

Als ich meine Wii bekam, wollte ich unbedingt Wii Sports ausprobieren. Denn seien wir doch mal ehrlich, so gut wie jeder war wegen Wii Sports auf die Wii gehypt. Die Techdemo war perfekt, um einen guten Einblick zu bekommen, was die Bewegungssteuerung der Wii so alles drauf hat. Zum Launch der Wii U versucht Nintendo, mit Nintendo Land dieses Gefühl zu wiederholen. Doch wenn man das Spiel in die Konsole legt, bemerkt man sofort, dass man mehr als eine normale Tech-Demo vor sich hat. Wie Nintendo Land in unserem Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr vom Maskottchen von Nintendo Land selbst. Hier ist Monita!
„Danke Dennis! Willkommen im Nintendo Land, liebe User von ntower. Ich bin wirklich ein sehr großer Fan von euch. Es ist mir eine Ehre, euch das Prinzip der Minispiele von Nintendo Land zu erklären. Aber erst einmal möchte ich mich im Voraus bei euch entschuldigen: Viele Besucher beschwerten sich darüber, dass ich die Erklärungen zu langsam vorlese, jedoch wurde ich leider so programmiert. Bitte habt Verständnis dafür! Dennis hat mich nun darauf hingewiesen, euch zu erklären, wie Nintendo Land eigentlich beginnt. Das ist ganz einfach: Es gibt einen leichten Einstieg, in dem ich euch die Steuerung von Nintendo Land erkläre. Dennis lobte die Macher des Vergnügungsparks danach, da man sich dank des treuen Begleiters, dem Wii U GamePad, in 360° umschauen kann. Ihr müsst euch nur gescheit bewegen und schon seht ihr alles. Mich hat das Kompliment wirklich sehr geschmeichelt.
Seht ihr außerdem die vielen Besucher hier? Auf dem sogenannten Plaza befinden sich viele Miis und zeigen euch einige Nachrichten aus dem Miiverse. Wir sind wirklich stolz über jeden Besucher. Ich meine, wer sieht denn nicht gerne einen gut besuchten Park? Während meiner Tour werdet ihr außerdem feststellen, dass die Gestaltung des Parks im Mittelpunkt der Entwickler stand. Bevor der Park entstand, befand sich hier so ein komisches Sportzentrum, in dem man Sportarten wie Tennis, Bowling, Golf oder Baseball ausprobieren konnte. Das sah aber so schrecklich aus, dass wir uns dafür entschieden haben, das Grundstück zu kaufen und einen riesigen Vergnügungspark zu bauen. Dieser ist mit vielen detailverliebten Nintendo-Inhalten gefüllt. Freut euch darauf!
Ich möchte mich aber jetzt nicht unnötig auf das Design des Parks versteifen und komme schnell zu den interessanteren Dingen. Genau, die zwölf Attraktionen! Fast jedes Nintendo-Franchise mit ein paar Ausnahmen wie Pokémon oder ich selbst [weint] erhalten einen sehr tollen Auftritt. Wir haben uns ebenso ausgedacht, zu jeder einzelnen Attraktion die Musik des jeweiligen Franchises abzuspielen. Ich erwische mich öfter selber dabei, wie ich einfach nur zu einer Attraktion gehe, um der Musik zu lauschen. Bis zu fünf Besucher haben die Möglichkeit, an einer Runde teilzunehmen. Die Gäste bekommen von uns fünf Wii-Remote Plus und ein Wii U GamePad in die Hand gedrückt. Leider unterstützen wir nicht mehr die normalen Wii-Fernbedienungen. Nintendo Land beinhaltet eine große Anzahl an Mehrspieler-Attraktionen, die ihr Besuch wert sind.
Als Beispiel hätten wir unter anderem Luigis Geistervilla. Wie beim ersten Besuch von Nintendo Land erkläre ich euch jedes Mal das Prinzip des Spiels neu. Damit will ich nur sichergehen, dass ihr das Spielprinzip auch wirklich verstanden habt. In Luigis Geisterhaus können bis zu vier Spieler eine Wii-Remote in die Hand nehmen. Schließlich ist es eure Aufgabe, einen Geist, der vom GamePad-Spieler gesteuert wird, mit einer Taschenlampe außer Gefecht zu setzen. Auf dem GamePad sieht er alle Spieler und seine eigene Position, während die Suchenden den Geist auf dem TV-Bildschirm nicht sehen können. Er wird nur sichtbar, wenn man mit die Taschenlampe auf ihn zeigt oder ein Blitz das Gebäude kurz in Licht taucht. Die Geisterfänger spüren, damit es nicht so unfair ist, eine kleine Vibration an der Wii-Remote, wenn sich der Geist in der Nähe befindet.
Leider haben die Jäger aber auch einen kleinen Nachteil: Falls die Taschenlampe zu lange eingeschaltet ist, müssen neue Batterien gefunden werden, um den Lichtstrahl wieder zu normalisieren. Der Geist hat die Pflicht, die anderen von hinten zu erwischen. Wenn dies gelingt, müsst ihr den gefallenen Mii wiederbeleben, indem ihr ihn anleuchtet. Sobald die Leiste wieder gefüllt ist, kann der Mii erneut am Geschehen teilnehmen. Viele Besucher beschwerten sich aber leider darüber, dass nur drei Gebäude zur Verfügung stehen. Nach genauerer Nachfrage beichteten uns die Gäste trotzdem, dass sie viel Spaß hatten.
