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Kid Icarus: Von Mythen und Monstern (VirtualConsole) // Test // Review

Kid Icarus: Von Mythen und Monstern
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Preis:
Altersfreigabe:
08.03.12
Nintendo
Nintendo
Jump'n'Run
1
Game Boy
2,99 Euro
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel

Review zu Kid Icarus: Von Mythen und Monstern

Es ist schon wieder länger her, dass Kid Icarus: Uprising für den Nintendo 3DS erschien. Viele Fans von Pit hatten fast 20 Jahre auf dieses Spektakel gewartet. Die Erwartungen konnten im größten Teil getroffen werden und so kann Nintendo mit einem zufriedenen Ergebnis auf ein schönes Spiel schauen. Wenn man jedoch in die Vorgänger hinein schaut, erkennt man zum größten Teil ein deutlich unterschiedliches Prinzip als in Uprising. In diesem Spieletest habe ich mir Kid Icarus: Von Mythen und Monstern für den Game Boy näher angeschaut und fleißig reingespielt.



Gleich zu Anfang gibt es ein lustiges Detail am Rande: Dieses Spiel ist nur in Europa und in Amerika herausgekommen. Erst 2007 hatten japanische Fans die Chance, das Spiel im Rahmen der Famicom Mini-Serie auf ihrem GBA zu erleben. Die meisten unter uns sind aber wohl erst mit dem 3DS-Teil eingestiegen. Wie auf dem 3D-Handheld beginnt alles mit Palutena. Die Story leitet nämlich mit einem schrecklichen Traum der Göttin des Lichtes ein, die vom Untergang des Angel Lands träumt. Sofort ruft sie einen Traumdeuter zu sich, der ihr erklären muss, dass der Palast von Orcos, König der Dämonen, und seinen Komplizen überfallen wurde. Jetzt kommt Pit ins Spiel. Die Göttin schickt den jungen Engel auf eine Mission, die heiligen Schätze zurück in den Palast zu bringen. Jedoch weiß Pit zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass diese Mission auch ein Test ist um zu beweisen, ob er würdig ist diese Schätze zu tragen. Nebenbei entführt jedoch Orcos die Göttin. So ist es Pits weitere Aufgabe, den Bösewicht zu besiegen.

Als Kid Icarus für das NES in Japan erschien, hatte man zwei ähnliche Spiele auf dem Markt. Einmal Metroid und einmal Pits erstes Abenteuer. Dadurch, dass Metroid ein riesiger Erfolg wurde, griffen die Fans zwar auch zu Kid Icarus, jedoch reichte es nur für diesen Nachfolger auf dem Game Boy. Der Handheld-Ableger bot als Neuerung senkrechtes und waagerechtes Scrolling auf einmal. Im NES-Spiel war es nur möglich, pro Level entweder senkrecht oder waagerecht zu laufen. Auf dem Weg begegnen euch viele Feinde, die mit allen Mitteln versuchen, euch am Weiterkommen zu hindern. Zum Glück hat Pit Pfeil und Bogen dabei, um den Gegnern ordentlich die Spitzen in den Körper zu rammen. Eine weitere Neuerung ist im Game Boy-Teil enthalten: Pits Flügel. Endlich ergeben die Flügel an seinem Körper einen Sinn. Da sie im NES-Teil vollkommen nutzlos waren, ändert sich das hier. Zwar könnt ihr mit den Flügeln nicht fliegen, jedoch könnt ihr, ähnlich wie Waschbär-Mario, langsamer zu Boden gleiten.

Kid Icarus: Von Mythen und Monstern fokussiert sich besonders auf die heiligen Schätze - ob man sie am Ende tragen darf oder nicht würdig war. Es gibt die Lichtpfeile, die Pegasusflügel (sie erlauben unendlich viele Luftsprünge) und den Spiegelschild. Der Schild erhöht die Verteidigung von Pit. Aber auch zahlreiche Geheimnisse können in den Levels gefunden werden. So ist es sehr wichtig, oft die Wände zu erkunden um zu schauen, ob sich nicht dahinter Türen befinden. Ihr habt in manchen Levels die Chance, eure Waffen upgraden zu lassen, indem ihr wichtige Geheimnisse findet und deren Herausforderungen meistert. Wenn ihr euch in den einzelnen Levels für würdig erweist, erhaltet ihr sogar einen größeren Energiebalken als Überraschung. So könnt ihr wesentlich mehr Treffer vertragen als zuvor. Gerade auf diese Elemente muss geachtet werden. Sonst könnte es spätestens beim ersten Endboss ziemlich böse enden, wenn ihr mit einem schwachen Pit antretet und keinerlei Chance habt. Das Spiel ist an manchen Stellen sehr schwer und ihr braucht Geduld und Bock, dieses Spiel durchzuspielen.

Das Entwickler-Team gab sich nicht nur Mühe mit dem Gameplay, auch die Grafik wurde auf dem Game Boy sehr hübsch gestaltet und Kid Icarus: Von Mythen und Monstern gehört zu den grafisch besten Titeln des Handhelds. Auch der abwechslungsreiche Soundtrack konnte mich begeistern. Manche Lieder sind so toll, dass ich mich selbst beim Mitsummen erwischt habe. Die Spielzeit beträgt beim intensiven Spielen sehr viele Stunden. Für ein perfektes Ending müsst ihr also viel Zeit investieren.



Fazit (8):
Nintendo schaffte es, einige Schwachpunkte aus der NES-Version zu beseitigen und ein sehr gutes Action-Spiel zu entwickeln. Klar, vier Areale scheinen wenig zu sein, jedoch muss man sich sehr gut mit den Levels auseinandersetzen, um wirklich alles gesehen zu haben. Kid Icarus: Von Mythen und Monstern strotzt nur so vor vielen tollen Gameplay-Elementen. Dasselbe gilt auch für Grafik und Sound. In diesen Game Boy-Klassiker wurde einfach eine Menge großartige Arbeit gesteckt. Ein kleiner Schwachpunkt ist jedoch, dass der Titel für viele Spieler zu schwer sein dürfte und dass man bestimmte Passagen öfter versuchen muss. Aber der Emulator auf dem Nintendo 3DS bietet ja eine schicke Speicherfunktion...



Autor: Dennis Meppiel

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