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Batman: Arkham City - Armoured Edition (WiiU) // Vorschau // Preview

Batman: Arkham City - Armoured Edition
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.11.12
Warner Bros
Rocksteady Studios
Action
1
Ab 16 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Vorschau zu Batman: Arkham City - Armoured Edition

Die Nintendo Wii U kommt am 30.11.2012 auf den Markt und Warner Bros. und der Entwickler Rocksteady halten es für eine gute Entscheidung, den bereits 2011 erschienenen Titel Batman: Arkham City als leicht aufgewertete Fassung auf die neue Nintendo-Konsole zu bringen. Die Fans der ersten beiden Batman-Spiele von Rocksteady haben bereits eine Fassung für PC, Xbox 360 oder Playstation 3. Da stellt man sich natürlich die Frage, warum man ein bereits ein Jahr altes Spiel erneut auf einer neuen Nintendo-Konsole kaufen sollte? „Nintendo-Onlys“ haben sicherlich Bedarf, aber das Spiel verkaufte sich derart erfolgreich, dass wohl die meisten Fledermaus-Groupies bereits irgendeine Version im Haushalt herumliegen haben werden.



Laut Warner Bros. soll das ausschlaggebende Kaufargument die ausgiebige Nutzung des neuen Wii U GamePads sein. Außerdem macht unsere schwarze Fledermaus in Batman: Arkham City: Armored Edition von einem neuen Anzug Gebrauch. Dieser lädt sich im Kampf auf und fügt den Gegnern enormen Schaden zu. Zusätzlich wird die fokussierte Gegnerschaft farblich hervorgehoben, der Rest auf dem Bildschirm vernebelt. Doch reicht das wirklich aus? Zumindest wird das GamePad in den ersten Trailern und nach unserem ersten Anspielen sehr cool in Szene gesetzt. Und auch die bereits sehr dichte Atmosphäre des Spiels wird durch den Einsatz des Touchscreen weiter nach oben geschraubt. Bei einem Blick auf den kleinen, blauen Bildschirm fühlt man sich kurzzeitig wie der bekannte Superheld und fast schon wie in einem Kinofilm. Gerade, wenn man Gadgets wie beispielsweise den Batarang, mit dem Finger auswählt, soll solch ein Gefühl erzeugt werden. Aber auch der Bat-Zubehörkatalog mit Seilwerfer, elektrischen Ladungen und Rauchbomben untermalt die eindrucksvolle Authentizität und die Liebe zum Detail.

Natürlich kommt auch der in der neuen Steuerungseinheit verbaute Gyrosensor im Detektiv-Modus zum Einsatz. Wie eine Kamera gehalten, gilt es dann, den Gegnern geheimnisvoll auf die Schliche zu kommen. Hinzu kommt das bereits bekannte Free Flow-Kampfsystem, das schon in den anderen Version für flüssige und äußerst hübsch anzusehende Kämpfe sorgte. Das System lässt unseren Superhelden von Attacke zu Attacke gleiten und bietet euch zwischen den eigenen Angriffen Gelegenheiten für schlagfertige Konter. Batman ist nicht unzerstörbar und besitzt keine außerirdischen Superkräfte; diese so menschlichen Eigenschaften verdeutlicht dieses einzigartige Kampfsystem. Vielleicht ist Batman auch deshalb so beliebt, schließlich könnte jeder von uns ein Fledermausmann sein.

Von der Story und den Inhalten her wird sich die Wii U-Fassung von Batman: Arkham City aber wenig unterscheiden. Die Stadt Arkham City ist immer noch ein düsterer Ort mit riesigen Fassaden und dichtem Smog. So unheimlich der Hauptdarsteller daherkommt, so geheimnisvoll und rau ist auch das Settting. Im zweiten Teil wirkt es fast schon postapokalyptisch. Doch unser Rivale Joker bringt Klamauk in die Stadt und lockert die Umgebung auf eine morbide Art und Weise auf. Doch nicht nur der Joker wird beeindruckend dargestellt, sondern auch Charaktere wie der Pinguin oder Catwoman besitzen alle sehr detaillierte Geschichten. Zudem fließen Batmans eigene Zerrissenheit, seine Ängste und die tragische Vergangenheit immer wieder in das Geschehen ein.

Batman: Arkham City: Armored Edition besticht nicht nur durch eine extrem fulminante Storyline, sondern auch durch unendlich viele Nebenmissionen, auf die ihr während des Abenteuers stoßt. Dieses Batman-Abenteuer ist kein wirkliches Haudrauf-Spiel, sondern ein fast schon tiefgründiges Action-Rollenspiel mit ganz besonderen Eigenschaften. Unser Bruce Wayne kehrt zurück in das Gefängnis Arkham, das unter der Führung des Professors Hugo Strange liegt. Die kleine Insel ist zu einer abgeriegelten Irrenanstalt mutiert und rückt um einiges näher an Gotham City heran. Warum Batman im Gefängnis gelandet ist, werdet ihr im Laufe des Spiels erfahren.

