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SiNG Party (WiiU) // Angespielt // Hands-On

SiNG Party
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
18.01.13
Nintendo
FreeStyle Games
Musik
5
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Hands-On SiNG Party

Ich singe für mein Leben gern. Wirklich. Aber ich gehöre zu den Menschen, die das auf eine Weise tun, dass keine anderen Lebewesen dabei Schaden erleiden müssen. Sprich: Ich singe unter der Dusche oder nur bei sehr laut aufgedrehter Musik. Und gelegentlich bei Live-Streams im ntower (aber das sollten wir alle ganz schnell wieder vergessen). Deswegen bin ich auch ein gigantischer Fan von Karaoke-Spielen wie Singstar oder ähnlichem. Als Nintendo auf der E3-Pressekonferenz dann SiNG zeigte, fand ich die Idee eigentlich super. Und mein Eindruck hat sich auf dem Post E3-Event nicht groß geändert.



Ich möchte vorweg sagen, dass ich auf dem Event nicht selbst gesungen habe. Das wollte ich einfach niemanden antun, eine Schlagzeile wie „ntower-Redakteur ermordet massenweise Journalisten mit seiner Stimme!“ kommt unserem Ruf eher schlecht zugute. Aber dennoch habe ich mir das Prinzip einmal genauer angeschaut. So hat der aktuelle Sänger das Wii U GamePad in der Hand und liest darauf die Texte ab. Auf dem TV-Bildschirm tanzt dann eine Figur, deren Tanzbewegungen die anderen Personen nachahmen müssen. Im Refrain dann wird auch auf dem Fernseher der Text eingeblendet, damit alle heftig mitgrölen können. Außerdem gibt es dann verschiedene Anweisungen für die Tänzer, beispielsweise „Klatschen“ oder halt „Tanzen“. Das war es dann eigentlich auch schon mit dem Spiel-Prinzip von SiNG. Aber so simpel es klingt, umso spaßiger ist es mit anderen Personen und einem leicht angehobenen Alkohol-Pegel. Ob man als Sänger nun Punkte für seinen Gesang bekommt, ging aus der Demo nicht hervor.

In der Event-Demo konnten zwei Songs gesungen werden. Zum einen „Party Rock Anthem“, woran ich mich schon vor einiger Zeit gewöhnt hatte und wogegen ich also Nerv-Resistent war. Doch „Call Me Maybe“ ist ein Lied, welches mir noch jetzt im Kopf nachhängt. Ich möchte an dieser Stelle den armen Mitarbeitern von Nintendo mein größtes Beileid aussprechen, denn wenn man dieses Lied mehrere Tage am Stück quasi ununterbrochen hören muss, dann ist das schon eine halbe Folter. Nichts gegen den Song, ich mag den an sich ja schon, aber so eine gewisse Nerv-Qualität hat er schon. Welche Lieder letztendlich in der Vollversion enthalten sind, ist bisher nicht bekannt, aber wir erwarten einen gesunden Genre-Mix.

Die Präsentation des Spiels lässt sich mit einem Wort beschreiben: Bunt! Was wir auf dem TV-Bildschirm zu sehen bekommen, ist gefüllt mit Farben und einer peppigen Aufmachung, wobei dies sicherlich auch vom jeweiligen Lied abhängig ist. Gut gefallen hat mir die Art, wie der Text auf dem Fernseher eingeblendet wurde. So steht dann nicht einfach nur ein Blocktext am unteren Bildschirmrand, sondern die Worte fliegen in großen Buchstaben regelrecht auf den Bildschirm und sehen dabei äußerst dynamisch aus. Die tanzende Hüpfdohle bei „Call Me Maybe“ nervte zwar, aber irgendwie musste man ja wissen, was man für Tanzbewegungen machen soll. 



Letztendlich bleibt mir nach meinem ersten Eindruck zu sagen, dass mit SiNG ein großartiges Karaoke-Spiel auf uns zukommen wird und Fans des Genres sicher großen Spaß damit haben werden, mich eingeschlossen. Allerdings muss ich zugeben, dass anstatt des Spiels lieber ein anderer Titel auf der Pressekonferenz seinen Platz hätte haben sollen. Ich gehe jetzt wieder unter die Dusche singen und bereite meine Stimme auf viele spaßige Gesangsabende mit SiNG vor.

Autor: Eric Sohr

VIelen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post E3-Event in Berlin!

Veröffentlicht am 26.06.12 von Pascal Hartmann
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