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Angespielt: Animal Crossing: amiibo Festival

Von Pascal Hartmann ()

Am Mittwoch lud uns die PR-Agentur von Nintendo zu einer gemütlichen Runde Animal Crossing: amiibo Festival ein. Diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Da ich allerdings später als zur angedachten Zeit dort aufschlug, waren die Plätze für die erste Spielrunde bereits verteilt. Macht ja nichts, man kann ja auch erst einmal zugucken. Was mir schon nach den ersten Minuten klar war: Die Präsentation ist zuckersüß und wohl das herausragendste Merkmal des Spiels.


Das Herz von Animal Crossing: amiibo Festival ist ein Brettspiel, bei dem es in erster Linie auf euer Glück ankommt.

Wie ihr schon in den zahlreichen Trailern sehen konntet, macht sich die niedliche Comic-Welt von Animal Crossing ausgesprochen gut in HD. Die verschiedenen tierischen Bewohner versprühen einen tollen Charme, sodass ich wieder einmal ein bisschen traurig darüber war, dass es sich "nur" um ein Brettspiel handelt und nicht einen weiteren Ableger der beliebten und süchtig machenden Lebenssimulation.

Der Hauptmodus von Animal Crossing: amiibo Festival besteht im Grunde nur darin, dass ihr mit der Figur eurer Wahl würfelt und über ein Brettspiel zieht. Dabei landet ihr entweder auf guten oder schlechten Feldern, sodass ihr entweder Glückspunkte und/oder Sternis gutgeschrieben oder abgezogen bekommt. Was genau auf den Feldern passiert, wird euch anhand eines kleinen Tagebucheintrags gezeigt, den ihr euch durchlesen könnt. So komponiert ihr zum Beispiel eine neue Stadtmelodie und alle freuen sich darüber. Dafür bekommt ihr dann Glückspunkte. Oder ihr wollt unnötigen Krempel loswerden und müsst dafür mit Sternis bezahlen. Ihr habt keinerlei Einfluss darauf, was passieren wird. Ihr könnt lediglich an Kreuzungen entscheiden, wo ihr entlanglaufen wollt.

In meiner später stattfindenden Spielrunde würfelte ich übrigens sechsmal hintereinander eine 2. Das ist an sich schon nervig genug, aber eine Mitspielerin kam kurz vor meiner Zweier-Serie auf ein Feld der Wahrsagerin und durfte ein Schicksal ziehen. Dieses besagte, dass sie immer dann Geld erhalten würde, wenn ein anderer Spieler eine 2 würfelt. Sie schwamm bald im Geld. Habe ich gerne gemacht. Naja, eigentlich ja nicht. Dieses Beispiel soll zeigen, dass der Brettspielmodus von Animal Crossing: amiibo Festival wahrlich auf reines Glück ausgelegt ist. Ein bisschen Taktik kommt ins Spiel, wenn ihr euch entscheiden müsst, wann ihr eure gekauften Rüben wieder verkaufen wollt. Aber da der Preis vom Feld abhängt, auf dem ihr landet, ist es irgendwie doch wieder nur Glückssache.

Doch Animal Crossing: amiibo Festival hat auch noch ein paar Minispiele zu bieten. Ich habe den Großteil davon ausprobiert. So müsst ihr auf Ballons hüpfen und diese zerplatzen lassen (was natürlich automatisch geschieht), Resetti mit Hammern die Birne zerdeppern, Eicheln einsammeln oder auch Äpfel aufheben, ohne in Fallen zu fallen. All diese Modi werden mit den amiibo-Karten gespielt, die Würfelpunkte und Stein-Schere-Papier-Symbole abgebildet haben. Wenn ihr also möglichst viele Möglichkeiten in der Hinterhand haben wollt, müsst ihr euch weitere amiibo-Karten kaufen.

Am besten hat mir das Minispiel gefallen, in dem drei tierische Bewohner auf einer Insel überleben und mithilfe eines Floßes von ihr entkommen müssen. Dazu erkundet ihr das Eiland und sammelt Dinge wie Stöcke, Früchte und mehr ein, um Gegenstände wie eine Schaufel herzustellen. Nehmt aber bloß nicht Johannes mit auf die einsame Insel. Der Idiot weigert sich nämlich, Steine und Stöcke aufzusammeln! Er wollte auch nicht im Zelt bei den anderen beiden schlafen. Eigentlich hätten wir ihn gerne zurückgelassen, aber aufs Floß wollte er dann doch noch mit und wir konnte ihn leider nicht mehr herunterstoßen.


Am Ende darf eine Siegerehrung nicht fehlen! Bei diesem Spiel schafft es vielleicht sogar die Omi mal auf den ersten Platz.

