Verfolge unsere neuesten Videos, Casts, Chats und sämtliche Kanäle in den großen sozialen Netzwerken.

Batman: Arkham City - Armoured Edition (WiiU) // Angespielt // Hands-On

Batman: Arkham City - Armoured Edition
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.11.12
Warner Bros
Rocksteady Studios
Action
1
Ab 16 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Hands-On Batman: Arkham City - Armoured Edition

Nach dem hervorragenden ersten Teil mit dem Anhang Arkham Asylum hatte es Rocksteady Studios im letzten Jahr geschafft, die hohen Erwartungen der Gamer Gemeinde zu erfüllen, indem sie einen Nachfolger zu dem beliebten Batman-Spiel veröffentlichten, der dem Vorgänger in nichts nachstand. Nintendo präsentierte dann auf der diesjährigen E3-Pressekonferenz stolz die speziellen Features der Wii U-Version von Batman: Arkham City - Armored Edtion. Wir haben die Gelegenheit auf der gamescom genutzt und konnten einen Blick auf Batmans neues, altes Abenteuer werfen!



Als großer Fan des ersten Teils konnte ich es kaum erwarten, meine Hände an Batman: Arkham City - Armored Edition zu legen. Doch direkt wurde klar, dass sich das Spiel für die Wii U anders spielt als ich das von früher kannte. Die generelle Tastenbelegung ist zwar identisch - was übrigens auch bedeutet, dass man im Menü komischerweise nicht mit A, sondern mit B bestätigt - allerdings bedarf es doch einer gewissen Eingewöhnungsphase, bis man sich wieder damit zurecht findet.

Nach dieser kleinen Einstiegshürde jedoch verprügelte ich dynamisch wie eh und je mit Batman einen Gegner nach dem anderen. Dabei fällt das Kampfsystem genau so zugänglich und doch komplex aus wie in den Versionen für die Konsolen von Sony und Microsoft. Denn ihr braucht nur einen Knopf zum Zuschlagen und einen zum Kontern. Mit dem richtigen Ryhthmus verkloppt ihr dann eure Gegner. Speziell für die Wii U wurde allerdings ein besonderer Modus des Anzugs integriert. Durch Tippen auf den Touchscreen aktiviert man den sogenannten Armored Suit, um noch heldenhafter und effektiver durch die feindlichen Gegnermassen zu hüpfen. Außerdem wird der Bildschirm der Wii U noch für Scans verwendet, was sich äußerst natürlich anfühlt. Das Gefühl, man wäre Batman, wird meiner Meinung nach durch die Integration des Wii U GamePads und solche Spielereien nochmals verstärkt. Wer keine Probleme damit hat, ständig den Blick zwischen Fernseher und Controller zu wechseln, profitiert definitiv durch Nintendos neue Konsole.

Technisch betrachtet ist das Ganze allerdings etwas kritischer zu betrachten. Zwar lässt sich über den Ton nur wenig sagen, weil dieser mir durch die katastrophalen Kopfhörer leider verwehrt blieb, allerdings machte die Grafik einen eher enttäuschenden Eindruck. Zwar könnte dies ebenso an miserablen Fernseheinstellungen liegen, aber ich war doch überrascht, wie viele verwaschene Texturen ich während der recht kurzen Anspielzeit zu Gesicht bekam. Nach Aussage der Entwickler lägen diese grafischen Schwächen aber an der Demo und den messetypischen Einschränkungen.



Im Grunde kann Rocksteady nicht mehr viel falsch machen mit dem neuen Batman: Arkham City - Armored Edition. Die Integration des Wii U GamePads ist, soweit ich das nach der heutigen Anspielsession beurteilen kann, durchaus gut gelungen. Die Tatsache, dass sämtliche DLCs sowie neue Ideen wie der Armored Suit in der Wii U-Version integriert sein werden, spricht definitiv für den Kauf der Armored Edition. Einziger Kritikpunkt ist aber wie bereits erwähnt die Grafik, die mich nicht überzeugen konnte. Das hatte ich auf der Xbox nämlich schöner in Erinnerung und ich bin überzeugt, dass die Wii U auch diese grafische Pracht darstellen kann! Ob sich das Spiel allerdings für diejenigen lohnt, die das Spiel schon auf anderen Plattformen genießen konnten, zweifle ich trotzdem ganz stark an!

Autor: Felix Schütt

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 
Dass Videospielumsetzungen zu Comics nicht automatisch schlecht sein müssen, konnten uns die Entwickler von Rocksteady Studios im Jahre 2009 beweisen. Denn Batman: Arkham Asylum, welches 2009 für die HD-Konsolen auf den Markt kam, überzeugte die Spielergemeinde aus aller Welt mit seiner düsteren Atmosphäre, abwechslungsreichem Gameplay und spannender Geschichte. Der Nachfolger Batman: Arkham City setzte dem noch einen drauf und lieferte den Spielern ein noch intensiveres Spielerlebnis. Als eines der ersten Drittherstellerspiele für Wii U kündigte Warner Bros. Entertainment letztes Jahr eine spezielle Wii U-Version von Batman: Arkham City an. Ich durfte mich für rund 15 Minuten auf einer Presseveranstaltung an der E3-Demo versuchen und in die dunkle Welt von Arkham City eintauchen.



