Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Historie

Willkommen zurück zum dritten Teil unseres Xeno-Spezials. Nachdem wir euch im letzten Teil die Geschichte von Xenosaga: Episode 1 Der Wille zur Macht näher gebracht haben, kümmert sich dieser Bericht um die Geschichte von Xenosaga: Episode 2 Jenseits von Gut und Böse. Doch bevor wir damit anfangen, erst einmal ein kurzer Abstecher zum generellen Gameplay und weiteren interessanten Fakten der Trilogie. Viel Spaß beim Lesen!



Bei den Xenosaga-Titeln handelt es sich um JRPGs in 3D mit rundenbasierten Kämpfen. Viele Kämpfe, selbst gegen normale Gegner, können sehr lange dauern, was nicht bei allen gut ankam. Während Teil 1 und 3 sehr beliebt sind, konnte der zweite Ableger, über den wir gleich sprechen, nur bedingt überzeugen. Das lag auch daran, dass es eine größere Sidequest gab, die jedoch teilweise recht langweilig war und extrem lange dauerte. Besonders bitter ist, dass ausgerechnet dieses Spiel bei uns veröffentlichte wurde.

Die Spiele enthalten sehr viele deutsche Wörter, angefangen bei den Untertiteln"Der Wille zur Macht, "Zwischen Gut und Böse und "Also sprach Zarathustra, die allesamt Werke von Friedrich Nietzsche sind. Auch sonst kommen in der englischen Version Begriffe wie Dämmerung, Kirschwasser und Marienkind vor und auch die Musik von Wagner findet ihre Erwähnung. Des Weiteren sollte genannt werden, dass der Titel von Namco produziert wurde, ein Nintendo DS-Spiel existiert, das die Geschehnisse von Teil 1 und 2 umfasst, und eine Anime-Portierung des ersten Teils umgesetzt wurde, die überraschend gut gelungen ist. Nun weiter mit der Story.

Der zweite Ableger beginnt in der Vergangenheit. chaos und der Realian Canaan sind mit ihrem E.S. Asher, einem Mech, auf Old Miltia unterwegs, damals nur Miltia genannt. Dort ist gerade der Miltian-Konflikt ausgebrochen, die Hauptstadt liegt in Trümmern. Im Kriegsgebiet treffen sie auf Jin Uzuki, den Bruder von Shion, der vermutet, dass die U-TIC-Organisation hinter dem Bürgerkrieg steckt. Er ist im Besitz eines Datenpakets, welches Margulis, einer der Anführer und ein ehemaliger Freund von Jin, kurz darauf zurückverlangt. In einem epischen Schwertkampf bekommt Margulis seine bekannte Narbe im Gesicht verpasst. Jin übergibt Canaan die gefundenen Daten, bevor er weiterzieht.

Zurück in der Gegenwart trifft Margulis auf den Patriarch von Ormus, den wahren Anführer von U-TIC. Währenddessen teilt sich das Team rund um Shion auf, jeder geht seinen eigenen Weg. KOS-MOS beispielsweise wird im Hauptquartier von Vector Industries auf Second Miltia zurückgelassen, um sie dort optimieren zu lassen. Später treffen alle mit Ausnahme von KOS-MOS wieder aufeinander, um bei MOMO die Y-Daten zu entfernen. Albedo hatte jedoch nach der Entführung im ersten Teil eine Falle im Hirn von MOMO platziert. Diese sorgt dafür, dass die Daten an ihn gesendet werden. Um das zu verhindern, schaltet sich MOMO selbst ab. Um sie zu retten, nutzt das Team einen Encephalon-Dive, um in ihre Gedanken/ihr Gedächtnis einzudringen. Dort erfahren die Helden die Hintergründe von Rubedo und MOMO.



Das Mädchen wurde designt nach der verstorbenen Tochter von Joachim Mizrahi, genannt Sakura, die an einer schweren Krankheit litt und nicht mit der Welt um sich herum interagieren konnte. Der junge Rubedo konnte jedoch mithilfe einiger Programme in die Gedanken von Sakura eintauchen und mit ihr sprechen. Das ist auch der Grund, warum er eine so gute Verbindung mit MOMO hat. Nebenbei erfahren wir auch, wie Rubedo und sein Freund Nigredo, der ebenfalls die Kukai-Foundation leitet, aber älter geworden ist, festgestellt haben, dass Albedo unsterblich ist: Er hat sich einfach den Kopf weggeblasen. Ein Schock und ziemlich blutig. Albedo ist jedoch stark abhängig von Rubedo. Seine Trennung und der Kontakt mit U-DO haben ihn wahnsinnig werden lassen. Während des Eintauchens in MOMOs Erinnerung trifft das Team auf Albedo. Um Jr. davor zu schützen, löst MOMO ihren Schutz. Daraufhin erfährt Albedo die Koordinaten von Old Miltia.

