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Mass Effect 3: Special Edition (WiiU) // Vorschau // Preview

Mass Effect 3: Special Edition
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.11.12
Electronic Arts
Straight Right
Action-RPG
1
Ab 16 Jahren USK-Siegel
ja
Keine verfügbar

Vorschau zu Mass Effect 3: Special Edition

Mass Effect 3 dürfte selbst den Zockern bekannt sein, die bisher noch kein Spiel der Reihe gespielt haben. Immerhin war der Titel Auslöser eines gewaltigen Proteststurms und Aufstands. Viele Spieler waren mit dem Ende der Mass Effect-Trilogie nämlich derart unzufrieden, dass sie lautstark nach einem neuen verlangten. Das bekamen sie auch in der Form eines Extended Cut, der das Ende mit neuen Sequenzen genauer beleuchtet. Scheinbar ließen sich der Großteil der Spieler damit besänftigen, denn der nächste große Aufschrei blieb aus. In der Wii U-Version wird das neue Ende neben bisher veröffentlichten DLCs und GamePad-Unterstützung natürlich bereits enthalten sein. Warum Nintendo-Fans sich trotzdem verarscht fühlen dürfen, erfahrt ihr am Ende der Vorschau.



Der dritte Mass Effect-Teil spielt naturgemäß nach dem zweiten. Commander Shepard, der Held der Trilogie, steht vor Gericht, als die Erde angegriffen wird. In all dem Trubel entkommt Shepard und flieht vom blauen Planeten. Nun muss er eine mächtige Streitmacht aufstellen, um die bösartigen Angreifer, genannt Reaper, davon abzuhalten, die Erde zu zerstören. Die Bedrohung dieser uralten und hochentwickelten Alien-Rasse zieht sich durch die gesamte Trilogie. Nintendo-Only-Spieler werden nun zum ersten Mal auf sie treffen. Damit aber auch die einen Durchblick haben, wird man die Vorgeschichte (also die Story von Teil 1 und 2) in einem Comic nacherzählt bekommen.

Darin müssen dann auch die wichtigsten Entscheidungen Shepards getroffen werden. Die Mass Effect-Reihe baut nämlich darauf auf, welche Richtung ihr einschlagt. Seid ihr der gute Samariter und immer freundlich zu euren Mitmenschen und – außerirdischen oder skrupellos und habt kein Problem damit, eine ganze Rasse auszulöschen? Natürlich gibt es teilweise auch die Grauzonen dazwischen. Auf diese Weise verzweigt sich die Geschichte immer wieder und je nach getroffener Entscheidung erlebt ihr völlig unterschiedliche Situationen. Alle Entscheidungen aus einem Spiel der Mass Effect-Trilogie werden auf die jeweils nächsten Spiele übertragen. Darum ist der Comic so wichtig, weil nur so (halbwegs) individuelle Spieldurchgänge geschaffen werden können.

Mass Effect 3 ist zwar an sich ein Rollenspiel, die Kämpfe sind aber sehr Actionbetont. In Third Person-Ansicht steuert ihr Shepard durch die Level und setzt sein gesamtes Waffenarsenal aus futuristischen Knarren ein, um den feindlichen Aliens den Hintern zu versohlen. Eure beiden Teamkameraden decken die Feinde ebenfalls mit Schüssen ein, sodass ihr die Kämpfe eigentlich gar nicht pausieren bräuchtet. Das könnt ihr aber, wenn ihr wollt. Dann aktiviert ihr bequem und ohne Zeitdruck Spezialfähigkeiten und gebt euren Begleitern Befehle. Aber wie gesagt, nötig ist das nicht wirklich.

Wichtig sind die Beziehungen Shepards zu seinen Kollegen. Nur wer sich gut versteht, arbeitet auch im Kampf gut zusammen. Wer möchte, darf seine Angebete/seinen Angebeten auch ins Bett begleiten. Das ist eine Sache, die ich BioWare hoch anrechne. Völlig unabhängig von Rasse oder sexueller Orientierung könnt ihr in Mass Effect 3 der Liebe freien Lauf lassen. So darf der männliche Shepard also auch mit einem männlichen Alien auf Tuchfühlung gehen. Bis dahin ist es aber ein langer Weg bzw. etliche Dialoge liegen zwischen erstem Kontakt und Schäferstündchen.

Das Universum von Mass Effect 3 ist groß, ziemlich groß. Viele Planeten dienen aber nur dazu, abgescannt zu werden. Das ist aber nicht sonderlich aufregend und resultiert meistens in Credits, der Währung im Spiel. Es warten aber zahlreiche Nebenaufträge auf euch, sodass euch nicht so schnell langweilig werden sollte. Dabei sammelt ihr fleißig Erfahrungspunkte, mit denen ihr euren Shepard und eure Kameraden weiter in den Spezialfähigkeiten oder Punkten wie Lebensenergie verbessert.

Wer lieber mit echten Kollegen als der KI in die Schlacht zieht, der widmet sich dem Online-Modus. In diesem ballert ihr in extra dafür designte Karten auf Gegner-Wellen und stuft euren Charakter auf. Der Online-Modus ist jedoch direkt mit dem Einzelspieler-Modus verbunden. Während ihr in der Rolle von Shepard im Hauptspiel die Streitmacht aufbaut, sammelt ihr ständig sogenannte Kriegsaktivpostenpunkte. Diese werden normalerweise halbiert, doch wenn ihr online zockt, könnt ihr diesen prozentualen Abzug nach und nach verringern. Wie man zu diesem Quasi-Zwang steht, online spielen zu müssen, um mehr Punkt zur Verfügung zu haben, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, bekommen Wii U-Spieler mit ihrer Version von Mass Effect 3 (untertitelt mit Special Edition) das volle Paket. Neben dem Extended Cut befinden sich auch andere Zusatzinhalte wie zusätzliche Missionen auf der Disc. Natürlich wird auch der Touchscreen des GamePads eingebunden. So zeigt es eine Karte eurer Spielumgebung an und auf jeder Seite des Bildschirms könnt ihr je vier Fähigkeiten platzieren, um so schnellen Zugriff darauf zu haben. Außerdem könnt ihr darauf euren Teammitgliedern Befehle erteilen. Wer dem Fernseher räumen muss, kann auf dem GamePad weiterspielen.



Wir scheinen also mit der Special Edition von Mass Effect 3 ein umfangreiches Paket zu bekommen. Warum also sollten sich Wii U-Spieler nun verarscht vorkommen, wie ich eingangs erwähnte? Hier die Antwort: EA und Bioware kündigten erst vor kurzem die Mass Effect Trilogy an, die aber nicht für Wii U erscheinen wird! Ein Sprecher erklärte, dass sich auf der Wii U wohl nicht genügend Interessenten für die Trilogie-Box finden würden. Moment mal, für den alleinstehenden dritten Teil aber schon? Und die Trilogy erscheint sogar noch früher als Mass Effect 3: Special Edition auf Wii U? Na, wenn das mal nicht genug Gründe sind, um sich so richtig verkackeiert zu fühlen. Wollen wir wetten, dass EA mit den Verkäufen auf der Nintendo-Plattform nicht zufrieden sein wird? Und sie auch keine Ahnung haben werden, woran das liegt?

Autor: Pascal Hartmann


Veröffentlicht am 01.10.12 von Pascal Hartmann
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