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Severed angespielt - Wii U

Germany Deutschland: Severed | USA USA: Severed
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
22.09.2016
Vertrieb
DrinkBox Studios
Entwickler
Drinkbox Studios
Genre
Action
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Angespielt: Severed

Von Pascal Hartmann ()

Das große Aushängeschild der Wii U ist das GamePad. Leider gibt es jedoch nicht allzu viele Spiele, die den zweiten Bildschirm konsequent, sinnvoll und vor allem intuitiv einbinden. Severed für den eShop der Konsole hingegen stellt den Controller in den Mittelpunkt. Das gesamte Spiel wird auf dem GamePad gespielt, der Touchscreen wird zu eurer direkten Verbindung mit der bunten Dungeon-Welt. Wir haben uns Severed auf dem Post E3-Event von Nintendo näher angeschaut.


Die Welt von Severed ist bunt und steckt voller Gefahren. Lasst euch also nicht von der Idylle hereinlegen!

Der Dungeon-Crawler versetzt euch in die Rolle von Sasha. Ihre Familie ist verschwunden und ihr müsst ihr nun dabei helfen, sie wiederzufinden. Dazu bewegt ihr euch mit dem linken Analogstick von Raum zu Raum, die Karte zeigt euch jederzeit euren Fortschritt. Es dauert nur wenige Räume, bis Sasha auf einen Spiegel stößt, in dem wir unsere Heldin zum ersten Mal zu Gesicht bekommen. Überraschenderweise hat sie nur einen Arm, der bis zum Ende des Spiels das kurz darauf von einem Dämon überreichte Schwert schwingen wird.

Trefft ihr auf einen Feind, schickt ihr ihn mit schnellen Wischbewegungen auf dem Touchscreen ins Nirwana. Hier bietet sich der Stylus an, um gezielte Schläge auszuführen. Doch natürlich bleibt es nicht beim reinen und wilden Striche ziehen auf dem Display des GamePads. So trefft ihr beispielsweise auf eine Ansammlung von Augen, von denen aber nur zwei geöffnet sind. Diese beiden offenen Augen müsst ihr angreifen, damit sich das Monster zusammensetzt und ihr das Hauptauge angreifen könnt. Doch solltet ihr hier auf kurze Schwertstreiche setzen, denn sonst prallt ihr an einem der beiden Schilde ab, die um euren Gegner herum schweben.

Habt ihr eine gewisse Anzahl von erfolgreichen Treffern hintereinander eingefahren, erreicht ihr den Severing-Status. „To sever“ bedeutet auf Deutsch „trennen/durchtrennen“. Habt ihr das euch gegenüberstehende Monster in diesem Status auf null Lebenspunkte geprügelt, erscheinen Linien, anhand derer ihr ihm seine Gliedmaßen abtrennt. Das sieht dank hübschem Comic-Look deutlich weniger grausam aus, als es sich anhört. Mit diesen Armen, Augen und anderen Körperteilen verbessert ihr anschließend diverse Fähigkeiten von Sasha. Dann werden zum Beispiel Angriffe mit langgezogenen Linien stärker. Für jede Verbesserung benötigt ihr eine gewisse Anzahl von Gliedmaßen. Es lohnt sich also, in Severed gut zu kämpfen und nicht einfach nur loszuschlagen.

Doch eure Feinde wehren sich natürlich auch. Anhand einer Anzeige könnt ihr erkennen, wann ein Gegner angreifen wird. Ihr kämpft auch nicht immer nur gegen ein Monster, teilweise werdet ihr von mehreren Seiten gleichzeitig in die Zange genommen. Dann müsst ihr eure Aufmerksamkeit dem Gegner zuwenden, der euch als nächstes angreifen möchte. Um seinen Schlag ins Leere laufen zu lassen, wartet ihr den perfekten Moment ab und zieht auf dem Touchscreen eine Linie entgegengesetzt zur gleich erfolgenden Attacke. So verhindert ihr nicht nur den Verlust von Lebenspunkten, sondern sichert euch auch noch wichtige Momente für eigene Angriffe. Nur über das richtige Abwehren von Attacken ist der Endgegner des ersten Dungeons zu besiegen. Dieser ist wirklich gut designt, da der Spieler genau die in den vorherigen Minuten gelernten Fähigkeiten gezielt anwenden muss.


Dieses seltsam anmutende Wesen hat noch alle Lebenspunkte, wie ihr am rot gefüllten Kreis sehen könnt.

Unsere Prognose zu Severed

Meinung von Pascal Hartmann
Ich hatte beim Spielen von Severed viel Spaß. Das hatte ich ehrlich gesagt gar nicht erwartet, aber es ließ sich schön herunterspielen und zeigte im Laufe der Demo immer wieder neue Gegner, für die ich mir neue Taktiken zurechtlegen musste. Etwas schade ist, dass die Interaktionsmöglichkeiten innerhalb der Räume arg eingeschränkt sind. Da darf man mal eine Frucht durchs Tippen auf den Touchscreen essen, um die Lebensenergie wieder aufzufüllen, dort mal einen Schlüssel aufsammeln und hier mal ein paar Vasen mit Teilen für Verbesserungen zertrümmern. Das war es dann aber auch schon, zumindest zu Beginn des Spiels. Wer weiß, was im Verlauf der Dungeons noch so möglich sein wird. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass ich das beim Release von Severed herausfinden werde.

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