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Ninja Gaiden 3: Razor's Edge [Import] (WiiU) // Vorschau // Preview

Ninja Gaiden 3: Razor's Edge [Import]
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
11.01.13
Nintendo
Team Ninja
Action
1
Ab 18 Jahren USK-Siegel
ja
Keine verfügbar

Vorschau zu Ninja Gaiden 3: Razor's Edge [Import]

Batman ist zwar schon eine coole Sau, aber manchmal dann doch zu weichherzig. Würde er einfach mal dem Joker den Kopf abhacken, wäre Gotham City ein ordentliches Stück sicherer. Und man müsste keine Angst mehr haben, dass der verrückte Clown die Stadt erneut ins Chaos stürzt. Ein Freund von solchen endgültigen Lösungen ist auch der Ninja Ryu Hayabusa. Kaltschnäuzig tötet er seine Feinde, weicht den Blutfontänen aus und lässt sich auch nicht von wimmernden und um ihr Leben flehenden Söldnern davon abbringen, ihnen das Schwert ins Herz zu stoßen. Willkommen in der Welt von Ninja Gaiden 3: Razor's Edge. Für diese Vorschau habe ich mich mit den bisher bekannten Infos zur Wii U-Version befasst und habe mich durch die PS3-Demo des Spiels geschnetzelt.



Mit diesem Metzelspaß wird direkt zum Launch der Wii U ein Spiel in den Regalen liegen, das ihr vor den Händen eurer kleinen Geschwister in Sicherheit bringen solltet. Denn wie bereits in der Einleitung geschrieben und aus den Vorgängern bekannt, geizt das Spiel nicht mit extremer Gewaltdarstellung. Blut spritzt literweise und das Töten der Feinde wird besonders stylisch zelebriert. Dazu kommen immer wieder jammernde und um Hilfe schreiende Gegner, die verzweifelt vor euch zu flüchten versuchen. Das ist schon harter Tobak in den ersten Spielminuten, wird allerdings derart inflationär eingesetzt, dass es danach in der Hektik absolut untergeht und zumindest mich nach fünf Minuten kein bisschen mehr berührte.

Dabei kann man Ryu auch ein bisschen verstehen. Immerhin sind die Söldner schuld daran, dass er sein heimeliges Dorf verlassen muss. Diese wollen ihn nämlich mit Anschlägen und Menschenopfern herauslocken. Im Auftrag der Regierung macht sich der Ninja also daran, den Bösewichtern ihren Wunsch zu erfüllen. Hier muss ich mal kurz die Intelligenz der Söldner anzweifeln, die sich freiwillig mit so einem mächtigen Gegner anlegen... Aber da alles irgendwie einen Grund hat, wird Ryu natürlich nicht von einer Bande von Sterbenswilligen gesucht, sondern ein Bund von Alchemisten will mit ihm als Katalysator die Welt zerstören. Das muss natürlich verhindert werden. Und am einfachsten geht das, indem man einfach alle einen Kopf (oder einen Arm, oder ein Bein) kürzer macht.

Denn Ryu ist nicht nur ein Meister im Umgang mit seinem Schwert, sondern metzelt auch geschickt mit einer riesigen Sense oder Krallen, die ohne Probleme durch menschliches Gewebe und Knochen schlitzen. Zumindest in der Demo auf der Playstation 3 ist das aber keine große Herausforderung. Ich kämpfte mich im Prinzip durch ständiges Drücken der Standardangriffs-Taste durch die Gegnerhorden, irgendwie lief das alles halbwegs automatisch ab. Ich musste nur zusehen, dass ich Söldner mit Panzerfaust zuerst erledige, damit die mich nicht weiter nerven.

Eric allerdings konnte bereits die Wii U-Version anspielen und es scheint sich etwas am Kampfsystem getan zu haben, denn er hatte schon deutlich mehr Probleme und musste gezielt kämpfen. Das wäre wirklich erfreulich, denn sonst bliebe das Spiel wohl weiterhin wie auf den Konkurrenzkonsolen zu anspruchslos. Zudem steht das Dauer-Knöpfchen-Gedrücke ganz im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, die durch einen harten Schwierigkeitsgrad und schwere Kämpfe von sich reden machten. Also, Daumen drücken, dass hier tatsächlich ordentlich Hand angelegt wird! Aber wenn wir den Entwicklern einfach mal ein bisschen Vertrauen entgegenbringen, dann dürften Nintendo-Spieler sowieso eine deutlich bessere Version von Ninja Gaiden 3: Razor's Edge erhalten. Team Ninja versprach immerhin, die Kritikpunkte am Spiel aufzugreifen und ein besseres Spiel für die Wii U abzuliefern. Das Abtrennen von Körperteilen war nämlich in den anderen HD-Versionen nicht möglich, kehrt also auf die Wii U zurück. Und mal ehrlich, so kennen und lieben wir unseren Ryu doch!



