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Darksiders II (WiiU) // Vorschau // Preview

Darksiders II
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.11.12
THQ
THQ
Action-Adventure
1
Ab 16 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Vorschau zu Darksiders II

Die Welt liegt in Trümmern, qualmende Ruinen erstrecken sich über den Horizont. Gewaltige Löcher klaffen in den Straßen, brutale Dämonen machen jedes Stückchen Land auf der Erde unsicher und hoch oben am Himmel drehen Engel ihre Kreise. Willkommen in der Welt von Darksiders! Dank einer tiefreichenden Verschwörung, die sich sowohl durch das Himmelsreich als auch durch die Hölle zieht, lieferten sich die Armeen von Gut und Böse einen unerbittlichen Kampf in unserer Welt, was die völlige Auslöschung der menschlichen Rasse zur Folge hatte. Dafür verantwortlich gemacht wird Krieg, einer der vier apokalyptischen Reiter, der deswegen für 100 Jahre in Gefangenschaft genommen wird.



Im ersten Darksiders, das für PS3, Xbox 360 und PC erschien, übernahm man nun die Rolle von Krieg und setzte alles daran, die eigene Unschuld zu beweisen. Natürlich legte man am Ende des Spiels alle Machenschaften offen. Doch damit war Kriegs Krieg (haha) noch nicht geschlagen, denn die wahren Bösewichter müssen noch zur Rechenschaft gezogen werden. Teil 1 endet also sehr offen. In der letzten Szene fallen drei Kometen gen Erde; bei ihnen handelt es sich um die übrigen Reiter Tod, Hunger und Pestilenz (Pest).

Und wie ihr euch jetzt sicherlich schon anhand des Titels von Darksiders 2: Tod lebt denken könnt, handelt es sich beim spielbaren Charakter des zweiten Teils um Tod höchstselbst. Allerdings setzt das Spiel nicht am Ende des ersten Darksiders an, sondern erzählt eine Geschichte, die parallel zu Kriegs 100-jähriger Gefangenschaft spielt. Tod möchte seinem Bruder nämlich aus der Patsche helfen und seinerseits ebenfalls der Sache auf den Grund gehen. Die Menschen würde er auch ganz gerne wieder zurückholen. Dazu muss er den Baum des Lebens finden. Natürlich erwarten Tod auf seinem Weg etliche Dungeons, Rätsel und Gegner.

Oftmals als Zelda für Erwachsene betitelt, konnte das erste Darksiders besonders durch die tollen Dungeons punkten. Das soll im zweiten Teil mit Tod natürlich nicht anders sein. So werdet ihr hitzige Lava-Tempel durchsuchen, in einem Wasser-Dungeon in Kontakt mit dem kühlen Nass kommen und in alten Ruinen über niedergestürzte Säulen klettern. Alle Dungeons sind über eine gigantische Oberwelt miteinander verbunden, die vor allem für Entdecker eine wahre Wonne ist. Ständig stolpert ihr über Schatztruhen fernab vom Wegesrand und Nebenquests führen euch auch schon mal in Ecken, die ihr in der Hauptquest nicht zu Gesicht bekommen habt.

In den Dungeons ist vor allem Tods Geschicklichkeit gefragt. Denn wie immer in Videospielen kann man nicht einfach die Haupthalle entlangspazieren, an deren Ende den gesuchten Gegenstand einsacken und danach gemütlich wieder hinausschlendern. Löcher im Boden oder Wände versperren euch nämlich gerne mal den Weg. Irgendwie muss man diese Hindernisse also bewältigen können, und da trifft es sich doch ganz gut, dass Tod scheinbar beim Prinzen von Persien in die Lehre gegangen ist. Er klettert nämlich behände Säulen empor, nutzt kleine Vorsprünge in Wänden zum Festhalten, schwingt sich an Stangen entlang und balanciert völlig schwindelfrei über tiefe Abgründe.

Manchmal helfen aber auch Tods unmenschliche Fähigkeiten nicht weiter. Insbesondere, wenn sich eine Tür einfach weigert, geöffnet zu werden. Frechheit! In diesen Fällen dürfte aber irgendwo in der Nähe ein Schalter oder ein sonstiger Mechanismus zu finden sein, mit dem Tod der Tür doch noch seinen Willen aufzwingen kann. Hier kommen dann auch gerne Kugeln zum Einsatz, die in die dafür vorgesehene Vorrichtung gerollt werden müssen. Wer Zelda gespielt hat, muss eben nur ein bisschen von Kisten zu Kugeln umdenken. Später wird das natürlich alles kniffliger, sodass eure grauen Zellen ziemlich heiß laufen werden.



