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Assassin´s Creed III (WiiU) // Angespielt // Hands-On

Assassin´s Creed III
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.11.12
Ubisoft
Ubisoft
Action-Adventure
1
Ab 16 Jahren USK-Siegel
ja
Keine verfügbar

Hands-On Assassin´s Creed III

Eine der wohl beliebtesten Spielemarken der vergangenen Jahre ist zweifelsohne Ubisofts Assassin´s Creed-Reihe. Insgesamt vier Hauptteile der Abenteuerserie sind in den vergangenen fünf Jahren erschienen, wobei Wii-Besitzer bis heute in die Röhre schauen mussten. Mit Assassin´s Creed III erscheint in diesem Jahr nun erstmalig ein Serienableger für eine Nintendo-Konsole. Auf einer Presseveranstaltung von Ubisoft Deutschland durfte ich kürzlich die fast fertige PS3-Version des Spiels anspielen und mir einige neue Eindrücke zum Spiel verschaffen. Erfahrt in den kommenden Zeilen, weshalb ich auch vom neuesten Serienableger begeistert bin.



Das Wichtigste vorweg: Der folgende Bericht basiert auf meinen Eindrücken der Playstation 3-Variante, da Ubisoft mir für Wii U nur die gamescom-Demo anbieten konnte (den Bericht der gamescom-Demo findet ihr weiter unten). Ein anwesender Entwickler von Ubisoft Montreal versicherte mir allerdings, dass die Wii U-Version aus inhaltlicher Sicht mit der PS3-Version identisch sein wird. Meine Spielesession startete übrigens in der sechsten Sequenz, wodurch ich gleich Zugang zur weitreichenden Welt des Spiels hatte. Auch war der Protagonist Connor zu diesem Zeitpunkt schon komplett ausgerüstet und konnte aus diesem Grunde eine breite Palette aus Angriffen und Aktionen ausführen. Aber keine Sorge, ich verzichte auf Spoiler zur Geschichte in der sechsten Sequenz.

In den ersten Minuten war ich zunächst einmal damit beschäftigt, mich in der riesigen Stadt Boston zurechtzufinden. Die Straßen von Boston sind nämlich ziemlich weitläufig und bieten viele Gelegenheiten zur Erkundung. Wie gewohnt tummeln sich auf den Straßen unzählige Bürger, Wachen und sogar Hunde, die das Spielgeschehen sehr dynamisch wirken lassen. Dabei stehen die Menschen nicht einfach nur dumm in der Gegend herum, sondern sprechen miteinander, fegen die Straße oder spielen sogar Instrumente. Auch könnt ihr in Assassin´s Creed III natürlich wieder auf alle Häuserdächer, Kirchtürme und erstmalig sogar Bäume klettern, was sehr flüssig und intuitiv funktioniert. Es empfiehlt sich, jederzeit die Karte der Umgebung im Auge zu behalten, da man sich in der Großstadt sehr leicht verirren kann. Dank des Wii U GamePads habt ihr aber jederzeit eine große Umgebungskarte in der Hand, auf der ihr auch zusätzliche Wegpunkte zur Orientierung setzen könnt.

Aber was kann man in Boston eigentlich alles machen? Auf der Weltkarte findet ihr anfangs etliche Symbole, welche euch zeigen, dass man an diesen Orten etwas zu erledigen hat. Hauptmissionen werden mit einem großen !-Symbol markiert, während Nebenmissionen, Tavernen, Aussichtspunkte und Häfen mit anderen Symbolen ausgestattet sind. Ich startete eine anstehende Hauptmission, welche zunächst mit einer recht ausführlichen Filmsequenz begann. Daraufhin wanderte ich mit einer mir unbekannten Person durch die Straßen von Boston, bis wir von einer Reihe von Wachleuten angegriffen wurden. Im Nachhinein war dies übrigens gar nicht so schlecht, weil ich so das Kampfsystem von Assassin´s Creed III kennenlernen konnte.



