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Beat the Beat: Rhythm Paradise (Wii) // Test // Review

Beat the Beat: Rhythm Paradise
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
06.07.12
Nintendo
Nintendo
Musik
2
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar

Review zu Beat the Beat: Rhythm Paradise

Der Sommer dient immer sehr gut, um feiern zu gehen und sich mit kühlen Getränken zu erfrischen. Doch auch Musik darf dabei nicht fehlen. Wer aber kein Rhythmus-Gefühl hat, kann beim Tanzen etwas merkwürdig aussehen. Aus diesem Grund hat Nintendo Beat the Beat: Rhythm Paradise für Wii entwickelt, um euer Taktgefühl auf die Probe zu stellen. Der Vorgänger mit dem Namen Rhythm Paradise ist vor einigen Jahren für den Nintendo DS erschienen und wurde zu einem richtigen Erfolg. Ob der Wii-Titel eine gelungene Weiterentwicklung des DS-Teils ist?



Wer den DS-Titel bereits gespielt hat weiß, dass es sich hierbei um eine Sammlung von Rhythmusspielen handelt, die keine gemeinsame Story haben. Bevor ihr eines dieser Minispiele startet, bekommt ihr ein sehr ausführliches Tutorial geboten, in dem man alles schön erklärt wird. Habt ihr dies gemeistert, geht es auch schon los. Vom Führen eines Schwertes, um Dämonen zu besiegen, über das Zusammenbauen von Robotern in einer Fabrik bis hin zum Badminton Spielen über den Wolken bietet das Spiel einige spannende und auch schwierige Momente. Insgesamt sind über 50 Minispiele verfügbar, die alle verschiedene Kulturen und Vorlieben ansprechen. Aber so verschieden auch die Begebenheiten sind, so funktionieren alle Minispiele gleich. In einem speziellen Rhythmus-Verfahren, auf das im Tutorial genau eingegangen wird, müsst ihr entweder den Knopf A oder auch mal A und B drücken. Dies klingt zwar einfach, aber ich verspreche euch, dass manche Minispiele sehr schwierig sind und mehrmalige Anläufe benötigen.

Nicht nur, weil sich die Taktbedingungen jederzeit ändern können, sondern auch, weil ihr ein sehr gutes Rhythmusgefühl benötigt. Aber keine Sorge, wenn ihr noch nicht den Sinn für den Takt habt: Übung macht den Meister! Solange man übt, übt und übt, verinnerlicht man den Rhythmus. Aber genau das macht es auch aus. Das Gameplay-Prinzip ist sehr einfach gehalten, und genau aus diesem Grund ist dieses Spiel so verdammt gut. Man muss nur eine Melodie anhand von einem oder sogar zwei Knöpfen drücken und hat Spaß dabei! Wenn ihr zu schnell oder zu langsam seid, werdet ihr im Spiel darauf aufmerksam gemacht. Falls ihr dann keinen Erfolg habt und mehrmals an einem Minispiel gescheitert seid, könnt ihr euch Hilfe im Café holen und dann die nächste Disziplin freischalten. Jedoch empfehlen wir jedem es so lange zu probieren, bis man das Level geknackt hat. Das Gefühl, das Level geschafft zu haben, ist toll und gibt ordentlich Selbstbewusstsein für den restlichen Part des Spiels. Der Stil der Grafik an sich ist auch sehr gut gewählt. In einem sehr feinen und verliebten Comic-Look präsentiert man ein sehr sauberes Bild. Dieses passt wie die Faust aufs Auge. Beat the Beat: Rhythm Paradise ist ein Beispiel dafür, dass man nicht immer ultrarealistisches HD braucht.



Es gibt bei der großen Vielzahl an Minispielen mehrere Etappen. Nach vier normalen Minispielen müsst ihr einen Remix bewältigen, der noch einmal die letzten vier Minispiele in einem größeren Lied zusammenwürfelt. Diese Mix-Geschichten machen sehr viel Spaß und die dazugehörigen Lieder sind ganz schöne Ohrwürmer. Falls ihr eine Etappe gepackt habt, schaltet ihr automatisch die nächste frei. So geht es immer weiter, bis ihr das Spiel komplett durchgespielt habt. Beim Durchspielen merkt man dann immer mehr, wie sehr sich das eigene Rhythmusgefühl verbessert. Dadurch kann es auch mal passieren, dass ihr in einem Level perfekte Leistungen erzielt und dafür Medaillen erhaltet, mit denen ihr im Spiel verschiedene Features wie zum Beispiel die Endlos-Minispiele freischaltet. Auch Challenges sind vorhanden, in denen ihr auf Anhieb eine perfekte Leistung erzielen müsst. Diese erscheinen aber nur ab und zu und man hat nur drei Versuche, um ein „Perfekt“ zu erreichen. Ein kleiner Negativ-Punkt am Rande ist, dass man keinerlei Score-Anzeige hat. Somit kann man nicht sehen, wie weit man von der Medaille entfernt ist.

Natürlich ist das Wichtigste an diesem Spiel der Soundtrack. Nachdem ich alle Minispiele genau durchgehört habe kann ich versichern, dass jedes Lied ein Ohrwurm-Kracher ist. Diese Lieder sind einfach dafür gemacht, um im Takt mitzugehen und dabei sogar etwas seinen Körper zu bewegen. Hier ist eine kleine Vorschau in einem Trailer von Nintendo:



Die Europäer können sich über einen kleinen Exklusivbonus freuen. Denn in der PAL-Fassung befinden sich der japanische sowie der englische Soundtrack. Aber es kann euch eigentlich egal sein, da beide Varianten absolut genial sind. Auch ein Multiplayermodus ist vorhanden, der nach Absolvieren von bestimmten Songs zur Verfügung steht. Leider gibt es hier aber nur acht Lieder zur Auswahl. Das Prinzip ist dasselbe wie in den Minispielen, die für den Einzelspieler gedacht sind. Wenn ihr ganz mutig seid, könnt ihr auch zwei Wii-Remotes in die Hände nehmen und die acht Songs alleine spielen.

Fazit (9):
Beat the Beat: Rhythm Paradise ist einfach nur verrückt gestaltet und kann sich mit einem gewissen Etwas von den anderen Minispielsammlungen abheben. Alle Lieder sind super komponiert und können an manchen Stellen sehr herausfordernd werden. Auch wenn man manches Lied nicht auf Anhieb schafft, verliert man niemals die Motivation. Im Gegenteil: Der Ehrgeiz wächst, es endlich zu packen. Auch wenn der Mehrspielermodus etwas mager wirkt, macht das Spiel einfach nur sehr viel Spaß und hat einen großen Wiederspielwert. Musik-Fans und Liebhaber des DS-Teils kommen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. Der Rest sollte aber das Spiel nicht ignorieren. Werft wenigstens mal ein Auge drauf!



Autor: Dennis Meppiel

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung von Beat the Beat: Rhythm Paradise!


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