Zudem soll die Gegner-KI überarbeitet werden, es wird neue Waffen wie ein doppeltes Katana geben, neue Gegner sollen auftauchen und mit in Kämpfen verdientem Karma werdet ihr den Ninja selbst als auch seine Waffen verbessern können. Doch nicht nur am Gameplay soll gefeilt werden, wir bekommen auch noch zusätzlichen Content. So dürfen Nintendo-Fans mit einer Vorliebe für rote Suppe wohl in einem Koop-Modus metzeln, und das auch noch online! Außerdem erwartet uns auf der Wii U Ayane aus Dead or Alive, mit der wir Metzger spielen dürfen. Eine tolle Nachricht, „denn die hat die dicksten Dinger“, wie treffend in einem Kommentar zu dieser Ankündigung geschrieben wurde. 

Das ist aber immer noch nicht alles. Puh. Für weitere Kaufanreize sollen alle bisherigen, bereits auf der Disc enthaltenen, und auch künftige DLCs sorgen, die dazu sogar kostenlos angeboten werden sollen. Das ist doch mal eine Ansage! Worum es sich dabei genau handelt, ist noch nicht bekannt. Team Ninja stellten aber klar, dass Fans der Reihe diese Zusatz-Inhalte lieben werden. Werden wir neben Ayane also auch weitere Charaktere bekommen? Vor allem Rachel aus Ninja Gaiden Sigma 2 verdrehte mit ihrem tiefen Dekolleté ihrerzeit vielen Spielern den Kopf und konnte mit einem ganz besonderen Feature überzeugen: Dank Bewegungssensor im PS3-Pad konnte man die Medizinbälle nämlich zum Wackeln bringen. Ob das auch mit dem Gyrosensor des GamePads möglich sein wird?

Ihr werdet aber nicht nur einen Gegner nach dem anderen niedermetzeln, sondern auch kleinere Flucht-Sequenzen überstehen, eure Feinde im dichten Qualm ausfindig machen und Wände mit euren Kunai emporkraxeln müssen. Das sind zwar meistens nur kurze Sequenzen, sollen aber Abwechslung ins Spiel bringen. Die großen Endbosse sollen dann besondere Herausforderungen darstellen, in der PS3-Demo konnte ich die Robo-Spinne aber problemlos kaputt hauen. Aber auch hier wieder: Wir sollten abwarten, inwieweit die Entwickler ihre Versprechen mit der Überarbeitung des Spiels wahr machen.

Technisch scheint Team Ninja auch gut zugelegt zu haben, denn Eric schreibt in seinem Hands On, dass das Spiel großartig aussehen würde. Auf jeden Fall ein großer Schritt weg von der PS3-Demo, die doch recht karg und öde wirkt. Ein weiterer Vorteil der Wii U-Version ist natürlich das GamePad, das auf vielerlei Art und Weise eingesetzt werden soll. So können darauf mit einem schnellen Antippen die Waffen gewechselt, magische Ninpo-Fähigkeiten aktiviert und ein Steuerungsschema wie in Ninja Gaiden: Dragon Sword für den Nintendo DS ausprobiert werden. Das würde bedeuten, dass ihr eure Attacken per Zeichnen von Linien auf dem Touchscreen ausführt.



Ninja Gaiden 3: Razor's Edge soll die Brutalität eines Krieges zeigen und wie es sich anfühlt, Menschen umzubringen. Nun ja, Ziel verfehlt, würde ich sagen. Es ist doch trotzdem immer noch ein normaler Tastendruck. Zumindest in den bisherigen Versionen für PS3 und Xbox360. Die Entwickler wollen nämlich auf die teils niederschmetternden Kritiken eingehen und auf der Wii U ein rundum verbessertes und erweitertes Spiel herausbringen. Auf dem Papier hören sich die vielen Neuerungen schon einmal super an. Inwieweit das auch auf die Metaebene zutrifft, werden wir sehen müssen.

Autor: Pascal Hartmann


Veröffentlicht am 25.09.12 von Pascal Hartmann
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