Doch Abgründe und verschlossene Türen sind nicht die einzigen Wegversperrer. Wie schon sein Bruder Krieg muss sich Tod nämlich mit unzähligen, ihm nicht gerade wohl gesinnten Kreaturen prügeln. Dabei greift der Maskenmann auf seine Sicheln zurück, er kann im Laufe des Abenteuers aber auch noch weitere Waffen wie eine Pistole, Hämmer oder Äxte einsetzen. Doch womit auch immer ihr kämpft, ohne gezieltes Ausweichen dürfte Tod bald tot sein (entschuldigt, das musste einfach mal sein). Im Gegensatz zum bulligen Krieg metzelt sich der drahtige Tod aber deutlich wendiger und schneller durch seine Gegner. Da ihr wirklich oft kämpfen werdet, muss das Kampfsystem natürlich gut funktionieren. Und das tut es in den bisherigen Versionen. Wir können also beruhigt sein und uns darauf freuen, flüssig von Gegner zu Gegner zu flitzen und jeden einzelnen einen Kopf kürzer zu machen.

Dazu werdet ihr verschiedene Spezialfähigkeiten wie besonders mächtige Angriffe oder Magie einsetzen können. Auf einem Talentbaum wählt ihr nach einem Levelaufstieg einfach die nächste Fähigkeit, die erlernt oder verbessert werden soll. Da es unmöglich sein wird, in einem Durchlauf alle Fähigkeiten zu erlernen, drängt sich ein zweiter geradezu auf. Außerdem wird so jeder Spieler seinen individuellen Spielstil finden können. Dank hunderter Ausrüstungsteile und Waffen mit den unterschiedlichsten Werten und Boni werden auch Diablo-Fans glücklich.

Somit ist Tod an sich schon ein cooler und vor allem starker Charakter. Doch auch eine Kampfmaschine wie er braucht ab und an mal Hilfe, darum könnt ihr jederzeit auf sein treues Ross Verzweiflung steigen, um noch schneller von Punkt A nach Punkt B zu gelangen (in Dungeons allerdings bleibt das Pferd im Stall). Am schnellsten geht das jedoch immer noch mit der Schnellreise-Funktion; ein weiterer Beweis dafür, wie groß die Welt ausgefallen ist. Das funktioniert aber natürlich nur mit den Orten, die ihr schon einmal besucht habt. Doch Tod findet auch Hilfe in Form von seltsamen Golems.

Habt ihr diese aktiviert, könnt ihr auf ihnen durch die Dungeons rollen. Mit ihren steinernen Armen fegen sie ganze Feindesarmeen hinweg oder schießen eines ihrer Glieder einfach mal über eine Lavagrube, damit Tod auf dem dann zum Vorschein tretenden Seil bequem auf die andere Seite kommt. Und so groß und seltsam die Golems auch sein mögen, mit den Endbossen wird all das noch einmal auf die Spitze getrieben. Wie aus dem ersten Darksiders bekannt, werdet ihr euch auch in Darksiders 2: Tod lebt mit etlichen riesigen Gestalten balgen müssen, um euer Abenteuer erfolgreich beenden zu können. Wer hier nicht den Einsatz der in den Dungeons gefundenen Items beherrscht (auch hier war die Zelda-Reihe wieder Vorbild) und Tods Fähigkeiten nicht aus dem Schlaf beherrscht, sieht die Radieschen schnell von unten.



Aber das ist vollkommen in Ordnung, denn Tods Pfad zum Reinwaschen von Kriegs Namen soll ja kein Spaziergang sein. Wäre auch ziemlich langweilig. Mit Darksiders 2: Tod lebt werden Action-Adventure-Fans aber auch ohne ein Spiel mit dem grünbemützten Link auf Wolke 7 schweben. Ich jedenfalls freue mich riesig auf den Titel. Wii U-Besitzer bekommen zum normalen Spiel noch einen weiteren DLC namens „Argul's Tomb“ und die Preorder-Boni der vorherigen Versionen, was eine zusätzliche Spielzeit von knapp fünf Stunden bedeutet, hinzu. Der Touchscreen des GamePads wird eine Karte und die nächste Aufgabe anzeigen, außerdem könnt ihr euch auf ihm unkompliziert und schnell durchs Menü tippen. Keine großartig tollen Funktionen, aber solange der geniale Comic-Look auch auf der Nintendo-Konsole so hervorragend rüberkommt, ist das locker zu verschmerzen. Wer will, darf aber auch den Fernseher ausschalten und auf dem GamePad weiterzocken.

Autor: Pascal Hartmann


Veröffentlicht am 26.09.12 von Pascal Hartmann
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