Nach dem Vorfall werden Shion und Allen zurück zur Dämmerung, dem Mutterschiff von Vector, gerufen. Dort hat sie eine Vision, die ihr sagt, nach Old Miltia zu fliegen, um dort zwei Personen zu retten. Daraufhin flieht sie mit ihrem Untergebenen. Wilhelm, Chef des Großkonzerns, bekommt das mit und gibt den Befehl, KOS-MOS heimlich zu aktivieren. "Wir können eine so wichtige Person wie Shion nicht verlieren. KOS-MOS ist der Schlüssel zum absoluten Wissen.“

Währenddessen werden Shion und Allen angegriffen, doch KOS-MOS kann sie in letzter Sekunde retten, indem sie ihr Fahrzeug mit dem gestohlenen Mech von Shion fusioniert. Daraufhin entsteht E.S. Dinah. Kurz darauf treffen die drei auf die Elsa, kämpfen sich durch eine Festung von Ormus, die zwischen zwei Schwarzen Löchern gelegen ist, und landen schließlich in Old Miltia. Dort angekommen, reist die Gruppe zu Labyrinthos, dem ehemaligen Hauptquartier von Ormus. Vor Ort erfahren sie, dass Joachim Mizrahi nicht wahnsinnig war, sondern nur von U-TIC und Co. benutzt wurde. Um das Erwachen von U-DO mithilfe des Original-Zohar zu verhindern, versiegelte er Old Miltia. Lieber ein Planet geopfert als die gesamte Galaxie.

Kurz darauf trifft das Team auf den Patriarch. Dieser erzählt, dass Ormus und die Immigrations-Flotte, die dem Verein untersteht, die wahren Hüter des Zohar darstellen. Daraufhin erweckt er Proto Ω, eine Waffe, die jeden Punkt im Universum mithilfe der Macht des Zohar zerstören kann. Der Patriarch erklärt, dass er damit die Gnosis auslöschen und das Universum beherrschen wolle. Währenddessen ergreift der Geist von Dmitri Yuriev, Erschaffer von Rubedo, Albedo und Gaignun (auch bekannt als Nigredo), Besitz von letzterem. Margulis und Sellers, der Forscher der Vereinigung Hyams, verraten währenddessen den Patriarch und schwören Kardinal Heinlein, einem anderen führenden Mitglied von Ormus die Treue.

Shion und ihre Verbündeten reisen nun noch einmal ins Omega-System und treffen auf den Anführer von Ormus, der zuvor den unsterblichen Albedo getötet hat. Im letzten Moment tauchen einige der Testaments auf, Untergebene von Wilhelm, die extrem stark sind und Masken tragen. Die Testaments besiegen den Patriarchen mit Leichtigkeit und beleben Albedo wieder, damit dieser in Miltia eine Zeit-Raum-Anomalie auslösen kann.



Nach dem Rückzug beschließt Jr., allein mit Albedo zu sprechen. Dieser ist mit U-DO verwoben. Da Jr. die Anti-U-DO-Existenz ist, hat er nun die einmalige Möglichkeit, seinen Bruder auszulöschen, denn genau das war dessen Wunsch. Genau das tut er nach einigen Zweifeln auch. Das Original-Zohar schwebt nach der Auflösung der Zeit-Raum-Anomalie mitten im Weltall. Doch bevor die Durandel es aufnehmen kann, taucht ein gigantisches Ding mit der Größe eines Sterns auf, das die Protagonisten für ein Gnosis halten, und absorbiert das Relikt. Der Name ist Abels Arche. Sowohl Wilhelm als auch chaos beobachten dies. Wilhelm nennt den mysteriösen Jungen Yeshua. Nach diesen Geschehnissen kehren alle Protagonisten wieder zu ihrem normalen Alltag zurück, auch wenn Jin Zweifel hat, dass nun alles überstanden ist. Das Spiel endet damit, dass ein weiß gekleideter Testament in die Reihen der anderen aufgenommen wird. Wilhelm nennt ihn den Weber des ewigen Kreislaufs von Zarathustra.

Ihr könnt euch vor Spannung nicht auf dem Stuhl halten? Tja, um das Ende der Geschichte und die Verknüpfung mit Xenoblade Chronicles und Xenoblade Chronicles X zu erfahren, müsst ihr auf das Finale unserer Xeno-Spezial-Reihe warten. Bis zum nächsten Mal!

