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The Legend of Zelda: Link's Awakening DX (VirtualConsole) // Test // Review

The Legend of Zelda: Link's Awakening DX
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Preis:
Altersfreigabe:
08.06.11
Nintendo
Nintendo
Action-Adventure
1
Game Boy Color
5,99 Euro
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel

Review zu The Legend of Zelda: Link's Awakening DX

2011 ist das Jahr für Zelda-Fans. Ocarina of Time bekam ein Remake auf dem Nintendo 3DS spendiert und bis zum Ende des Jahres können wir uns noch auf den neuesten Wii-Teil Skyward Sword und den DSi Ware Shop-Titel Four Swords freuen. Doch das ist noch nicht alles, denn im eShop von Nintendos neuem Handheld wartet Link’s Awakening DX darauf, von euch heruntergeladen und gezockt zu werden. Ich konnte dem nicht widerstehen und habe Urlaub auf der Insel Cocolint gemacht.
 

Denn das ursprünglich erste Zelda-Abenteuer für Handhelds spielt nicht in Hyrule, sondern scheinbar auf der entlegenen Insel Cocolint. Link verschlägt es nach einem gewaltigen Sturm auf dem Meer ohnmächtig an den Strand der Insel, von seinem Schiff treiben nicht einmal Wrackteile an Land. Glücklicherweise wird er von dem jungen Mädchen Marin entdeckt und in ihrem Heim aufgepäppelt. Kaum fühlt sich Link wieder kräftig genug, will er aber schon wieder von der Insel verschwinden. Dumm nur, dass niemand Cocolint verlassen kann, solange der Windfisch in einem gigantischen Ei auf dem höchsten Berg der Insel ruht. Link muss nun die verschiedenen Musikinstrumente finden, die in den Dungeons der Insel versteckt und bewacht werden, um den Windfisch aus seinen Träumen zu reißen. Dabei ist er natürlich nicht alleine, denn ihr begleitet ihn bis zum überraschenden Ende. 

The Legend of Zelda: Link’s Awakening DX spielt sich ganz in der Tradition der Zelda-Reihe: Ihr erkundet eine große Oberwelt, plaudert mit ihren Bewohnern, sammelt Rubine und plündert Dungeons. Diese sind teilweise sogar recht knackig und vor allem die späteren Dungeons sind lange nicht so linear, wie man es von aktuelleren Zelda-Spielen gewohnt ist. Wer sich also über die viel zu leichten Zelda-Spiele beschwert, sollte sich mal Link’s Awakening DX gönnen. Denn allzu viele Hinweise gibt es in diesem Spiel nicht. Das Spiel kommt euch schon mehr entgegen als zum Beispiel die NES-Teile, verzichtet aber auf detaillierte Erklärungen, wie sie in heutigen Spielen scheinbar Standard zu sein scheinen. Ihr seid also viel damit beschäftigt, über die Insel zu laufen und den richtigen Weg zu finden. 

Dabei helfen euch die in den Dungeons gefundenen Gegenstände. Erst mit dem Enterhaken könnt ihr zum Beispiel breite Schluchten oder Löcher in Brücken überwinden, Bomben reißen brüchige Wände und Steine ein und mit der Greifenfeder könnt ihr über kleine Hindernisse springen. Andere wichtige Items müsst ihr im Shop für viele Rubine kaufen. Fans des Spiels wissen, dass Link diese auch einfach stehlen kann. So spart ihr zwar Rubine, werdet aber über den kompletten weiteren Spielverlauf nicht mehr mit eurem zum Spielstart eingegebenen Namen, sondern mit „Dieb“ angesprochen. Wer schlau ist, nennt sich zu Beginn einfach „Dieb“, dann hat er keinen Nachteil durch den Diebstahl... 

In The Legend of Zelda: Link's Awakening DX werdet ihr viele kuriose Szenen erleben. So gibt es ein Dorf, in dem Hasen, Krokodile und Nilpferde wohnen. Oder ihr müsst die Perlenkette einer Meerjungfrau finden, um voranzukommen. Oder mit einem aus den Mario-Spielen bekannten Kettenhunden Gassi gehen. Mario-Anleihen gibt es zudem immer wieder. So wechselt das Spielgeschehen in den Dungeons gerne mal von der Von Oben-Ansicht in die seitliche 2D-Perspektive, in der ihr euch Gumbas und Piranha-Pflanzen erwehrt. Auch Dr. Wright aus Sim City werdet ihr im Spielverlauf begegnen. Und es gibt noch mehr altbekanntes: Die typischen Zelda-Melodien sind natürlich auch wieder mit an Bord und schaffen zusammen mit der verträumten Midi-Musik die richtige Atmosphäre.

Ihr solltet vor dem Download aber folgendes beachten: Link's Awakening DX ist zensiert! Es handelt sich hierbei nämlich um die Game Boy Color-Variante des Spiels, die zwar auf der einen Seite mit einem hübsch eingefärbten Cocolint aufwarten kann, auf der anderen Seite aber Änderungen über sich ergehen lassen musste. So war die vorher erwähnte Perlenkette der Meerjungfrau in der grauen Game Boy-Version noch ein Bikini-Oberteil und der Satz "NIE OHNE KONDOM!" wurde ebenfalls durch etwas harmloseres ersetzt. Spielrelevant ist das alles aber nicht. Immerhin kommen wir aber so auch auf dem 3DS in den Geschmack des DX-exklusiven Farb-Dungeons.
 
 
Fazit (10):
Das Handheld-Zelda ist viel mehr als lediglich ein Lückenfüller zwischen Ocarina of Time 3D und Four Swords. Ich wurde schon wie damals auf dem Game Boy Color direkt ins Spiel gezogen und wollte die Insel Cocolint eigentlich gar nicht mehr verlassen. Das Dungeon-Design ist großartig und wer sich über den zu leichten Schwierigkeitsgrad der neueren Zelda-Spiele beschwert, bekommt hier eine deutlich größere Herausforderung. Besonders die letzten drei Dungeons sind sehr verwinkelt und zu Beginn undurchschaubar. Umso besser das Gefühl, wenn Link dann doch eines der Musikinstrumente in Händen halten kann. Zusammen mit der liebevollen Grafik und der tollen Musik ist The Legend of Zelda: Link's Awakening einfach nur großartige Unterhaltung.
 

Autor: Pascal Hartmann

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