Hm, was befindet sich noch auf unserer Tour-Karte? Ah…. Pikmin-Abenteuer können wir auch sehr empfehlen. Der Spieler am GamePad sollte hier den Stylus zücken. Auf dem Touchscreen wird der Mii im Olimar-Kostüm mit dem linken Analogstick gesteuert. Gegner und Gegenstände müssen dann angetippt werden, damit die Pikmin euren Befehlen gehorchen. Sollten die Pikmin verstreut herumliegen, genügt ein kleiner Druck auf den Schulterknopf und schon versammeln sich alle kleinen Lebewesen wieder um Olimar. Wir haben unseren Besuchern freigestellt, ob sie zusammen oder gegeneinander antreten möchten. Aber egal, in welchem Modus ihr spielt, ihr müsst bedenken, dass ihr eure niedlichen Pikmin immer der Gefahr aussetzt, wenn sie feindliche Käfer attackieren. Und tote Pikmin will doch keiner sehen!
Nun möchte ich euch eine Attraktion vorstellen, die ihr bestimmt schon aus diversen Werbevideos kennt. Hierbei handelt es sich um The Legend of Zelda: Herausforderung zum Kampf. Bis zu drei Spieler können die MotionPlus-Waffe benutzen und den Gegnern ordentlich einen auf den Deckel geben. Wir haben uns hier an The Legend of Zelda: Skyward Sword orientiert. Die Steuerung mit dem Schwert funktioniert aber sogar etwas besser in unserem Nintendo Land. Die Aufgabe ist es also nur, das Schwert zu schwingen und die Gegner zu treffen. Das wars. Der Link-Mii wird vom GamePad-Benutzer kontrolliert, der mit dem Bogen hantieren muss. Er bewegt das GamePad in der Luft und versucht, die Gegner mit Pfeil und Bogen zu erwischen. Dies funktionierte in meinem Testverlauf super und ich hatte viel Spaß damit. Die Charaktere laufen aber von allein durch die Gegend. Zelda-typisch erhaltet ihr in den unterschiedlichen Levels von besiegten Feinden Rubine oder auch Herzen. In jeder dieser Welten haben wir am Ende einen Endgegner bereitgestellt, der nur mit viel Taktik zu besiegen ist. Spannend!
Das waren nur drei ausgewählte Minispiele, die meine persönlichen Highlights im Park darstellen. Wenn aber mal keine Freunde im Freizeitpark sind, spiele ich gerne zwei Attraktionen, die mir viel Spaß bereiten. Für Highscore-Jäger haben wir Donkey Kong einen Auftritt in Donkey Kong’s Crashkurs besorgt. Hier wird das Hauptaugenmerk auf das Neigen des GamePads gelegt, mit dem ihr einen großen Parcours mit einem kleinen Fahrzeug bestreiten müsst. Die Hindernisse bestehen darin, dass ihr passende Knöpfe drücken, Analog-Sticks drehen oder auch ins Mikrofon pusten müsst, damit sich zum Beispiel Plattformen bewegen. Unser treuester Besucher Dennis meinte, dass es ihm sehr viel Spaß mache. Aber Achtung: Dennis wurde schon sehr oft aus der Attraktion geschmissen, da ihn die Physik immer wieder aufregte. Durch eine sehr übertriebene Fahrweise kann es nämlich passieren, dass euer Fahrzeug zusammenbricht. Ihr habt insgesamt nur drei Leben. Am Ende erhaltet ihr eine Punktzahl, die in eure Highscore-Liste eingetragen wird.
Doch auch ein anderer Besucher versuchte, seinen Highscore in einem anderen Spiel immer wieder zu schlagen: Pascal. Er hat von uns bereits eine goldene Nintendo Land-Karte erhalten, damit er kostenlos in den Park kommt. Zum Glück besitzt er eine tänzerische Begabung. In Tanz den Kraken ist es nämlich wichtig, den Rhythmus perfekt zu beherrschen. Die Hände werden in diesem Spiel mit den Analog-Sticks gesteuert, ein Sprung wird mit einem Schüttler des Tablet-Controllers ausgeführt. Das Neigen des Wii U-Controller nach links oder rechts wiederum sorgt dafür, dass auch der Mii sich zur Seite neigt. Sobald ich dieses Prinzip genauer erklärt habe, tanzt der Computer-Partner bis zu drei Moves vor, die ihr im nächsten Takt nachtanzen müsst. Dabei werden stimmige Lieder abgespielt, die euch zum Mitsummen verführen werden. Pascal ist heute immer noch in dieser Attraktion gefangen, da der Wiederspielwert sehr hoch ist.
Das waren einige Beispiele von unserer großen Anzahl an Attraktionen. Hier ist noch eine kleine Zusammenfassung mit allen Attraktionen: