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Rabbids Land (WiiU) // Test // Review

Rabbids Land
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.11.12
Ubisoft
Ubisoft
Party
5
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Rabbids Land

Puhh… News suchen, Übersetzungsarbeit leisten, Reviews schreiben und einen Podcast zu moderieren kann schon manchmal echt anstrengend und nervenaufreibend sein. Zeit, um sich einen wohlverdienten Urlaub zu gönnen (Holger bunkert das Geld ja schließlich in seinem eigenen Geldspeicher und kann locker mal eine Reise spendieren)! Ob sich Rabbids Land, ein Freizeitpark mit angeblich tollen Attraktionen, wohl als Urlaubsziel eignet? Aber es kommt ja bekanntlich immer anders, als man denkt… Holger hat mich nämlich tatsächlich Rabbids Land besuchen lassen, aber nicht zum Vergnügen, sondern als knallharter Tester. Welches Prädikat der virtuelle Freizeitpark letztendlich von Benjamin, dem (Ein-)Checker erhalten hat, lest ihr in folgendem Report.



Die bekloppten Hasen haben seit ihrem ersten Auftritt in Rayman Raving Rabbids wahrlich viele Fans gewonnen und liefen dem eigentlichen Star Rayman schnell den Rang ab. In den letzten Jahren sind zahlreiche weitere Spiele mit den Mümmelmännern erschienen und mit Rabbids Land wollen sie nun auch die Wii U erobern. Nach einem wie (fast) immer witzigen Intro bekam ich drei Auswahlmöglichkeiten geboten: Im Brettspiel kann sich mit bis zu drei Mitspielern, die dann mit Wiimote + Nunchuk spielen, dem Partyspaß hingegeben werden, denn hier geht es auf Trophäenjagd. Zuerst musste ich meinem persönlichen Rabbid einen Namen geben und ihm mittels Farbeimer einen neuen Anstrich verpassen. Das war es dann aber auch schon mit den möglichen Einstellungen für das Aussehen des Karnickels. Da Holger mir den Testflug in Rabbids Land leider nur allein gewährt hat, wurden meine drei Mitspieler vom Computer übernommen.

Bevor es dann mit dem eigentlichen Spiel losgeht, durfte ich noch entscheiden, um wie viele Trophäen mindestens gespielt werden muss: 10 oder 20. Das Spielfeld besteht aus drei Plattformen: dem Start- und Zielpunkt sowie zwei ringförmigen Bahnen. Nun würfelt jeder Spieler eine Zahl von eins bis sechs und bewegt sich dementsprechend fort. Auf eurem Weg über das recht minimalistische und eintönige Spielfeld gibt es viele verschiedene Felder, auf denen ihr landen könnt, um entweder Trophäen zu gewinnen oder zu verlieren. Auf dem Würfel-Feld wird logischerweise noch einmal gewürfelt, auf dem Quiz-Feld muss eine Frage richtig beantwortet werden, um bei Erfolg mit zwei Trophäen belohnt zu werden. Neben einigen anderen Feldern ist natürlich eines besonders wichtig, wenn ihr schnell an Trophäen gelangen wollt: das Minispiel-Feld.

In Rabbids Land dürft ihr 20 verschiedene Attraktionen, also Minispiele, besuchen. Ubisoft hat sich selbstredend auch hier Gedanken gemacht, wie das Wii U GamePad in das Partyspiel eingebaut werden könnte. In „Das Krokomobil vom Nil“ zum Beispiel muss das GamePad vor sich gehalten und mitsamt Körper bewegt werden, um fliegende Rabbids abzuwehren, die dann witzigerweise vom Bildschirm abprallen. Spielt ein zweiter Spieler mit, übernimmt dieser die Kontrolle des Baseballschläger-schwingenden Rabbids, der den anderen eines auf den Popo gibt und sie so fliegen lässt. In einem anderen Spiel namens „After Burner“ seid ihr im Weltraum unterwegs und setzt den neuartigen Controller als Lenkrad ein, um Feuerbällen auszuweichen. Wird der Spieler sieben Mal getroffen, hat er verloren.

Das Mikrofon kommt ebenfalls zum Einsatz. In „Octotussi“ pustet ihr hinein, um vorbeirutschende Rabbids in das Schiff des gegnerischen Spielers prallen zu lassen. Dieser hat die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Schneekugeln zu wehren. In „Gift-Lädchen“ sollt ihr mit Hilfe dreier Klau-Rabbids einen Souvenir-Laden ausrauben, ohne dabei zu lange im Blickfeld der Kameras zu bleiben. Dafür wird für jeden der Hasen ein Weg auf dem GamePad gezeichnet und nach acht erfolgreich eingesackten Items habt ihr das Spiel gewonnen. Steht einer der Rabbids aber zu lange im roten Bereich, wird er pulverisiert! Wie ihr beim Lesen vielleicht schon mitbekommen habt, sind diese Spiele alle nur für maximal zwei Spieler zugeschnitten. Und wo bleiben die Vierspieler-Minigames? Tja, da haben die Erbauer von Rabbids Land wohl nicht mitgedacht, denn die gibt es nicht. Alle Minispiele sind maximal zu zweit spielbar, das heißt, bei einer Vierspieler-Partie schauen zwei Mitspieler in die Röhre und werden zum Zuschauer degradiert.

