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Monster Hunter Generations angespielt - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Monster Hunter Generations
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
15.07.2016
Vertrieb
Nintendo, Capcom
Entwickler
Capcom
Genre
Adventure, Action, RPG
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Angespielt: Monster Hunter Generations

Von Max Kluge ()

Am 13.05. luden uns Capcom und Nintendo nach Frankfurt zum Monster Hunter Generations-Event ein. Da wir bereits vor Beginn des Events dort waren und einige Zeit zu überbrücken hatten, konnten wir uns die Demo des neuen Monster Hunter-Teils ausführlich anschauen und zu viert auf die Jagd gehen. Dieser kleine Bericht enthält die ersten Eindrücke, die wir beim Spielen des Titels bekommen haben.
 


Der Maccao ist ein besonders flinker Gegner.

Die Demo, die bald auch im eShop erscheinen wird, bestand aus drei verschiedenen Jagden, die in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt waren. Der Maccao, ein neues Monster, stellte dabei die einfachste Jagd dar, während der Nargacuga, der bereits in Monster Hunter Freedom Unite auftauchte, eine durchaus kniffelige Herausforderung war. Die letzte Mission stellte uns dem mächtigen Glavenus gegenüber, einem der Fatalen Vier, der auch auf dem Cover-Artwork des 3DS-Spiels zu sehen ist.

Wir entschieden uns dazu, erst einmal die leichtere Herausforderung anzunehmen und begannen den Maccao zu jagen. Vor dem Kampf konnten wir uns eine der vierzehn Waffen aussuchen oder als Felyne spielen. Ich entschied mich für die Insektenglefe, die mir in Monster Hunter 4 Ultimate ans Herz gewachsen war. Anschließend konnte man sich noch für einen der vier verschiedenen Stile, den Gilden-, Schläger-, Luftkampf- oder Konter-Stil, entscheiden. Da ich die Fähigkeit der Insektenglefe, sich selbst in luftige Höhen transportieren zu können, bereits im Vorgänger sehr zu schätzen wusste, entschloss ich mich, das Ganze mit dem Luftkampf-Stil auf die Spitze zu treiben. Wir starteten sogleich die Suche nach dem Maccao, die sich einfacher gestaltete als zunächst angenommen. In der Demo wurde das Monster bereits auf der Karte angezeigt, also wussten wir von Anfang an, wo wir hinlaufen mussten.

Die Idee des Luftkampfes erwies sich sogleich als nicht so perfekte Idee, denn der Maccao ist ein kleiner Wyvern, der sich vor allem durch seine Flinkheit auszeichnet. Das Haken schlagende Biest wich stets aus, als ich im Begriff war, ihm aus der Luft eins auf die Nuss zu verpassen. Was mir bereits in den ersten Minuten auffiel, ist die familiäre Umgebung, in die das Spiel einen versetzt. Man kennt sich sofort aus, wenn man einen der Vorgänger gespielt hat, weiß, worum es geht und wie man die Steuerung zu handhaben hat. Der Luftkampf-Stil selber äußerte sich darin, dass meine Ausweich-Rolle eine etwas andere und vor allem längere Animation vorwies, mit der ich weiter ausweichen konnte als noch in Monster Hunter 4 Ultimate. Zudem fallen die Sprünge, die man zum Monster hin macht, höher und weiter aus. Das muss erstmal kalkuliert werden, geht aber nach wenigen Versuchen in Fleisch und Blut über. Der namensgebende Luftkampf ist also Programm und verleiht der ohnehin schon mobilen Insektenglefe noch mehr Dynamik.


Der Nargacuga ist auch wieder mit von der Partie.

