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Historie

Willkommen zurück zum vierten und letzten Teil unserer Xeno-Spezial-Reihe. Nachdem ihr nun Xenogears und Xenosaga: Episode 1 und Episode 2 kennt, kommen wir zum letzten Xeno-Spiel vor der Übernahme von Nintendo, Xenosaga: Episode 3 - Also sprach Zarathustra.



Das finale Spiel beginnt mit einem Rückblick in die Zeit vor der Zerstörung des Planeten Michtam. Kevin Winnicot, ehemalige Liebe von Shion und Schöpfer von KOS-MOS, der von einem Prototypen eben jenen Androids getötet wurde, verliert im Jahre 4747 seinen Vater und seine Schwester durch einen Angriff der Gnosis. Seine Mutter konnte ihn gerade noch in eine Rettungskapsel stecken, bleibt jedoch, nachdem sie ihm ihr Amulett gegeben hat, schweren Herzens zurück. Vor seinen Augen verwandelt sie sich in einen Gnosis. Kevin ist geschockt.

Bevor wir weitermachen, kommen wir zum größten Problem der Reihe, nämlich der Reduzierung von sechs Titeln auf drei Spiele. Die Hauptstory von Teil 3 spielt ein Jahr nach den Ereignissen von Teil 2. In einer Textzusammenfassung wird erklärt, was in der Zwischenzeit passiert ist. Das hätte für ein ganzes Spiel gereicht. Daneben gab es in Japan eine Handy-Software, die ebenfalls für ein eigenständiges, richtiges Spiel geeignet gewesen wäre. Auf beide Dinge gehe ich hier nicht ein.

Shion Uzuki, mittlerweile keine Mitarbeiterin mehr von Vector, arbeitet nun mit einer Untergrundorganisation zusammen, die sich gegen das U.M.N.-System zur Wehr setzt. Unus Mundus Network, so die ausgeschriebene Version, ist ein Galaxien-umspannendes Netzwerk, mit dem man von überall aus kommunizieren und sich teleportieren kann. Niemand weiß, woher es kommt, doch Vector verwaltet es. Mit der Hilfe von Canaan und Miyuki (Shions ehemalige Assistentin, die immer noch bei Vector arbeitet) bricht sie in eine geheime Vector-Einrichtung ein, um auf geheime Informationen zuzugreifen. Daraufhin erfahren sie etwas über ein Projekt Canaan, die Details sind jedoch unbekannt.

Währenddessen wurde das KOS-MOS-Projekt an das Militär der Galaktischen Föderation übergeben. Allen, jetzt der neue Chef, wird zusammen mit dem Androiden nach Fifth Jerusalem, der Hauptstadt der gesamten Föderation geschickt. Shion und Allen treffen kurz darauf aufeinander und erfahren, dass KOS-MOS bei einer Vorführung gegen zwei extrem starke Gegner antreten muss. Zuvor begegnen sie jedoch einem Jungen namens Abel, der mit dem Zohar-Projekt in Verbindung steht. Dieses setzt es sich zum Ziel, die Gnosis auszulöschen. KOS-MOS muss nun gegen Omega Res Novae und T-ELOS kämpfen. T-ELOS ist das Nachfolge-Modell des blauen Androiden und deutlich stärker. Die Performance von KOS-MOS ist jedoch anscheinend nicht wie gewünscht, daher wird das KOS-MOS-Projekt eingestampft und KOS-MOS selbst entsorgt.

Zum gleichen Zeitpunkt taucht mitten im Weltall eine fliegende Landmasse auf: Rennes-le-Château. Die Elsa ist kurz davor, das Gebiet zu betreten, wird jedoch von Margulis und seinem E.S. Levi angegriffen. Daraufhin muss die Elsa eine Notlandung auf der Landmasse durchführen. Eine Hypersphere sperrt das Raumschiff ein. Juli Mizrahi, Ex-Frau des Forschers Joachim und Verbündete von Jr. und der Kukai-Foundation sowie eine der führenden Köpfe der Galaktischen Föderation, hat daraufhin die Idee, dass KOS-MOS jenes Schild zerstören könnte. Zusammen mit Shion können sie KOS-MOS von der Mülldeponie retten.

