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BIT.TRIP BEAT (WiiWare) // Test // Review

BIT.TRIP BEAT
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Nintendo-Points:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
01.05.09
Aksys Games
Gaijin Games
Action
4
600
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar

Review zu BIT.TRIP BEAT

Seit Capcom mit Mega Man 9 die Retro-Zeit im Wii-Shop Kanal eingeleitet hat, haben es sich mehrere Entwickler für das Download-Portal nicht nehmen lassen, brandneue Entwicklungen im 8Bit-Look erstrahlen zu lassen. Natürlich darf auch der passende Schwierigkeitsgrad nicht fehlen. Gaijin Games hat mit Bit.Trip Beat einen WiiWare-Titel der besonderen Art zum Download freigegeben. Das Spiel soll bereits vorhandene Fans und Nichtkenner in den Bann des Beats ziehen. Ob der Titel etwas taugt, erfahrt ihr in unserem WiiWare-Review.

Bit Trip Beat für Nintendo WiiWare

Jeder kennt das Videospiel Pong. Quasi der Beginn der Videospielgeschichte. Bit.Trip Beat hat das altbekannte Spielkonzept auf ein neues Level gehoben, indem es euch dank des harten Schwierigkeitsgrades extrem fordert. Um trotzdem siegreich zu sein, haben sich die Jungs von Gaijin Games eine simple, aber dennoch geniale Steuerung ausgedacht.

Ihr haltet die Wii-Remote quer, also im NES-Stil. Dank des eingebauten Bewegungssensors neigt ihr die weiße Fernbedienung nach hinten oder nach vorne. Dadurch wird euer Spiel-Utensil, eine Platte, in Bewegung gesetzt. Das erfahrt ihr aber schon direkt, bevor ihr das Spiel startet, denn gelangt ihr ins Hauptmenü, habt ihr erst einmal nur zwei Punkte zur Auswahl. Zum einen das erste Level und zum anderen die Highscores. Beginnt ihr eure Reise, wird das mit einem lustigen Retro-Video eingeleitet. Es ist nicht nur pixellastig, sondern auch schön bunt. Während eurer folgenden Reise besteht eure Aufgabe darin, unzählige Bits abzuwehren. Dadurch füllt sich euer Bit-O-Meter. Je voller diese Leiste wird, desto näher kommt ihr dem nächsten Level. Verpasst ihr jedoch zu viele Bits, füllt sich die untere Leiste. Ist diese voll, bekommt ihr das pure Pong-Feeling zurück. Alles wird in schwarz/weiß gehalten und es gibt keine Musik mehr. Außer die der Berührung mit den Bits. Nach jedem Level erwartet euch ein Boss, welcher natürlich auch aus Bits besteht und auch hier gilt es, alles abzuwehren, was euch entgegengeschleudert wird.

Ein nettes Feature ist auch die Rumble-Funktion der Wii-Remote. Diese vibriert im Takt der Musik mit. Damit habt ihr jederzeit das Gefühl, ihr haltet die Musik in den Händen. Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern verschafft auch ein kleinen Pluspunkt in der Gesamtwertung. Denn so etwas sieht, párdon, fühlt man selten. Der Schwierigkeitsgrad ist auch nicht ohne. Je weiter ihr kommt, desto mehr Bits erwarten euch und die Handhabung wird schwieriger. Jedoch wird jede eurer Bewegungen und Neigungen problemlos erkannt. Damit liegt es nur an euch selbst, ob ihr das Spiel meistert oder kläglich versagt.

Bit Trip Beat für Nintendo WiiWare

Retro ist der passende Begriff für den hier vorhandenen Grafik-Look. 8Bit hier und 8Bit dort. Jede Sequenz, selbst das Menü besteht aus einzelnen Bits und versetzt euch in die 80er-Jahre. Hier kommen wahre Retro-Fans in den Genuss und können ihre Vorliebe vollkommen ausspielen. Dagegen haben Fans von HD-Grafiken wohl keine Chance und winken schnell ab. Insgesamt war es eine gute Wahl von Gaijin, diesen Look zu wählen. Denn der passt wie die Faust auf's Auge.

Natürlich darf zu der 8Bit-Grafik der 8Bit-Sound nicht fehlen. Und der kommt mit einem gewaltigen Rumms. Im Zusammenhang mit dem Rumble-Feature der Wii-Remote spürt ihr jede Note in euren Händen. Dieses Gefühl kann man nicht genauer beschreiben, das muss man selbst erlebt haben. Auch hier hat das Entwicklerstudio beste Arbeit abgeliefert und liefert euren Ohren ein sehr gutes Ergebnis.

Fazit (9):
Für 600 Nintendo Points erwartet euch hier ein WiiWare-Projekt, das es wirklich in sich hat. Für jeden, der mit dem Famicom (NES) aufgewachsen ist und jetzt immer noch etwas für Retro-Titel übrig hat, ist es eigentlich schon ein Pflichtkauf. Alle anderen können problemlos reinschnuppern. Casual-Gamer werden wohl vom hohen Schwierigkeitsgrad abgeschreckt werden. Hinzu kommt noch die außergewöhnliche Steuerung, die das Bild perfekt macht. Bravo, Gaijin! Ihr wisst, was Retro-Gamer wirklich wollen. Und es wurde sogar schon ein Nachfolger angekündigt, der im selben Stil auftritt. Bit.Trip Beat ist Core at it’s best.

 


Autor: Daniel Pohl


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