Unsere Prognose zu Animal Crossing: amiibo Festival

Meinung von Pascal Hartmann
Meine Zeit mit dem Spiel war definitiv zu kurz, um es fair beurteilen zu können. So habe ich zum Beispiel nicht ausprobieren können, inwieweit man das Brettspiel mit zusätzlichen Häusern und Straßen erweitern kann. Es dürfte aber auch schon vorher bekannt gewesen sein, dass mit Skill nicht allzu viel zu holen ist und der Anspruch eher auf niedrigem Niveau liegt. Es dürfte ein einfaches Spielchen für die gemeinsame Runde mit der Familie sein, die sich ansonsten nicht weiter mit Videospielen befasst. Ich werde mich jetzt erst einmal die nächsten Tage damit beschäftigen, ordentlich Glückspunkte zu sammeln. Mal schauen, wie glücklich mich Animal Crossing: amiibo Festival am Ende machen wird.

Kommentare 7

  • G4M3R - 20.11.2015 - 15:03

    All diese Modi werden mit den amiibo-Karten gespielt, die Würfelpunkte und Stein-Schere-Papier-Symbole abgebildet haben. Wenn ihr also möglichst viele Möglichkeiten in der Hinterhand haben wollt, müsst ihr euch weitere amiibo-Karten kaufen.



    Ihr hättet wirklich mal ein Bild anhängen sollen, ich habe mir die Animal Crossing Amiibo Karten nie angeguckt und war gerade sehr geschockt, dass es neben den Charakter Karten auch noch welche mit Würfeln und Stein-Schere-Papier-Symbolen gibt :D
  • DerGangsterXD - 20.11.2015 - 15:11

    @G4M3R also das mit dem Karten ist bissi anders als du denkst. Denn bei den Animal Crossing Amiibo Karten sind die Charakter Karten und die Würfel/Schere Stein Papier Karten die selben. Also es gebt weder die einen noch die anderen. Das sind die selben Karten. Ich hoffe ich konnte helfen ^^
  • G4M3R - 20.11.2015 - 15:20

    DerGangsterXD schrieb:

    @G4M3R also das mit dem Karten ist bissi anders als du denkst. Denn bei den Animal Crossing Amiibo Karten sind die Charakter Karten und die Würfel/Schere Stein Papier Karten die selben. Also es gebt weder die einen noch die anderen. Das sind die selben Karten. Ich hoffe ich konnte helfen ^^


    Deswegen sagte ich doch, sie hätten ein Bild anhängen sollen ;)
    Dann sieht man ja das auf den Karten Würfel und Stein-Schere-Papier-Symbole sind. :D
  • Nobeldecker86 - 20.11.2015 - 15:29

    Hab das Spiel vor 2 Tagen bei Otto bestellt, wird aber noch geliefert. Dank dem Neukundenbonus dort hab ich nur 39,99€ gezahlt. Ist da heute eingegangen bei denen, aber steht immer noch Lieferung innerhalb 2 Wochen... naja! Hole mir heute auch AC Wild World in der VC der U!! :D
  • DerGangsterXD - 20.11.2015 - 16:22

    G4M3R schrieb:

    DerGangsterXD schrieb:

    @G4M3R also das mit dem Karten ist bissi anders als du denkst. Denn bei den Animal Crossing Amiibo Karten sind die Charakter Karten und die Würfel/Schere Stein Papier Karten die selben. Also es gebt weder die einen noch die anderen. Das sind die selben Karten. Ich hoffe ich konnte helfen ^^


    Deswegen sagte ich doch, sie hätten ein Bild anhängen sollen ;)
    Dann sieht man ja das auf den Karten Würfel und Stein-Schere-Papier-Symbole sind. :D


    Der Punkt geht an dich ^^
  • Trockenlink - 20.11.2015 - 16:49

    Meine Zweifel haben sich bestätigt. Wird wohl nichts Besonderes.
  • Kokiridude - 20.11.2015 - 19:11

    Hier wird, wie ich finde, ein Franchise gedankenlos verheizt, was eigentlich zielgruppentechnisch eine massive Bandbreite hätte, die man geschickt ausnutzen sollte. Nein - lieber grenzt man die Käuferschicht ein und fokusiert sich auf unverbesserliche Fans, die schlicht alles kaufen und ernsthaft kleine Leute, denen die Knuffeloptik tausendfach wichtiger als Gameplay und co. ist. Natürlich mögen auch einige Erwachsene so zuckersüßen Kram, aber selbst die werden sich geschätzt mit so einem Titel sehr schnell langweilen. Es ist ein Brettspiel und es regiert zu größten Anteilen das Glück. Was hat man sich denn dabei gedacht? Wie überragend hätte ein echtes AC für Wii U inklusive Amiibo-support gekracht. Nintendo hätte sich dumm und dusselig verdient. Ach Nintendo. Meh.