Autor: Niels Uphaus

Alle Bilder von Mobygames (Direkt-Link)

Kommentare 1

  • 7om - 04.12.2015 - 15:35

    Kritik und Kommentare befinden befindet sich wie immer im Spoiler:

    Spoiler anzeigen

    Viele Kämpfe, selbst gegen normale Gegner, können sehr lange dauern, was nicht bei allen gut ankam.
    Blöder Mainstream :ugly Ich finde es cool, dass die Kämpfe in diesen Spielen so lange dauern können. Ist mal was anderes als bei den meisten anderen RPGs.

    Die Spiele enthalten sehr viele deutsche Wörter, angefangen bei den Untertiteln"Der Wille zur Macht, "Zwischen Gut und Böse und "Also sprach Zarathustra, die allesamt Werke von Friedrich Nietzsche sind.
    Was ist denn mit diesem Satz los? Last Minute? Zudem heißt der zweite Teil "Jenseits von Gut und Böse". Generell muss ich sagen, dass die Qualität des Geschriebenen im Vergleich zum Xenogears Artikel nachgelassen hat. Du verwendest viele Begriffe falsch und manche einfach so, ohne sie zu erklären. Was ist zB. KOS-MOS' Fahrzeug? Ja, den Leuten, die Xenosaga gespielt haben, ist das klar, aber was ist mit dem Rest?

    und eine Anime-Portierung des ersten Teils umgesetzt wurde, die überraschend gut gelungen ist.
    Naja, gut ist etwas anderes. Viele Sachen, die Xenosaga besonders machen, fehlen in der Anime Umsetzung einfach. Klar, man muss bei so einer Umsetzung Sachen ändern, aber trotzdem verlieren viele Sachen im Anime ihre Bedeutung. Auch die Animationen sind nicht besonders berauschend. Portierung ist übrigens ein sehr gewagtes Wort in diesem Zusammenhang :P Aber es sei mal gesagt, dass die Leute, die Xenosaga richtig erleben wollen, die Spiele spielen und sich nicht zuerst den Anime ansehen sollen.


    Seine Trennung und der Kontakt mit U-DO haben ihn wahnsinnig werden lassen.
    Nicht nur das. Auch seine Unsterblichkeit ist dafür verantwortlich. Ist nicht schön, wenn man ewig lebt und all die Freunde sterben. Zudem wäre es schön gewesen, wenn du hier erklärt hättest, dass Nigredo, Rubedo und Albedo besondere U.R.T.V.s sind. Immerhin dient der Story-Segment in MOMOs/Sakuras Unterbewusstsein-Bereich auch dazu, die Sache mit den U.R.T.Vs zu erklären.

    Shion und ihre Verbündeten reisen nun noch einmal ins Omega-System und treffen auf den Anführer von Ormus, der zuvor den unsterblichen Albedo getötet hat.
    Also echt, was für eine dumme Behauptung. Albedo ist unsterblich. Bevor er verschwindet, sagt er doch selbst, dass er niemals stirbt, selbst wenn man ihn zu Partikeln reduziert. Als er den Schlüssel zu Miltia aktiviert hat, ist doch das gleiche passiert und er ist trotzdem wieder aufgetaucht.

    die extrem stark sind und Masken tragen.
    Du solltest lieber erklären, was du an ihnen so "extrem" stark findest. Der Leser, der Xenosaga nicht gespielt ist, kann sich darunter nichts vorstellen. Und ausgerechnet bei diesem Story-Punkt, an dem ein Testament keine Maske trägt, meinst du, sie tragen Masken :ugly Ist zwar nicht falsch, aber trotzdem. Hast du eigentlich mal erwähnt, wie viele Testamente es gibt? Bin mir da nicht sicher.

    Die Testaments besiegen den Patriarchen mit Leichtigkeit und beleben Albedo wieder, damit dieser in Miltia eine Zeit-Raum-Anomalie auslösen kann.
    Vielleicht solltest du auch erwähnen, dass sie Proto Omega zerstören. Dann könnte man zumindest ein bisschen besser verstehen, warum sie so "extrem stark sind". Zudem beleben sie Albedo nicht wieder, da er nunmal unsterblich ist.. Sie beschleunigen seinen Regenerations-Vorgang einfach. Ernsthaft, wenn du behauptest, dass Albedo stirbt und dann wiederbelebt wird, dann ergibt Albedos Plan für die Leser nicht einmal einen Sinn.

    Außerdem werden wieder nicht sehr viele wertvolle Informationen zur Entwicklung von Xenosaga II erwähnt. Aber vielleicht kommen die auch im letzten Teil, wobei ich das bezweifle.