abgesehen zu haben. Aber natürlich muss es in einem Zelda-Spiel einen Helden geben, der die Bevölkerung vor diesen Gefahren rettet. Nein, es sind nicht Superman oder Spiderman: Es ist Link, unser Elfenfreund! Nachdem er das kurz zuvor gerettete Hyrule auf der Suche nach neuen Abenteuern verließ, erreicht er nun Unruhstadt in Termina. Dort trifft er auf Horror-Kid, das eine Maske trägt und sofort seine ganze Wut an Link auslässt. Ohne, dass Link etwas ahnt, wird er in einen Deku verwandelt und verliert all seine Ausrüstungsgegenstände und Fähigkeiten. Geschockt wird ihm klar, dass ihm erneut ein großes Abenteuer bevorsteht, in dem es diesmal nicht nur gilt, seine Gestalt zurückzuerlangen. Er muss auch unbekannte Feinde niederschlagen und das Horror-Kid überlisten.

Link macht seine ersten Schritte in Majoras Mask in Unruhstadt, der Hauptstadt des Landes Termina. Dort versucht er zuerst einmal, seine alte Gestalt zurück zu erlangen. Passend in ein Tutorial gequetscht, werden hier einige Features des neuen Abenteuers vorgestellt. Wie zum Beispiel die Masken, die spezielle Verwandlungen ermöglichen. Oder das Notizbuch, in dem man seine Sidequests vermerkt und sogar wichtige Informationen notiert werden. Auch das wohl bekannteste Item aus dem Vorgänger ist wieder mit von der Partie. Zu einem bestimmten Zeitpunkt des Spiels erhaltet ihr eure Okarina zurück, welche es euch ermöglicht, die Zeit zu manipulieren. Mit ihrer Hilfe kehrt ihr zum zeitlichen Beginn des Abenteuers zurück. Diese Funktion ist notwendig, da der Mond bereits nach drei Tagen auf der Erde einschlägt und ihr nicht ewig Zeit habt, die Dungeons zu beenden. Was? Nur drei Tage Zeit? Ja, kommen wir direkt zum ersten Kritikpunkt des zweiten N64-Spiels der Reihe: Viele Spieler empfanden das Zeitlimit als störend, da man immer auf die Uhr achten und aus diesem Grund meistens Sidequests oder Dungeons abbrechen musste, was sehr demotivierend wirken kann. Jedoch bringt dieses Feature auch mehr Realismus mit sich, denn in Ocarina of Time konnte man beobachten, dass jeder Charakter jeden Tag am gleichen Ort stand. In Majoras Mask ist das anders. Jeder Dorfbewohner läuft innerhalb der drei Tage in der Stadt herum und befindet sich zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten. Ein Beispiel: Hierbei geht es um eine Nebenquest auf der Ranch. Bevor man als Gorone die effektiven Bombenfässer nutzen kann, wird man auf dem Weg zur Ranch am ersten und zweiten Tag auf einen Felsen treffen, der erst am dritten Tag entfernt wird und den Weg frei gibt. Wenn man schließlich endlich die Ranch erreicht hat, wird man einen verlassenen Bauernhof vorfinden, auf dem man nur noch ein Mädchen findet, das auf dem Boden kauert und sehr verwirrende Wörter von sich gibt. Doch sobald man später in den Besitz eines Bombenfasses gelangt, kann man bereits am ersten Tag die Ranch betreten und findet das Mädchen putzmunter und sehr gut gelaunt vor. Dort erzählt sie euch sogar, dass sie nachts Lichter über der Farm sieht und schließlich behauptet, dass bald Aliens landen würden, um die Farm anzugreifen. Schließlich bittet sie Link, ihr zu helfen. Nachts gegen halb eins erscheinen die Aliens und eure Aufgabe ist es natürlicher, diese ins Jenseits... ehmmm in den Weltraum zurückzuschicken.

Das ist natürlich nur eines von vielen Paradebeispielen, die das Spiel besonders machen. Aber ein wichtiges Merkmal haben wir vorhin nur kurz angesprochen: Die Masken. Diese stehen im Mittelpunkt von Majoras Mask und bieten neben der Zeitfunktion eine andere innovative Möglichkeit an. So kann man seine Gestalt je nach Maske verändern. Wie oben schon erwähnt, kann sich Link in einen kleinen Deku, einen Goronen oder einen Zora verwandeln und so ihre individuellen und speziellen Fähigkeiten verwenden. Aber nicht nur die Fähigkeiten sind wichtig, auch zum Beispiel die Möglichkeit der Kommunikation mit Tieren dank der Maske der Weisheit bringt einiges an Frische ins Gameplay.

Aber nicht nur neue Elemente stehen auf der Tageskarte von Majoras Mask. Auch alte und klassische Zelda-Elemente sind mit dabei. Sobald ihr die Stadt verlassen habt, könnt ihr wie gewohnt neue Gebiete erforschen, neue Items oder sogar neue Lieder für euer Instrument finden und gefährliche Monster besiegen. Die Gebiete kommen Zelda-Fans sehr bekannt vor, denn Orte wie der Dämmerwald- und Schädelbuchttempel wecken schnell Erinnerungen an Ocarina of Time. Wie oben schon geschrieben, sind auch die bekannten Sidequests wieder mit von der Partie. Sogar deutlich mehr als im N64-Vorgänger. Meistens sind diese auch Spielrelevant und öffnen euch erst den Weg in einer Dungeons. Auch das Sammeln der Masken und Herzteile sind Auslöser für eine längere Spieldauer und werden euch lange beschäftigen.

Zelda: Majoras Mask Virtual Console N64 Wiitower.de

Grafisch gesehen hatte Majoras Mask in der damaligen Zeit alles aus dem N64 herausgeholt, was es überhaupt herauszuholen gab. Da das Spiel nur mit dem Expansion Pak lief, hat der Release für die Virtual Console etwas gedauert, da ein kompletter Emulator für die Zubehör-Hardware programmiert werden musste. Jedoch gibt es in der Virtual Console-Fassung öfter einige Stellen, an denen es zu Rucklern kommt, die sich aber nicht auf das Spielgeschehen auswirken. Nichts desto trotz kann das Spiel mit seiner technischen Leistung voll und ganz überzeugen.

Was soll man zum Sound schon schreiben? Es ist einfach ein hohes Niveau, das Miyamoto hier wieder einmal abgeliefert hat. Typisch Zelda eben! Neben den klassischen Zelda-Themes gibt es natürlich auch eine zahlreiche Auswahl von komplett neu komponierten Werken, die natürlich auch super sind.

Fazit (10):
Majoras Mask ist ein super gelungenes Action-Adventure und macht dem Namen Zelda natürlich alle Ehre. Die Idee mit der Tages-Frist ist jedoch Geschmackssache. Mir persönlich hat halt das Zeitlimit nicht so gut gefallen. Auch dass gewisse Dinge nur zu bestimmten Zeiten geschehen, gefiel mir nicht so. Das mögen andere Spieler anders sehen, aber dieses System ist eben ein zweischneidiges Schwert. Obwohl ich zugeben muss, dass es sich wieder einmal um eine typische innovative Idee von Miyamoto handelt. Nichts desto trotz überzeugt das Spiel auf ganzer Linie, auch Grafik und Sound entsprechen der gewohnten Nintendo-Qualität. Seid ihr Zelda-Fans? Dann ladet es euch sofort!

 


Autor: Dennis Meppiel

Vielen Dank an Nintendo of Europe für die freundliche Bereitstellung der Nintendo-Points für The Legend of Zelda: Majoras Mask!


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