Nach der ersten Jagd gingen wir sogleich die zweite an und setzen uns den Nargacuga als Ziel. Auch dieses Mal wählte ich die Insektenglefe, entschied mich aber für den Schläger-Stil, der mit ganzen drei Jagdtechniken, Spezialfähigkeiten, daherkommt. Mit jedem Schlag, den ihr dem Monster verpasst, laden sich die Balken der Jagdtechniken auf, die ihr auf dem Touchscreen sehen könnt. Ist ein Balken komplett aufgeladen, könnt ihr per Klick auf die jeweilige Fähigkeit eine solche Jagdtechnik ausführen. Diese kommen in verschiedenen Varianten: Während eine euch perfekt ausweichen lässt, vollführt die andere mit eurer Waffe eine mächtige Attacke, welche dem Monster ordentlich Schaden zufügt. Eine andere wiederum versorgt euch gleich mit drei Ladungen für die Insektengleve und dadurch mit einem passiven Angriffsbonus. Was im Kampf gegen den Nargacuga besonders auffiel, waren die Schadensmodelle des Monsters, die wieder äußerst detailliert ausgefallen sind. Zwar konnten wir dem Biest leider nicht Herr werden, da die Zeit vorher ablief, allerdings fehlte ihm am Ende des Kampfes ein Auge und sein Schwanz war äußerst ramponiert.

Da aller guten Dinge drei sind und wir nach der erlittenen Niederlage nicht einfach die Flinte ins Korn werfen wollten, dachten wir uns, dass wir es nun komplett krachen lassen. Dieses Mal galt es den Glavenus, einen der Fatalen Vier, zu besiegen. Auf das, was in den nächsten Minuten auf den beiden Bildschirmen passierte, waren wir nicht vorbereitet. Der Glavenus trägt seinen Titel als Anführer der Monster wahrlich zurecht. Hier konnte man sehr gut die Angriffsmuster der Kreatur studieren. Wenn sein Hals rot anschwillt: Hau ab! Er wird einen zerstörerischen Feueratem auf dich niederregnen lassen. Leuchtet sein Schwanz: Verschwinde! Er holt zum Rundumschlag aus, der wahnsinnigen Schaden austeilt. Dennis tat als Felyne sein Bestes, uns mit seinen verschiedenen Support-Fähigkeiten zu heilen, konnte dem Schaden des Glavenus aber nicht beikommen. Wir versagten bereits nach wenigen Minuten. Anschließend erfuhren wir, dass das Spiel auf einem höherem Schwierigkeitsgrad eingestellt war, als vorgesehen und zudem unser Zeitlimit zu knapp bemessen.

Dies wurde kurzerhand geändert und wir stürzten uns erneut in den Kampf. Was uns während der nächsten Jagden auffiel, sind die wunderbaren Landschaften des Titels, die viele Elemente aufweisen, die zerstörbar sind. Auch wenn man dies aus Monster Hunter 4 Ultimate bereits kennt, so legt Generations hier nochmal einen drauf. Ob ganze Bäume umstürzen oder große Felsen zerschmettert werden, war dabei ganz egal, denn es sah einfach nur wunderbar stimmig und atmosphärisch aus und unterstrich noch einmal die brachiale Wut der Monster.


Der Glavenus überrascht euch mit hinterhältigen Attacken.

Unsere Prognose zu Monster Hunter Generations

Meinung von Max Kluge
Leider konnten wir in unserer kleinen Testphase nicht alles ausprobieren, bekamen aber bereits einen ganz guten Eindruck von Monster Hunter Generations. Dennis lies verkünden, dass Monster Hunter Generations ein wenig einsteigerfreundlicher sei als sein Vorgänger. Ich für meinen Teil halte fest, dass die vier Stile das Gameplay des Titels noch einmal dynamischer und interessanter machen. Hier kann sich jeder austoben und immer wieder neue Kombinationen ausprobieren. Die Atmosphäre des Titels, die neuen Monster und die Landschaften, sind mal wieder wunderbar ausgefallen. Für Fans der Serie sowie Neueinsteiger bietet Monster Hunter von dem, was wir gesehen haben, wunderbare Unterhaltung. Warten wir ab, wie sich die Vollversion so präsentiert.

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