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Ninja Gaiden 3: Razor's Edge [Import] (WiiU) // Angespielt // Hands-On

Ninja Gaiden 3: Razor's Edge [Import]
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
11.01.13
Nintendo
Team Ninja
Action
1
Ab 18 Jahren USK-Siegel
ja
Keine verfügbar

Hands-On Ninja Gaiden 3: Razor's Edge [Import]

Ich erinnere mich immer schmerzhaft daran, wie ich auf der Xbox vor vielen Jahren den ersten Teil von Ninja Gaiden spielte und so grausam versagte, dass der Titel schnell wieder in der Videothek landete. Deswegen ging ich sehr ängstlich an die Demo von Ninja Gaiden 3: Razor's Edge heran. Aber natürlich konnte ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen, die erweiterte Wii U-Version des Spiels auf dem Post E3-Event in Berlin anzuspielen.



Direkt zu Beginn der Demo geht es schon heftig zur Sache. Dutzende Feinde wollen Ryu Hayabusa, dem Ninja-Protagonisten in Ninja Gaiden, um einen Kopf kürzer machen. Schon hier merkt man, dass schnelle Reaktionen und flotte Manöver für das Überleben des eigenen Charakters wichtig sind. Auf Knopfdruck konnte ich entweder mit schnellen oder eher langsameren, aber dafür stärkeren Attacken den Gegnern auf blutige Art und Weise das Leben aushauchen. Außerdem kann Ryu auch blitzschnell die Feinde mit Ninjasternen eindecken, aber das ist ein eher unnützer Move. Zumindest habe ich ihn in der Demo kein einziges Mal ernsthaft angewendet. Natürlich kann dann noch gesprungen und – ganz wichtig – geblockt und ausgewichen werden. Letzteres ist essentiell, denn die Feinde können eure Energieleiste schneller leeren als euch lieb ist.

Schlussendlich kann man weiter entfernte Feinde noch mit einem beherzten Bogenschuss ausschalten, wobei Ryu dann automatisch auf Feinde, welche nur auf diese Weise zu besiegen sind, zielt und ihr einfach nur schnell schießen müsst. Während ihr euch so durch die Feindesmassen schnetzelt, leuchten manche Feinde rot auf. Greift ihr sie in diesem Moment an, vollführt Ryu einen besonders blutigen Killermove, welcher den Feinde sofort tötet und wechselt dann direkt zum nächstgelegenen Feind und schnetzelt in einer Kette weiter, bis keiner mehr im Umkreis steht. Das sieht stylisch aus und badet Ryu regelrecht in Blut, was ein „nettes“ Detail ist. Je mehr Ryu schlachtet, umso mehr Blut haftet auch auf seiner Kleidung. Da soll noch einmal einer sagen, auf Nintendo-Konsolen erscheinen nur Kinderspiele!

Das Spiel steuert sich mit dem Wii U GamePad überraschend gut und dank dem Touchscreen wird einem beispielsweise das Waffenwechseln oder das Einsetzen der magischen Fähigkeiten erleichtert. Für letztere füllt sich eine Leiste auf, welche ihr auf Betätigen einer Tastenkombination oder dem Button auf dem Touchscreen ausführen und somit massiven Schaden austeilen könnt. Diesen Angriff sollte man sich unbedingt für stärkere Feinde oder größere Ansammlungen von Gegnern aufheben, sonst verschwendet man einen wichtigen Ass im Ärmel. In der Demo hatte man anfänglich die Wahl aus drei Waffen, wobei später noch ein weiteres Schnetzelgerät seinen Weg in Ryus Inventar fand. Mir persönlich gefielen die Klauen am besten, denn diese waren äußerst schnell... Aber dafür sehr schwach. Eine Sense hingegen konnte die Gegner mit ordentliche Kraft niedermähen, war allerdings umso langsamer. Die perfekte Mischung brachte dann die Zwei Schwerter-Option, mit welcher Ryu unglaublich stylische und zugleich kraftvolle Angriffe durchführen konnte.

Während man sich durch die menschlichen Horden schlachtet, sammelt man auch gleichzeitig Erfahrungspunkte. Diese kann man dann in neue Moves investieren oder seine Magie und Waffen verstärken. Außerdem ist es möglich, die eigene Lebensleiste zu vergrößern. Und ohne letzteres Upgrade hätte ich die Demo wohl nicht beenden können, denn gegen Ende hin gab es einige sehr starke Magier, welche ich nur sehr knapp besiegte.

Aufgelockert wurde die Metzelorgie mit kleinen Sprungeinlagen, in denen ich über Abgründe springen und an Wänden entlanglaufen musste. Wenn ich nicht wusste, wo ich lang muss, konnte ich per Knopfdruck Ryus Ninja-Sensor aktivieren und schon wurde mir die richtige Richtung angezeigt. Äußerst praktisch, da nicht immer direkt klar ist, wo man eigentlich lang muss. Eher als nervig empfand ich eine Sequenz, in welcher ich durch abwechselndes Drücken der Schultertasten eine Wand hinaufklettern musste. Aber zum Glück war dies schnell vorbei.

Grafisch sah Ninja Gaiden 3: Razor's Edge auf der Wii U großartig aus. Die Umgebung war detailliert, wenn auch sehr karg (Wüste halt). Die Charaktere waren super animiert und der blutige Spaß profitiert natürlich von der Grafikpower. Auch das bereits erwähnte Detail vom Blut auf Ryus Körper gefiel mir, denn es tropfte dann so nach und nach von ihm herunter, bis er wieder normal aussah. Dieses Spiel zeigte mir eindeutig, dass Nintendo mit der Wii U definitiv (endlich!) im HD-Zeitalter angelangt ist, denn es sah einfach großartig aus.



Ninja Gaiden 3: Razor's Edge wird mit dem Slogan „Violence reloaded“ beworben und das nicht ohne Grund. Fans der Serie beschwerten sich über die fehlende Brutalität im dritten Ableger, obwohl dies ein Markenzeichen der Reihe ist. Nur in der Nintendo-Version finden sich also eine solche Brutalität und die ganzen Neuerungen wie neue Waffen und Fähigkeiten wieder. Ich bin nach dem Durchspielen der Demo sehr angetan von dem Titel und freue mich jetzt schon auf den Release.

Autor: Eric Sohr

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3-Event in Berlin!


Veröffentlicht am 25.09.12 von Pascal Hartmann
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