Um Arkham City geradlinig durchzuzocken, wird man locker 10 Stunden benötigen. Möchte man aber sämtliche Nebenmissionen komplett bestreiten, kommen wir schon in ein Zeitfenster, das wir normalerweise nur von Rollenspielen kennen. Wollt ihr alles meistern, werdet ihr locker 30 Stunden brauchen. Eventuell auch noch mehr, wenn die Entwickler in die Wii U-Version noch mehr Inhalte einbauen. Käufer dürfen sich außerdem auf die bereits integrierten DLCs freuen. Somit ist die Armored Edtion das bisher größte Batman-Abenteuer auf einer Konsole.

Bei der Audio-Umsetzung sollte der Wii U-Batman identisch ausfallen. Wie man aber in den ersten Demo-Versionen sehen konnte, scheint die visuelle Umsetzung auf der Wii U bisher nicht so brillant ausgefallen zu sein. Gerade die Texturen in der Umgebung fallen nicht so scharf wie bei der Konkurrenz aus. Doch laut Warner läge das an der frühen Demo-Fassung. Man wird also bis zum Endprodukt abwarten müssen, ob Rocksteady noch ein wenig mehr Grafikpower aus der neuen Heimkonsole kitzeln konnte, um letztendlich auch noch einen visuellen Kaufanreiz zu erzeugen.



Es bleibt also abzuwarten ob Batmans überholtes Arkham-Abenteuer auf der Wii U genügend neue Features mit sich bringt. Die bisherigen Vorbestellerzahlen belegen aber, dass genug Schwarze Ritter erneut in den hautengen Anzug schlüpfen wollen, um zusammen mit Catwoman die Schurken Joker, Pinguin & Co mit dem neuen GamePad zu vermöbeln. Denn Arkham City ist auch trotz der wenigen Neuerungen ein potenzieller Kracher, der zum ewig langen und intensiven Zocken einlädt.

Autor: Holger Wettstein

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Auf der gamescom 2011 bekam ich die Möglichkeit, mir bei Warner Games Batman: Arkham City zeigen zu lassen, welches im nächsten Jahr auch für Wii U erscheinen soll.

In einem kleinen Raum waren zwei große Fernsehgeräte aufgestellt, welche beide das Spiel präsentierten. Auf der rechten Seite war die Xbox 360-Fassung zu sehen, während auf der linken die Version für die Playstation 3 gezeigt wurde. Bevor die Präsentation startete, gab es noch einige Informationen zum Titel. So wird die Spielwelt ungefähr fünfmal so groß sein wie im Vorgänger, außerdem soll die Spielzeit mehr als 25 Stunden betragen. Und das nur, um die Story abzuschließen. Wollt ihr das Spiel zu 100% beenden, werdet ihr mindestens noch einmal so lange brauchen.

Batman Arkham City Wii U Screenshot

Dann ging es auch schon los. Gezeigt wurde der Herausforderungsmodus, den es auch schon im Vorgänger gab. Während in der Xbox 360-Version mit Catwoman gespielt wurde, kam auf der PS3-Fassung die Fledermaus zum Einsatz. In den Kampf-Herausforderungen gilt es, eine Vielzahl von Gegnern durch geschickten Einsatz von Kombos und Spezialattacken so zu vermöbeln, dass ein möglichst hoher Highscore erzielt wird. In den Jäger-Herausforderungen sollt ihr eine bestimmte Anzahl von Gegnern in kürzester Zeit möglichst ungesehen ausschalten. Im Vergleich zum kräftigen Batman agiert Catwoman viel schneller und agiler, was sehr schön anzusehen ist. Grafisch ist der Titel natürlich wie bereits sein Vorgänger eine Augenweide und die Detailverliebtheit ist auf den ersten Blick zu erkennen.

Batman Arkham City Screenshot Wii U

Zum Abschluss wurde noch eine Herausforderung präsentiert, die man nur für die Präsentation auf der gamescom eingefügt hat. Sie wird also nicht im fertigen Spiel enthalten sein. Die Aufgabe war einfach: So schnell wie möglich in Arkham City von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Dieses Wettrennen bzw. –fliegen sollte vor allem die Größe der Spielwelt zeigen, welche wirklich unglaublich groß ist. Die Atmosphäre ist bedrückend, denn Helikopter fliegen am Himmel, um die Schwerverbrecher an Ausbrüchen zu hindern; einfach großartig! Dann war die Präsentation leider schon zu Ende. Auf Fragen bezüglich der Wii U-Version wollte bzw. durfte man keine Auskünfte geben. Ich für meinen Teil freue mich schon sehr darauf, bald wieder „Ich bin Batman!“ zu brüllen und die Gestalten in Arkham City einmal gründlich aufzumischen...

Autor: Benjamin Böttcher

Vielen Dank an Warner für die freundliche Einladung zur gamescom-Präsentation von Batman: Arkham City!

 


Veröffentlicht am 26.09.12 von Pascal Hartmann
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