Die Demo begann mit einer kurzen Einführung in die Steuerung, wobei sich die grundsätzlichen Aktionen stark an der Steuerung auf Playstation 3 und Xbox360 orientieren. Ihr bewegt Batman mit dem linken Analogstick, während ihr mit dem rechten Analogstick die Kamera verändern könnt. Mit den Aktionstasten führt ihr verschiedene Angriffe aus, um die ersten Gegner zu besiegen. Die erste Wii U-Neuerung begegnete mir im ersten Gefecht gegen mehrere Gegner: Der B.A.T.-Mode. Mit jedem Gegner, den ihr auf „normale“ Art und Weise besiegt, füllt sich eure Kinetikleiste auf, welche ihr auf dem Wii U GamePad sehen könnt. Ist diese Leiste vollständig aufgefüllt, könnt ihr den B.A.T.-Mode durch Drücken des Symbols auf dem Touchscreen aktivieren. Dann habt ihr für rund 30 Sekunden wesentlich mehr Kraft für eure Angriffe und könnt eure Gegner noch beeindruckender verprügeln.

Ein weiteres Feature, welches in der Wii U-Version an die Eigenschaften des GamePads angepasst wurde, ist der Detective-Mode. Durch Aktivieren dieses Modus' könnt ihr auf dem Gamepad eure Umgebung scannen, indem ihr euch mit dem Gamepad um 360 Grad bewegt. Besonders interessant fand ich übrigens, dass sich das Bild auf dem Fernseher dabei nicht verändert und ihr dadurch auf dem GamePad völlig andere Inhalte zu sehen bekommt. Das meinte Nintendo wohl mit asymmetrischem Gameplay!  Habt ihr im Detective-Mode eine Spur gefunden, wird diese auf dem Fernseher sichtbar und ihr könnt der Fährte folgen. Ein weiteres Beispiel für asymmetrisches Gameplay fiel mir beim Gebrauch des Batarangs (Batmans selbstgesteuerter Bumerang) auf. Um eine verschlossene Tür zu öffnen galt es hier nämlich, einen verborgenen Schalter am anderen Ende des Raums zu öffnen. Ich zückte hier also meinen Batarang und manövrierte ihn durch den Raum, um letztendlich die Tür zu öffnen. Dabei steuerte ich die Flugbahn des Batarangs ausschließlich mit dem GamePad, während ich auf dem großen Fernseher keine Einflussmöglichkeiten hatte.

Die nächste Tür musste ich auf ganz andere Weise öffnen: hacken! Hierbei musste ich auf dem Touchscreen des GamePads ein kurzes Minispiel lösen, um mir Zugriff zum nächsten Raum zu verschaffen. Dabei konnte ich mit dem Finger den richtigen Fleck auf dem Touchscreen ertasten, während mir immer stärker werdende Rumble-Signale den richtigen Weg wiesen. Erschwert wurde das ganze durch rote Linien, die ich auf keinen Fall berühren durfte. Auch während der herkömmlichen Passagen könnt ihr natürlich das Wii U GamePad nutzen, um auf bestimmte Inhalte zuzugreifen. So könnt ihr während des Spielens bestimmte Waffen und Gadgets auf vorgegebene Punkte setzen, um schneller eure Items zu wechseln. Auch könnt ihr auf dem Bildschirm des GamePads auf eure Datenbank zugreifen und Lebensläufe zu allen relevanten Personen im Batman-Universum nachlesen. Dabei ist der Touchpen des GamePads übrigens nicht notwendig, da man alle Befehle problemlos mit dem Finger ausführen kann. Während des Spielens wurden übrigens auch die Lautsprecher des Tablet-Controllers ausgenutzt, um euch Anweisungen zu geben. Sehr löblich, auch wenn dies durch den SiNG-Stand von nebenan (und die rund 26 Wiederholungen von „Call me Maybe“) etwas schwierig zu verstehen war.

Aus optischer Sicht erwartet euch ein sehr sauberes, atmosphärisches Adventure in der Welt von Arkham City, welches sich in etwa auf Augenhöhe mit den Konkurrenzversionen befinden dürfte. Da es sich bei der Demoversion nur um eine Betaversion handelte, verwies mich der Mitarbeiter von Nintendo auf die finale Version und sagte mir, dass es am Ende sicherlich noch besser aussehen könnte. Die Effekte und Menüs auf dem GamePad sahen übrigens sehr liebevoll aus und machten einen sehr durchdachten Eindruck.



Ich muss zugeben, dass ich der Reihe bis vor kurzem noch keine sonderliche Beachtung geschenkt hatte. Die E3-Demo zeigte mir allerdings ein wirklich ansprechendes Action-Adventure in der Welt von Batman, welches darüber hinaus wirklich überzeugenden Gebrauch von den Möglichkeiten des Wii U-Controllers macht. Ich bin mir bereits jetzt sicher, dass Batman: Arkham City – Armored Edition eines der besten Spiele zum Launch der Wii U werden wird. Behaltet das Spiel auf jeden Fall im Auge, sofern ihr es noch nicht auf anderen Plattformen gespielt habt.

Autor: Kevin Maßmann

Vielen Dank an Nintendo Deutschland für die freundliche Einladung zum Post-E3-Event in Hamburg! 

Veröffentlicht am 17.08.12 von Pascal Hartmann
Unsere Partner:
Rawiioli, NMag, jpgames, N-Insider, Zelda Europe, Preisfieber, Cheats

ntowerCMS v1.5.1 | © 2007-2014 ntower | Forensoftware: Burning Board® 3.1.8, entwickelt von WoltLab® GmbH | Design und Programmierung: Holger Wettstein und Andreas Hansen | Alle Rechte vorbehalten | Original Grafiken und Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen. ntower ist ein inoffizielles und unabhängiges Informationsmagazin für Nintendo-Produkte.
Seitenanfang
Die Redaktion
Mediadaten
Kontakt
Impressum