Ihr könnt eure Gegner nämlich nicht nur konzeptlos mit der Angriffstaste verhauen und hoffen, dass ihr einen Treffer landet. Oftmals ist es nämlich effektiver, eure Gegner von hinten zu attackieren, Angriffe zu kontern oder zu treten. Ihr könnt auch die Waffen eurer Gegner ergreifen und für eure eigenen Hiebe nutzen. Außerdem hat Conner ein paar ziemlich coole Finishing-Moves auf Lager, die durch entsprechende Kamerafahrten auch passend in Szene gesetzt werden. Grundsätzlich wirkte das Kampfsystem im ersten Moment ziemlich komplex, da man in der Regel mit einfachen Angriffen nicht sehr weit kommt. Bereits nach kurzer Zeit konnte ich allerdings Fortschritte feststellen und die ersten Gegnerwellen erfolgreich besiegen. Übung macht halt doch den Meister.

Apropos Gegnerwellen: Wenn ihr euch in Boston daneben benehmt, Passanten anrempelt oder sogar beklaut, dürftet ihr ziemlich schnell Ärger mit den Wachen bekommen. Dann bleibt euch nichts anderes übrig, als möglichst schnell wegzulaufen. Am effektivsten geht dies wie gewohnt, indem ihr euch auf die höhergelegenen Dächer begebt und von dort aus die Flucht vorantreibt. Auch nach erfolgreicher Flucht erhöht sich allerdings euer Verfolgungsstatus, wodurch die Wachen noch empfindlicher reagieren. Ihr könnt diese Leiste allerdings wieder verkleinern lassen, indem ihr Fahndungsplakate von euch abreißt oder Herolde bestecht.

Ich konnte während meines kurzen Probespielens natürlich nicht einmal ansatzweise die ganze Welt von Assassin´s Creed III erkunden, da Ubisoft neben Boston auch noch New York, das Grenzland und Connors Höfe als Schauplätze verspricht. Dynamische Witterungsbedingungen sollen zudem dafür sorgen, dass die Schauplätze auch beim zweiten Besuch noch neuartig wirken. Natürlich könnt ihr als Kapitän auch auf einem riesigen Schiff segeln, wie man es bereits in etlichen Trailern gesehen hat. Ich empfehle euch unseren Bericht von der gamescom, sofern ihr diesen nicht schon längst gelesen habt (folgt direkt unter diesem Text)!

Aus technischer Sicht machte das Spiel übrigens einen ziemlich überzeugenden Eindruck, auch wenn ich derzeit keine weiteren Updates zur Wii U-Version machen kann. Das Stadtleben wirkt sehr lebhaft, kein Gebäude gleicht dem anderen und auch Connors Kampfanimationen wirken sehr flüssig. Wie gewohnt erwartet euch eine komplette deutsche Vertonung, die mich qualitativ überzeugen konnte.



Nachdem ich bereits die ersten vier Hauptableger der Assassin´s Creed-Reihe verschlungen habe, kann ich schon jetzt versprechen, dass auch der neueste Teil die gewohnte Qualität bieten wird. Ich hätte noch stundenlang durch die weitläufigen Areale laufen, Aussichtspunkte finden, Missionen bestreiten oder auch einfach dem dynamischen Stadtleben zuschauen können. Ihr werdet mühelos 50 Spielstunden und mehr investieren müssen, wenn ihr alle Missionen und Zusatzaufgaben bestreiten wollt. Und wenn euch das nicht genügt, könnt ihr auch noch den umfangreichen Mehrspielermodus bestreiten und gegen andere Serienfans antreten. Bleibt abschließend also nur noch zu hoffen, dass Ubisoft die Portierung auf die Wii U-Konsole gelingen wird.

Autor: Kevin Maßmann

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Einladung zu „Ubisofts Fantastic Christmas Event 2012“!


