

Nach langem hin und her hat es unsere rasende Affenbande es doch geschafft nach Europa zu kommen. Genauer gesagt wird Nintendo den Racer Donkey Kong Jet Race am 25.01.2008 releasen. Das Spiel befand sich schon zu Gamecube-Zeiten in der Entwicklung und wurde kurzer Hand auf den Wii teleportiert. Das Spiel hielt Nintendo ewig in der Pipeline und veränderte es dauernd ohne es zu veröffentlichen. Zahlreiche Namen hatte das Spiel zwischenzeitlich auch. In Europa wird der Mario Kart-Klon auf jeden Fall Donkey Kong Jet Race heißen.
Da es momentan noch sehr wenige Funracer für die Wii gibt, werden sicherlich einige Leute auf das Spiel warten. Ursprünglich sollte man das Spiel nur mit den Bongos des Gamecubes spielen, dass wurde aber durch die Wii-Remotes gestrichen. Angeblich soll das Bongo-Zubehör laut einigen Informationen trotzdem funktionieren. So schüttelt ihr abwechselnd Nunchuk und die Remote um zu beschleunigen. Beschleunigen ist auch schon das richtige Stichwort, dass Spiel wirkt sehr langsam. Von Jet-Geschwindigkeit kann keine Rede sein, denn in keiner Sekunde wirkt das Spiel dynamisch und schnell. Ansonsten ist die Steuerung weitgehend in Ordnung. Dazu kommt das der Schwierigkeitsgrad sehr weit unten angesiedelt ist. Dadurch wandert die Zielgruppe in das jüngere Gefilde.
Grafisch gesehen werdet Ihr von dem Spiel auch nicht allzu viel erwarten können. Denn diese wurde seit dem Gamecube nicht viel weiter entwickelt. Allerdings können die Figuren mit schönen Animationen glänzen. Die bisher gesichteten Streckendesigns sind nicht besonders innovativ oder liebevoll gestaltet. Soundtechnisch glänzt das Spiel auch nicht besonders. Die Musik wirkt einwenig langweilig und die Sprachsamples der Charaktere alt bekannt. Der Rest der Präsentation glänzt aber durch das übliche Donkey Kong-Design, dass denn bekannten Nintendo-Scham versprüht.
Donkey Kong Jet Race wird sicherlich nicht das Niveau des im 2.Quartal erscheinenden Mario Kart Wii erreichen, allerdings wird man erst in der endgültigen deutschen Version sehen, was das Spiel wirklich drauf hat.
Autor: Holger Wettstein