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Injustice: Götter unter uns (WiiU) // Angespielt // Hands-On

Injustice: Götter unter uns
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
26.04.13
Warner Bros
Netherrealm Studios
Beat'em Up
2
Ab 16 Jahren USK-Siegel
ja
Keine verfügbar

Hands-On Injustice: Götter unter uns

Was passiert, wenn Batman auf Superman trifft? Oder Wonder Woman sich mit Catwoman anlegt? Wie würde wohl ein Kampf zwischen Flash und der Joker-Gehilfin Harley Quinn enden? Nun ja, Superman dürfte mit seinen Superkräften wohl leichtes Spiel mit Batman haben, sofern dieser nicht zufällig einen Batarang aus Kryptonit dabei hat. Wonder Woman würde Catwoman mit ihrem Lasso gefangen halten und Harley Quinn hätte sicherlich Probleme, mit der Geschwindigkeit des roten Blitzes mitzuhalten. Doch im Prügelspiel Injustice: Götter unter uns sollen alle Superhelden und -schurken dieselben Voraussetzungen und Chancen haben. Wie das sein kann? Das ist bisher noch unbekannt, soll aber anhand der Story erklärt werden. Wir haben uns auf der gamescom eine der Anspielstationen geschnappt und uns in der PS3-Version die Fressleisten poliert.



Im ersten Kampf standen sich Batman und Wonder Woman in Batmans Höhle gegenüber. Die menschliche Fledermaus schien also einen Heimvorteil zu haben. Der Flattermann hantierte auch direkt mit seinen Batarangs und teilte heftige Schläge und Tritte aus. Von wegen, Frauen schlägt man nicht. Man könnte die häusliche Gewalt aber auch als vorausgreifende Verteidigung sehen, denn Wonder Woman ist ein gefährlicher Gegner. Sie fesselt Batman nicht nur mit ihrem Lasso, sondern holt auch Schwert und Schild hervor, um ordentliche Kratzer auf der Panzerung des dunklen Helden zu hinterlassen. Nachdem sich die beiden ein paar Mal hin und her geprügelt haben, greift Wonder Woman aber zu einer fiesen Attacke: Per Knopfdruck aktiviert sie den im Batmobil installierten Raketenwerfer, sodass Batmans Auto seinem Eigentümer aus dem Hintergrund ein paar Raketen in den Allerwertesten ballert.

Gleichzeitig - na gut, eigentlich danach, aber der Dramatisierung halber tun wir einfach mal so – trifft Superman auf Flash. Wenn zwei hautenge Bodysuits aufeinandertreffen, bedeutet das zumeist Ärger. So auch in diesem Fall, denn Superman setzt direkt seinen Hitzeblick ein, um dem roten Blitz so richtig einzuheizen. Doch dieser sprintet einfach vorbei und lässt eine Serie an schweren Treffern auf den Mann aus Stahl niederprasseln, der immer weiter zurückgedrängt wird. Er geht zu Gegenangriff über und die beiden liefern sich einen derart schnellen Schlagabtausch, dass die Arme schon gar nicht zu mehr erkennen sind. Das zieht sich eine Weile, bis Superman sein Ass aus dem blauen Spandex-Ärmel zieht: seine Superattacke. Er greift sich Flash, wirft ihn in die Umlaufbahn der Erde, fliegt hinterher, schlägt zu und lässt seinen Gegner so mit Überschallgeschwindigkeit wieder Richtung Erdboden sausen, wo er mit einem Krachen aufschlägt. Flash steht wieder auf und greift weiter an.

Ich könnte unsere Kämpfe jetzt noch weiter beschreiben, aber was ich mit diesen zwei Absätzen sagen wollte: Ja, sie machen Spaß und sind herrlich übertrieben. Die Steuerung orientiert sich an den klassischen Prüglern und Kombos oder spezielle Attacken führt ihr mit Halbkreisen auf dem Steuerkreuz und der richtigen Reihenfolge an Buttons aus. Wie ich Supermans Superattacke aktiviert habe, weiß ich allerdings nicht. Dennis und ich drückten eh wie wild auf den Tasten des PS3-Controllers herum. Ich hatte aber trotzdem nicht wirklich das Gefühl, einen unglaublich starken Superhelden zu spielen. Superman zum Beispiel war gar nicht so super, da mich Dennis in der Haut von Flash ganz schön fertig machte (doch wie das sein kann, wissen wir ja wie schon eingangs geschrieben noch nicht). Mit Wonder Woman brachte ich da schon mehr zustande. Trotzdem hatte ich stets das Gefühl, die Charaktere könnten auch durch Unbekannte ersetzt werden und es würde keinen Unterschied machen.



Die verschiedenen Kämpfer spielen sich durchaus unterschiedlich. Alle steuern sich aber noch etwas behäbig, selbst der ultraschnelle Flash. Die Idee mit den Raketen aus dem Batmobil war wirklich nett, aber mal ehrlich: Nach zwei, drei Matches wird das sicherlich witzlos und man weiß, wo sich die Fallen in der Arena befinden. Ab und zu fliegt einer der Kämpfer aufgrund eines wuchtigen Treffers durch eine Wand und ihr könnt in einem anderen Teil der Arena weiterkämpfen. So cool das auch am Anfang ist, desto weniger spannend dürfte es im finalen Spiel werden, wenn man jedesmal die Animationssequenz schauen muss, bis es weitergeht (so nervte mich das zum Beispiel in den Naruto-Prüglern für die Wii recht schnell). Ich bin bisher noch skeptisch, ob Injustice: Götter unter uns wirklich der große Superheldenwurf wird. Grafisch sah das Spiel aber sehr ansprechend aus (insbesondere Wonder Woman).

Autor: Pascal Hartmann


Veröffentlicht am 29.08.12 von Pascal Hartmann
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