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Shinobi (VirtualConsole) // Test // Review

Shinobi
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Preis:
Altersfreigabe:
29.03.12
SEGA
SEGA
Action
1
Game Gear
3,99 Euro
Ab 12 Jahren USK-Siegel

Review zu Shinobi

Es gibt wohl nichts Cooleres als Ninja. Sie sind schnell, lautlos und ihre Gegner wissen nicht einmal, wovon sie gerade eben getötet wurden. Diese japanischen Elite-Krieger sind also eine wahre Gefahr für jeden der es wagt, sich mit ihnen anzulegen. Genau dies passiert jedoch in der Game Gear-Fassung von Shinobi, denn dort wagt das eine dunkle Kraft doch tatsächlich. Dieser Titel erschien nun als eines der ersten Game Gear-Spiele im eShop und wir haben uns diesen harten Brocken einmal genauer angeschaut.



Das Ninja-Dorf erfährt von erschreckenden Neuigkeiten: In Neo City hat eine dunkle Macht ihre Basis aufgebaut. Nur wahre Shinobi haben die Fähigkeiten, gegen diesen unbekannten Feind zu gewinnen. Darum werden einige Ninja ausgesandt um etwas zu unternehmen, werden jedoch gefangengenommen. Nur Joe Musashi, der rote und älteste der fünf Ninja (welche allesamt die Farben der Power Rangers haben...) ist noch übrig und macht sich auf den Weg, um seine Kameraden zu befreien.

Wenn man den Titel startet, fühlt man sich direkt ein wenig an Mega Man erinnert. Ihr habt die Wahl zwischen vier verschiedenen Stages, welche noch einmal in mehrere Levels unterteilt sind. Diese unterscheiden sich in ihrer Art recht stark. So seid ihr einmal in einem Wald unterwegs und in einem anderen Level hangelt ihr euch auf einer Autobahn von Wagen zu Wagen. Ähnlich wie in Mega Man habt ihr in Shinobi einen recht hohen Schwierigkeitsgrad vor euch und müsst jeden Schritt genau planen und die Reaktionsgeschwindigkeit eines Shinobi aufweisen. Auf eurem Weg zum Level-Boss findet ihr unterwegs diverse Boxen, welche ihr aufschlagen könnt. Darin befinden sich dann Herzen, um eure Lebensenergie aufzufrischen, Bomben, um euch die Energie zu nehmen oder eine Schriftrolle, mit welcher ihr einen bildschirmfüllenden Spezialangriff starten könnt. Diesen besitzt ihr jedoch nur solange, bis ihr ein Leben verloren habt, also solltet ihr ihn lieber vor einem Bildschirmtod nutzen als ihn zu lange aufzusparen. Oftmals sind die Feinde auch recht fies platziert und ihr seht sie erst, nachdem ihr bereits in deren Richtung gesprungen seid. Trial & Error ist ein Grundpfeiler des Spiels.

Habt ihr euch bis zum Endboss durchgehüpft und -geschlagen, beginnt die wahre Herausforderung. Sei es ein Hubschrauber oder ein gigantischer Roboter – ihr müsst das Schema hinter den Angriffen lernen und gekonnt eure Angriffe planen. Erlangt ihr dann den Sieg, befreit ihr einen der anderen Shinobi, welche allesamt verschiedene Angriffe im Repertoire haben. Der rosa Ninja zum Beispiel wirft mit Bomben um sich und der gelbe Ninja kann Energie-Bälle schießen und auf dem Wasser laufen. Diese Fähigkeiten müssen dann vor allem in der letzten Stage genutzt werden, welche freigeschaltet wird, nachdem ihr die anderen vier Areale gemeistert habt. Diese fordert dann noch einmal euer ganzes Können und verlangt einiges von euch ab, sodass ihr häufig zwischen den verschiedenen Ninja hin- und herwechseln müsst, um bestehen zu können.

Grafisch präsentiert sich der Titel auf einem angenehmen Niveau. Aufgrund der verschiedenen Areale kommt immer wieder Abwechslung ins Spiel. Natürlich sind die Animationen aus heutiger Sicht recht steif, aber die Spezialangriffe sehen ordentlich aus und die Endbosse sind imposant inszeniert (für 1991er Verhältnisse). Der musikalische Aspekt ist jedoch eher weniger auffallend, die Musik dümpelt vor sich hin. Dies ist nicht unbedingt schlecht, denn nett anzuhören ist sie auf jeden Fall.
 
 
Fazit (7):
Mit Shinobi haben 3DS-Besitzer einen ordentlich fordernden Plattformer im eShop zur Auswahl. Ich habe nicht selten meinen Handheld am liebsten gegen die Wand schmeißen wollen, aber es gibt meiner Meinung nach mehrere Arten von frustrierenden Spielen. Shinobi ist eines der Spiele, welche zwar knüppelschwer aber trotzdem ordentlich spaßig und motivierend sind. Und genau deswegen konnte ich den 3DS letztendlich doch nicht aus der Hand legen, bis ich es endlich durchgespielt hatte. Allerdings gebe ich zu, dass die Spielstand-Funktion der Emulations-Software ab und an genutzt wurde... anders hätte ich es wohl sonst nicht gepackt. Wer Lust auf einen fordernden Titel hat, sollte auf jeden Fall zuschlagen. Außerdem spielt man hier quasi das Ninja-Pendant zu den Power Rangers. Was will man also mehr?
 
Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des eShop-Guthabens! 

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