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Sonic the Hedgehog: Triple Trouble (VirtualConsole) // Test // Review

Sonic the Hedgehog: Triple Trouble
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Preis:
Altersfreigabe:
29.03.12
SEGA
SEGA
Jump'n'Run
1
Game Gear
4,99 Euro
Ab 6 Jahren USK-Siegel

Review zu Sonic the Hedgehog: Triple Trouble

Eine der bekanntesten Spielereihen dürfte wohl die Serie rund um den blauen Igel Sonic sein, welcher schneller rennen kann als das Licht sich fortbewegt. Auf nahezu jeder Konsole sind Titel mit Sonic und seinen Freunden erschienen, anfangs jedoch natürlich nur auf den hauseigenen Konsolen von SEGA, beispielsweise dem Mega Drive oder Master System. Doch auch auf dem SEGA Game Gear erschien mit Sonic: Triple Trouble ein Ableger der Reihe, welcher mittlerweile im eShop des 3DS erhältlich ist. Ich habe uns den Titel einmal genauer angeschaut.



Während die ersten Ableger der Sonic-Spiele auf dem Game Gear Portierungen der Master System-Titel waren, handelt es sich bei Sonic: Triple Trouble um einen komplett eigenständigen Ableger. Die Story des Spiels jedoch kommt uns ein wenig bekannt vor: Ein weiteres Mal hat Dr. Robotnik (heutzutage fälschlicherweise oftmals als Eggman bezeichnet, dabei ist das nur sein Spitzname!) die sieben Chaos Emeralds gestohlen. Diese sind jedoch bei einem Experiment mit seiner neuen ultimativen Waffe in alle Welt verstreut worden. Nachdem er es geschafft hat den gelben Emerald zu finden, überredet er Knuckles dazu, Sonic auf der Suche nach den anderen Emeralds aufzuhalten, da dieser angeblich Böses mit ihnen anrichten will. Als weitere Person im Bunde spannt sich dann noch Nack, das Wiesel, ein und versucht die Chaos Emeralds zu finden, um sie dann verkaufen zu können.

Auch wenn die Story bekannt klingt, sind die sechs verschiedenen Zonen jedoch komplett neu, auch wenn das Setting den anderen Titeln ähnelt. So rennt Sonic durch grüne Landschaften, kämpft sich durch eine Schneegegend und taucht auch mal in tiefe Wassermassen hinab. Doch ihr könnt nicht nur als Sonic durchs Spiel flitzen, sondern – ähnlich wie in Sonic the Hedgehog 2 – als Tails durch die Lüfte fliegen. Schade dabei ist jedoch, dass immer nur eine von beiden Figuren auf dem Screen zu sehen ist, man ist also nicht als Team unterwegs.

Die sechs Zonen beinhalten wie immer noch einmal drei einzelne Levels, wovon der dritte den Bosskampf des jeweiligen Gebiets darstellt. Diese sind teilweise wirklich fordernd, vor allem im späteren Spielverlauf. Generell ist es manchmal nicht ganz einfach, durch die unglaublich verstrickten Levels zu gelangen, da ihr nie der „Ich muss immer nach rechts rennen“-Formel der übrigen Spiele folgen könnt. Es kommt nicht selten vor, dass ihr euch erst nach oben, dann in die linke Richtung, weiter nach oben und dann wieder nach rechts vorkämpfen müsst. Das sorgt manchmal für heftige Verwirrung und es nicht unbedingt klar, wo es als nächstes hingeht. Dennoch ist es spannend, die verschiedenen Wege zu erkunden. Vor allem, wenn ihr Triple Trouble noch einmal durchspielen wollt.

Spielerisch unterscheiden sich die beiden Charaktere nicht besonders. Während ihr mit Sonic mit dem Stoßsprint kurz unverwundbar nach vorne prescht, besitzt Tails natürlich eine Flugfähigkeit, um an höher gelegene Stellen zu gelangen. Auch neu ist die Tatsache, dass ihr euch in der Luft noch einmal zusammenrollen könnt, um somit Schaden zu vermeiden und Feinde zu attackieren. Letztere Fähigkeit ist besonders im ersten Bosskampf von großer Bedeutung, da man ihn ohne diese Art der Attacke nicht besiegen kann.

Grafisch kann Sonic: Triple Trouble natürlich nicht mit den Spielen auf der Konsole mithalten. Die Animationen wirken manchmal ein wenig steif, allerdings hat man alles aus dem Game Gear herausgeholt, was möglich war. Besonders die unterschiedlichen Gegenden wissen zu überzeugen. Der musikalische Aspekt bewegt sich auf einer bekannten Richtung. Sie klingen den Songs der Mega Drive-Spiele recht ähnlich, haben aber einen eigenen Touch und wissen zu überzeugen. Natürlich gibt es aber bekannte Geräusche wie das Einsammeln eines Rings.



Apropos Ringe: Eine weitere Änderung ist die Tatsache, dass ihr nicht mehr alle Ringe bei einem Treffer verliert, vorausgesetzt, ihr besitzt über 50 Ringe. Dann wird euch nur ein gewisser Teil abgenommen und erst beim nächsten Treffer verliert ihr den Rest. Auch abgeändert wurde die Art und Weise, an die Chaos Emeralds zu gelangen. So müsst ihr 50 Ringe besitzen und im Level die Emerald-Box zerstören. Dann erst gelangt ihr in einen Speziallevel, in dem ihr auf Knuckles und Nack trefft.

Doch ihr fliegt und rennt nicht nur durch die verschiedenen Stages, sondern stoßt auch gelegentlich auf gewisse Hilfsmittel, mit denen ihr euch schneller und besser durch das Level bewegen könnt. Im Schneelevel ist es beispielsweise ein Snowboard, auf welchem ihr dann solange durch das Level düst, bis ihr auf eine Wand gestoßen seid. In den Wasserwelten gelangt ihr an Wasserdüsen, mit denen ihr flotter durchs Wasser schießen könnt. Das bringt ein hohes Maß an Abwechslung ins Spiel und macht echt Laune.

Fazit (8):
Auch wenn das Leveldesign manchmal ein wenig verwirrend ist, so kann Sonic: Triple Trouble sehr gut überzeugen. Zwar ist der Titel an sich ein wenig zu leicht, aber die Endbosse fordern euch trotzdem einiges ab. Auch die verschiedenen Hilfsmittel wie das Snowboard bringen Abwechslung. Fans der Reihe schlagen sowieso zu, doch auch diejenigen, welche noch nicht viel Kontakt mit dem blauen Igel hatten, sollten einen Blick wagen. Außerdem könnt ihr als Tails spielen. Und Tails ist sowieso viel cooler als Sonic.



Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des eShop-Guthabens!


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