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Mein persönliches Highlight für die Wii U ist Assassin's Creed III. Ich besitze bereits alle Teile auf der Xbox360 und kann es kaum erwarten, bis das Spiel hierzulande erscheint. Aber alle Nintendo-Fans werden wohl mit einem weiteren großartigen Spiel der Reihe belohnt. Bei Ubisoft haben wir uns die aktuelle Demo näher angeschaut und einige gute und auch negative Aspekte wahrgenommen.




Um euch die Geschichte von Assassin's Creed III etwas näher zu bringen, fasse ich das bisher bekannte noch einmal kurz zusammen. Der neue Held, der zur Zeit der amerikanischen Revolution im späten 18. Jahrhundert lebt, heißt Ratohnhaké:ton. Er selbst nennt sich aber lieber Connor (kein Wunder bei diesem Namen!). Der neue Assassine ist zuständig für die Gerechtigkeit im uralten Krieg zwischen Assassinen und Templern. Wie üblich kämpft man gegen die Tyrannei und für die Freiheit. Insgesamt verspricht Ubisoft, viele geschichtliche Elemente aus der amerikanischen Revolution einzubinden und erbitterte Schlachtfelder für sich entscheiden zu können. Mehr Story wird im Review verraten. Aber auch nicht zu viel!

In der Demo wurde uns die Schiffsfahrt gezeigt. Hierbei verkörpert man den Kapitän eines Schiffs und begibt sich in eine spannende Seeschlacht. Zuerst lernt man, wie man das Schiff fortbewegt. Sobald man diesen Schritt raus hat, muss man eine bestimmte Passage fahren, um sich mit der Steuerung anzufreunden. Nach paar Minuten geht es aber auch schon los: Es tauchen feindliche Schiffe auf, die schnell vernichtet werden müssen. Dafür gibt man der Crew an Bord Anweisungen, die diese dann befolgen. Dabei spielen die Art der Munition und auch das Zielen eine wichtige Rolle.

Während ihr die gegnerischen Schiffe auf den Meeresgrund schickt, solltet ihr aber immer auch auf euch selbst achten. So muss man durch eine gute Fahrweise dem Kanonenkugelregen der gegnerischen Seite ausweichen. Das Wii U GamePad wird hierbei als Karte und Inventar eingesetzt. Ebenfalls kann man darauf schnell und knackig Waffen wechseln. Das ist zwar ganz nett gemacht, kennt man aber schon aus vielen Spielen für den Nintendo DS. Nachdem die Schiffe zerstört sind, kommen direkt noch mehr angesegelt. Für eine größere Chance auf den Sieg könnt ihr über den Touchscreen euer Schiff mit einer Art Boost verstärken oder andere Munition einstellen. Dies ermöglicht eine bessere Taktik für eure Crew an Bord.

Grafisch konnte uns das Spiel nicht so überzeugen wie auf der PS3 oder Xbox360. Zwar sah das Spiel auf der Wii U nicht schlecht aus (das Wasser oder einige Effekte wurden sehr gut umgesetzt), jedoch gibt es einige schwache Texturen, wie zum Beispiel der Boden auf dem Schiff.  Laut dem Entwickler soll dieser aber in der finalen Version besser aussehen. Wieder einmal müssen wir darauf vertrauen, dass es Probleme mit den Debug-Station gab.



Assassin's Creed III für die Wii U macht einen soliden Eindruck. Da die meisten Demoversionen anderer Spiele ebenfalls ihre Macken haben kann man damit rechnen, dass die Grafik noch etwas verbessert wird. Gameplaytechnisch konnte das Spiel jedoch auf ganzer Linie überzeugen. Die Atmosphäre war, wie auch in den vorigen Teilen, hervorragend und machte Lust auf mehr. Fans der Reihe müssen sich das Spiel auf jeden Fall holen, auch wenn das Wii U GamePad nur mit 08/15-Funktionen ausgestattet wird.

Autor: Dennis Meppiel

 


Veröffentlicht am 27.09.12 von Pascal Hartmann
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