Noch schlimmer ist man aber dran, wenn man allein im ach so tollen „Freizeitpark“ spielt. Auch hier wird man die meiste Spielzeit über nicht mit spielen, sondern mit zuschauen verbringen, da die Züge der computergesteuerten Hasen nicht übersprungen werden können. Immerhin haben die Entwickler daran gedacht, die Wettkämpfe zwischen zwei Computern zu überspringen. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad einzustellen. So wurde ich bei meinem Besuch in Rabbids Land vor keine großen Herausforderungen gestellt. Ok, das Problem gibt es wohl bei so ziemlich jeder Minispielsammlung, aber durch die recht wenigen abwechslungsreichen Minispiele ist der Wiederspielwert für Einzelspieler schon fast gen Null zu finden. Dazu kommt noch, dass der Brettspiel-Modus nur aus einem einzigen minimalistischen Spielfeld besteht. Wieso hat man sich nicht die Mühe gemacht und wenigsten vier oder fünf Spielfelder entworfen, um die Spieler ein wenig bei der Stange zu halten? Immer nur im Kreis zu laufen ist auch mit echten Mitspielern nicht wirklich das Wahre.

Sammelwütige dürfen sich übrigens noch im Schatzsuche-Modus versuchen. Darin stehen euch alle im Brettspiel freigeschalteten Minispiele in mehreren Leveln zur Auswahl. Während ihr diese ganz normal spielt, wollen pro Spiel drei Münzen eingesammelt werden, mit denen im Extras-Bereich über 80 Videoclips aus Rabbids Land, Rabbids Go Home und Raving Rabbids: Verrückte Zeitreise freigeschaltet werden können. Auch einige Musikstücke dürfen somit freigespielt werden. Rabbids Land ist außerdem auch nicht vor der Uplay-Einbindung befreit, denn nur in Verbindung mit Ubisofts hauseigenem „Service“ lässt sich unter anderem eine Farbe für euren Rabbid, ein Minispiel(!) und Musik freischalten.

An der Präsentation von Rabbids Land gibt es nicht viel zu meckern. Das Ganze sieht gut aus, aber mehr auch nicht. Ich nehme mir heraus zu sagen, dass Rabbids Land so ebenfalls auf der Wii funktioniert hätte, wenn auch nicht in HD-Auflösung. Die Aufmachung der Minispiele ist dank der Rabbids (zumindest bei den ersten Spielsessions) immer wieder für Lacher gut und ohne die verrückten Hasen wäre dieses Spiel wohl gar nicht erst erwähnenswert. Akustisch hat mich der Ausflug in den verrückten Freizeitpark überhaupt nicht überzeugen können, denn bis auf das ständige BWAAAAAAH und andere Schreie bleibt nichts in Erinnerung.

Oh, etwas ist doch hängen geblieben: Während des Spiels tritt nicht gerade selten eine Art Knistern auf dem TV als auch auf dem GamePad auf. Und wir könnten es fast schon einen typischen Ubisoft-Gag nennen, der in vielen Spielen des französischen Entwicklers auftaucht: Ab und an kam es dazu, dass das Spiel samt Konsole komplett einfror und die Wii U einen scheußlichen Piepton von sich gab. Da half dann nur noch das Ziehen des Stromkabels. Von Urlaubsfeeling oder spaßiger Atmosphäre kann da nicht wirklich die Rede sein. 



Fazit (6):
„Nun, wie ist Ihr endgültiges Urteil ausgefallen, Herr Böttcher?“, fragte mich mein Chef mit großen Augen, als ich aus Rabbids Land zurückkehrte. Es hat auf jeden Fall seine spaßigen Seiten, allerdings weniger für Einzelspieler. Während diese im Brettspiel-Modus die Augen nicht lange offen halten werden, sind die freizuspielenden Videoclips dafür umso lustiger. Dass die Minispiele nur mit maximal zwei Spielern gespielt werden können, ist aber völlig unverständlich. Wieso dann überhaupt mit drei anderen Mitspielern zocken, wenn davon eh immer nur zwei gleichzeitig an der Reihe sind? Findet ihr das Spiel für einen Zehner, ist es sicherlich einen Blick wert. Ansonsten solltet ihr lieber auf das nächste Wii (U) Party oder Mario Party warten.

Autor: Benjamin Böttcher

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung von Rabbids Land!

 


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