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All Round Hunter (Wii) // Test // Review

All Round Hunter
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
08.10.10
505 Games
Digital Bros.
Lightgun-Shooter
2
Ab 12 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu All Round Hunter

Die Wii-Konsole bietet dank ihrer Steuerung die eigentlich beste Plattform, wenn es um Shooter aus der Ego-Perspektive geht. Diverse Entwickler haben sich schon daran versucht und konnten mehr oder weniger erfolgreiche Produkte auf den Markt bringen. Nun bietet 505 Games mit All Round Hunter die etwas andere Art eines First Person-Shooters an. Anstatt Aliens oder Soldaten zu erschießen, dürft ihr euch diesmal auf die Pirsch legen und verschiedene Tiere erlegen. Wie gut oder schlecht das funktioniert, erfahrt ihr in unserem Review zum Spiel.



Bevor wir uns dem eigentlichen Spielgeschehen widmen, wollen wir euch die einfach gehaltene Steuerung nahe legen. Hier unterscheidet man nur zwischen der Jagd- und der Angel-Variante. Wenn ihr Tiere mit eurem Gewehr erlegen wollt, dient praktischerweise die Pointer-Funktion zum Zielen. Mittels B-Trigger feuert ihr dann einen Schuss ab. Um nachzuladen, drückt ihr den A-Knopf. Sofern die aktuelle Waffe über ein Zielfernrohr verfügt, könnt ihr dieses mittels Analog-Stick oder dem Z-Trigger aktivieren. So könnt ihr jedes noch so weit entfernte Tier erwischen. Wer lieber in Ruhe fischen will, kann wahlweise mit oder ohne Nunchuk die Fische ködern. Sofern ihr den Controllerzusatz Wii MotionPlus besitzt, könnt ihr auch diesen benutzen. Mit dem B-Trigger werft ihr den Köder aus, um ihn wieder einzuholen, bewegt ihr entweder den Nunchuk dementsprechend oder drückt den A- und B-Knopf. Die Steuerung funktioniert an sich gut und es kommen nur seltene Ausrutscher zum Vorschein. Es entstehen aber keinerlei Beeinträchtigungen im Spielgeschehen. Es gibt auch keinerlei Ruckler oder ähnliches, die den Spielspaß schmälern könnten. Wer Wii MotionPlus zum Angeln benutzt, kann so wortwörtlich ein kleines Plus herausholen, was die Steuerung betrifft. Jedoch habt ihr auch ohne das Zubehör keine Nachteile. Somit haben die Entwickler hier gute Arbeit geleistet.

Nun widmen wir uns dem eigentlichen Spiel: Da es keinen Story-Modus oder ähnliches gibt, setzen wir uns mit dem Missions-Modus auseinander. Hier müsst ihr an unterschiedlichen Orten eine Mindestanzahl an Tieren oder Punkten erlegen, um die Mission zu schaffen. Beim Angeln ist es dementsprechend gefragt, eine bestimmte Menge von Fischen an Land zu ziehen. Wer möchte, kann aber auch im freien Modus jede bereits gespielte Mission erneut spielen. Zum Schluss bietet das Spiel neben einem Trophäenraum auch einen Multiplayer-Modus für bis zu zwei Spieler. Hier tretet ihr gegeneinander an und der Sieger ist derjenige, der als Erster die Aufgabe erfüllt. Gerade hier kann einiges an Spielspaß aufkommen. Schade ist nur, dass sich die Charaktere im Spiel nicht wirklich begegnen. Es spielt zwar jeder im selben Bereich, doch getrennt voneinander. So hätte man den Unterhaltungsfaktor um einiges steigern können, wenn zum Beispiel Spieler A ein bestimmtes Tier einen Bruchteil einer Sekunde eher erhascht und somit den Sieg für sich entscheiden kann. Hinzu kommt, dass ihr für jede Tierart (sprich Enten, Elche etc.) ein unterschiedliches Gewehr braucht. Ihr kann das jeweilige Tier zwar auch mit der falschen Waffe töten, jedoch wird dies nicht als Erfolg gewertet. Wenn es einmal zu ruhig ist, könnt ihr für Enten und Vögel auch den Lockruf einsetzen.



Wie ich schon vorhin im Gameplay-Part erwähnt habe, läuft das Spielgeschehen an sich flüssig und lässt keinerlei Ruckler aufkommen. Dies könnte mit der nicht allzu hübschen Grafik zusammen hängen. Denn was man hier geboten bekommt, ist nichts halbes und nichts Ganzes. Eigentlich kann man hier nur von durchschnittlichem PS2-Niveau sprechen, was die Entwickler dem Spieler hier zumuten. Die Modelle der Tiere und der eigentlichen Spielfigur sehen alles andere als überzeugend und realistisch aus und gleiches gilt auch für die Umgebungen. Ihr könnt zwar erkennen, dass ihr euch in der Nähe vom Gebirge oder an einem See befindet, doch das ist eigentlich auch alles.

Auch in Sachen Sound hat man hier nur halbe Sachen getan. Die Hintergrundmusik kann man ertragen, jedoch sind die einzelnen Sounds der Gewehre und der Tiere (zum Beispiel der Lockruf) nur noch gerade so akzeptabel. Auch hier hätte man einiges mehr machen können. In einem möglichen Nachfolger sollte hier dringend nachgebessert werden.

Fazit (5):

Insgesamt ist All Round Hunter ein etwas anderer First Person-Shooter, als man ihn auf der Wii kennt, bietet aber im grafischen und soundtechnischen Bereich einige Mängel. Das Spiel kann aber durchaus auch Spaß machen, wenn man sich darauf einlässt. Gerade wenn ein zweiter Spieler dabei ist, kann man sich gegenseitig messen und schauen, wer den lockereren Daumen hat. Somit dürfen alle, die einmal mit einem Freund auf die Pirsch gehen wollen, einen Blick riskieren.

Autor: Daniel Pohl

Vielen Dank an 505 Games für die freundliche Bereitstellung von All Round Hunter!


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