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Art Style: PENTA TENTACLES (WiiWare) // Test // Review

Art Style: PENTA TENTACLES
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Nintendo-Points:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
28.05.10
Nintendo
Nintendo
Action
1
600
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar

Review zu Art Style: PENTA TENTACLES

Nintendo hat mit der Art Style-Reihe schon des Öfteren leichte Puzzle- und Geschicklichkeitskost mit bizarrem Aussehen vermischt. Wir haben uns einen der neuesten Teile angesehen. Und zwar Art Style: Penta Tentacles. Da die Spielerfahrung in jedem Teil komplett unterschiedlich ausfällt, wollen wir nicht lange um den heißen Brei herum reden, sondern euch wissen lassen, ob sich der Kauf des WiiWare-Titels überhaupt lohnt. All das und viel mehr erfahrt ihr im passenden Bericht zum Download-Spiel.



Wer das Spiel sein Eigen nennt, darf sich auf ein unterhaltsames Geschicklichkeitsspiel freuen, das einen mit steigender Dauer auch immer mehr an den Bildschirm fesselt. Doch um was geht es hier eigentlich genau? Ihr steuert im Spiel einen Körper, an dem sich Tentakel befinden. Diese müsst ihr nun mittels gleichfarbiger Organismen verlängern. In drei unterschiedlichen Spielmodi (Stufen, Endlos und Wurm) müsst ihr darin euer Geschick unter Beweis stellen. Wir werden alle drei Spielmodi kurz anreißen, damit ihr versteht, was zu tun ist. Grundlegend steuert ihr diesen Körper mit dem Digital-Pad auf der Wii-Fernbedienung. Mit den Tasten 1 und 2 dreht sich dann der Körper samt Tentakel im oder gegen den Uhrzeigersinn. So müsst ihr dann versuchen, die gleichfarbigen Organismen aufzusammeln. Berührt beispielsweise der rote Tentakel einen gelben Organismus, wird der Tentakel verletzt beziehungsweise bis an die Stelle gekürzt, wo er getroffen wurde. Desweiteren wird euch auch Energie abgezogen, die ihr aber mit Extra-Herzen auffüllen könnt.

Im Stufen-Modus müsst ihr eine bestimmte Anzahl der Organismen sammeln, um weiter zu kommen. Später habt ihr dann maximal vier Tentakel, die ihr verlängern müsst. Wenn ihr keinen Ausweg mehr findet, könnt ihr das Extra "Kreisel" benutzen. Im Laufe des Spiels erscheint es ab und zu und macht euch unverwundbar. So könnt ihr die Organismen aufsammeln, ohne Schaden zu nehmen. Wer aber ein Level ohne das erwähnte Extra schafft, bekommt am Ende Extrapunkte gutgeschrieben. Wie der Name des Modus "Endlos" schon sagt, müsst ihr so lange durchhalten, bis ihr den "Game Over"-Bildschirm seht. Hier könnt ihr vorab entscheiden, ob ihr (je nach Spielfortschritt) zwei, drei oder vier Tentakel haben wollt. Da sich hier die Länge der einzelnen Tentakel auch steigern kann, gibt es auch Organismen, die die einzelnen Tentakel ein wenig komprimieren. Das bringt euch weitere Luft nach oben, um den Highscore zu knacken. Wer den Modus "Wurm" spielt, kann schon ahnen, was kommt. So habt ihr lediglich einen Tentakel und müsst diesen solange verlängern, bis ihr keine Energie mehr habt. Wer möchte, kann auch den Classic Controller (Pro) nutzen, doch wir empfehlen euch, den WiiWare-Titel mit der Wii-Fernbedienung zu spielen. Hier gehen die Befehle flüssiger von der Hand und sie vermittelt ein gewisses Retro-Gefühl.



Widmen wir uns nun der Grafik, die für WiiWare-Verhältnisse einiges hergibt. Was Nintendo hier geleistet hat, kann man eigentlich schlecht in Worte fassen. Der Look ist stets düster und doch recht bunt. Die Hintergründe bringen dunkle Farben mit sich, werden aber toll in Szene gesetzt. Die eigentlichen Bestandteile (in diesem Fall der Körper und die einzelnen Organismen) kommen knallig bunt daher und wollen dem Spieler mitteilen, dass sie quasi der Star der Show sind. Dies wirkt aber keinesfalls überheblich und vermittelt das Gefühl, etwas sehr Kreatives vor sich zu haben. Denn so etwas sieht man in der Form für Download-Spiele nicht unbedingt oft. Hinzu kommt, dass das Geschehen sehr flüssig läuft. Selbst bei den starken Kontrastwechseln, die auftreten, wenn man das erwähnte Power Up aufsammelt, bleibt alles flüssig.

Man merkt förmlich, dass hier Japaner am Werk waren. So hört ihr beispielsweise eine japanische Taiko (eine überdimensionale Trommel) und weitere für Japan typische Instrumente, die das gewisse Flair vermitteln. Insgesamt bietet der Sound aber nur ein recht kleines Repertoire an unterschiedlichen Musikstücken an, welche aber keinesfalls Langeweile aufkommen lassen.

Fazit (8):
Wer sich das WiiWare-Spiel Art Style: Penta Tentacles kauft, den erwartet ein interessanter und unterhaltsamer Download-Titel, der jeden Cent wert ist. Habt ihr euch mit dem recht außergewöhnlichen Gameplay auseinandergesetzt, bekommt ihr einige tolle Spielstunden geboten, in denen ihr eure Geschicklichkeit unter Beweis stellen könnt. Die ersten Runden mit zwei Tentakeln wirken eher wie ein Tutorial, doch sobald der dritte oder vierte Tentakel hinzustoßen, wird es manchmal ganz schön knifflig. Das Ganze wird durch einen tollen Look sowie interessanten Sound abgerundet. Wer genug Punkte übrig hat und sich auch auf etwas Neues einlassen will, sollte sich das Spiel kaufen.

 


Autor: Daniel Pohl


Vielen Dank an Nintendo of Europe für die freundliche Bereitstellung der Nintendo-Points für Art Style: Penta Tentacles!
 


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