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FAST - Racing League (WiiWare) // Test // Review

FAST - Racing League
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Nintendo-Points:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
27.05.11
Shin'en Multimedia
Shin'en
Rennspiel
4
1000
Ab 6 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar

Review zu FAST - Racing League

Das deutsche Entwicklerstudio Shin'en Multimedia, welches seinen Sitz in München hat, konnte bereits mit dem Jump'n'Run Jett Rocket für Aufsehen im Wii-Shop sorgen. Das WiiWare-Spiel bestach vor allem durch seine gelungene Grafik und den hohen Grad an Unterhaltung. Mit FAST Racing League hat man sich für ein ganz anderes Genre entschieden und mit diesem Projekt möchte man vor allem diejenigen für sich gewinnen, die seit einer gefühlten Ewigkeit auf einen neuen Teil der F-Zero-Reihe von Nintendo warten.

 

 

Ist der Download komplett und habt ihr das Spiel gestartet, erwartet euch zu Anfang ein noch spärliches Menü. Um spielen zu können, habt ihr lediglich den Menüpunkt "Qualifikation" zur Auswahl, was sich als Tutorial entpuppt. Hier erlernt ihr schnell die Steuerung und Fähigkeiten eures Vehikels, wovon ihr mehrere zur Auswahl habt. Einige sind von Beginn an freigeschaltet, andere sind später zugänglich, wenn ihr erfolgreich seid. Habt ihr euch für die Racing League qualifiziert, erwarten euch drei verschiedene Ligen mit jeweils drei verschiedenen Events. Jedes dieser Turniere bietet vier Rennen, in denen ihr um die vordersten Plätze fahren müsst. Damit ihr weiterkommt, müsst ihr am Ende spätestens den dritten Platz belegen. Die Strecken an sich bieten wirklich gelungene Abwechslung und schicken euch unter anderem in Wüsten-, Wasser- und Eisgebiete. Schade ist, dass die Auswahl ein wenig zu klein ausgefallen ist. Denn auch wenn ihr an drei Ligen teilnehmen könnt, sind die Strecken immer die gleichen. Nur eure Kontrahenten ziehen am Hebel des Schwierigkeitsgrads. So kommt ihr auf nur insgesamt zwölf Strecken. Doch diese haben es weitreichend in sich.

Um erfolgreich zu sein, sammelt ihr während eurer Fahrt Energiekugeln auf. Mit diesen Items aktiviert ihr zwei wichtige Elemente der Renn-Action: einmal zündet ihr mit ihnen den Nachbrenner (wie der Boos hier genannt wird), andererseits wechselt ihr mit einer Energieeinheit die Farbe des Schiffs. Hier gewinnt das Gameplay etwas an Tiefe. Auf der Strecke selbst befinden sich nämlich schwarze und weiße Abschnitte. Nur mit der entsprechenden Farbe könnt ihr hier an Schub gewinnen. Stellenweise sind diese auch überlebenswichtig, um unpassierbare Abschnitte zu überwinden. Wer genug von den Events hat, kann sich noch an den FAST Rekorden oder Herausforderungen versuchen. In den FAST Rekorden dürft ihr euch, wie es der Name schon sagt, an den verschiedenen Bestzeiten versuchen. Die Herausforderungen bieten euch verschiedene Aufgaben wie "Erreiche in X Sekunden das Ziel" oder "Sammel in X Sekunden X Items". So dürft ihr auch hier euer fahrerisches Können unter Beweis stellen. Wenn ihr Besuch habt, dürft ihr euch auch am lokalen Multiplayer-Modus versuchen. Ihr könnt sogar die Bilddarstellung sowie die Bildwiederholungsrate einstellen. Einen Online-Modus bietet FAST Racing League allerdings nicht. Somit verliert das Spiel deutlich an Wiederspielwert. Um noch ein Wort zur Steuerung zu verlieren: Ihr habt insgesamt drei Möglichkeiten, euch fortzubewegen. Wahlweise mit der WiiMote/Nunchuk-Kombination als auch mittels Classic Controller oder Wii Wheel. Alle drei Varianten sind an sich gut zu bedienen, wir raten euch aber, erstere zu nutzen. So lässt es sich am einfachsten und bequemsten steuern.

 

Kommen wir nun zu dem, was das Spiel in Sachen Technik ausmacht. Hier hat Shin'en einmal mehr bewiesen, dass sie wissen, was auf der Wii in Sachen Download-Spiele möglich ist. Für diese Verhältnisse ist die Grafik wirklich sehr gelungen. So etwas bekommen manche Entwickler nicht einmal für Vollpreisspiele hin. Sowohl die Strecken als auch die Gleiter werden gut dargestellt und bieten euch stets flüssiges Vergnügen auf eurem Fernsehgerät. Selbst wenn es einmal hektisch wird, kann man keine Ruckler oder ähnliches wahrnehmen. Auch in Sachen Sound wurde hier eigentlich alles richtig gemacht. Doch leider wirkt dieser für zarte Gemüter eher nervtötend. All diejenigen, die der Musik etwas abgewinnen können, dürfen die Jukebox im Menü auswählen. Diese Option bietet eine Sammlung aller Musikstücke, die ihr während des Spielens hört.

 

 

Fazit (7):
Insgesamt hat Shin'en hier eigentlich alles richtig gemacht. Was man alles anstellen kann, um 40 MB zu füllen, ist erstaunlich. Es hat aber den Anschein, dass ein voll funktionaler Online-Modus sowie eine größere Auswahl an Rennstrecken für die durchaus gelungene Grafik weichen mussten. Letztendlich hat man hier für einen möglichen Nachfolger (vielleicht als Retail-Titel?) genügend Potenzial, das man ausschöpfen kann. Wer aber die Nase voll hat von den alten Ablegern der F-Zero Reihe, darf gerne zugreifen. Denn bis es einen neuen Teil für die Wii oder Wii U gibt, habt ihr euren Spaß mit FAST Racing League. Die zehn Euro beziehungsweise 1.000 Nintendo Points lohnen sich.

Autor: Daniel Pohl

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung der Nintendo Points für FAST - Racing League!


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