Nachdem das Team in Rennes-le-Château eindringen konnte, erkundet es das Gebiet, das der Erde, im Spiel als Lost Jerusalem beschrieben, sehr ähnlich sieht. Auf einmal taucht der blaue Testament auf. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um Leutnant Virgil handelt, jene Person, die in Teil 1 von KOS-MOS getötet wurde. Nachdem er verjagt wurde, betreten die Helden eine Gruft. Darin taucht T-ELOS auf und bekämpft KOS-MOS. Der blaue Android wird vernichtend geschlagen. Auf einmal fängt Shions Anhänger an, hell zu leuchten. Alles um sie herum wird weiß.



Als sie wieder aufwachen, befinden sie sich im Old Miltia von vor 15 Jahren, Tage vor dem Ausbruch des Miltian-Konflikts. Kurz darauf retten sie einen jungen Soldaten der Föderation, der von U-TIC-Soldaten angegriffen wurde. Schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um Virgil handelt. Sie bringen den verwundeten Kämpfer in eine alte Kirche. Dort treffen sie auf den Realian Febronia. Febronia, großherzig, wie sie ist, spendet einige ihrer Organe, um Virgil zu retten. Auf einmal steht ihnen die junge Shion gegenüber.

Schon bald stellt man fest, dass KOS-MOS schwer beschädigt wurde und bestimmte Teile zur Reparatur benötigt werden, deren Bestandteile jedoch nur Kevin kennt. Um die Vergangenheit ihres Vaters herauszufinden, infiltriert Shion gemeinsam mit Allen Labyrinthos, das Hauptquartier von U-TIC. Dort begegnet sie Suou Uzuki, aber auch ihrer Mutter Aoi, die eine Patientin der Krankenhausabteilung von Labyrinthos ist. Sie trifft außerdem auf Kevin Winnicot, der zu diesem Zeitpunkt Assistent von Joachim Mizrahi ist. Zudem passt er auf Febronia auf. Da Kevin zu diesem Zeitpunkt bereits an KOS-MOS werkelt, können Allen und Shion die benötigten Dokumente finden, um die Androidin zu reparieren. Mithilfe des Professors und seines Assistenten können sie nun KOS-MOS Version 4 bauen.

Moment mal, wer ist dieser Professor? Gut, dass ihr fragt. Von Teil 1 an gibt es eine bestimmte Nebenquest: Der Professor versucht, den ultimativen Roboter zu bauen. Dafür müsst ihr über das gesamte Universum verstreute Teile finden. Für jedes Teil erhaltet ihr zudem kleine Story-Sequenzen. Nachdem der Roboter fertig ist, könnt ihr ihn im Kampf einsetzen. In Teil 2 trefft ihr zudem auf den Dunklen Professor, den Erzrivalen des normalen Professors. Auch dieser baut gigantische Roboter, allerdings für die dunkle Seite der Macht. In Teil 3 ist der gute Professor nun auf der Elsa eingezogen.

Zurück zur Story: Kurz bevor KOS-MOS neu gestartet werden kann, greift der schwarze Testament an. Dabei handelt es sich um Voyager, einen ehemaligen Untergebenen von Ziggy, der vor seinem Suizid dessen Vorgesetzter war. Voyager hatte unter anderem die Frau von Jan Sauer (so der Name von Ziggy, bevor er zum Cyborg wurde) und sein Kind getötet. Die Vergangenheit von Ziggy wird im eben erwähnten Handy-Spiel näher erläutert, das jedoch nie in englischer Sprache erschienen ist. Der schwarze Testament greift also das Team an. Kurz bevor Shion dran glauben muss, erwacht KOS-MOS jedoch wieder zum Leben und kann Voyager verjagen.

Die sogenannten Vessel von Anima sind die Energie der E.S.-Mechs. Genau diese sind nach der Zeitreise aber verschwunden. Shion und ihr Team finden sie in Labyrinthos wieder, doch bevor sie entkommen können, hört Shion, dass ihre Mutter ausgerufen wird. Sie trennt sich von den anderen, wird jedoch festgenommen und vom jungen Margulis, Kevin und ihrem Vater (der nicht weiß, wer sie ist) befragt.



Kurz vor dem großen Angriff der Föderation auf Miltia stellt Shion fest, dass ihr Vater ihr zur Flucht verhilft. Als Gegenleistung erwartet er, dass sie die kleine Shion beschützt. Die ältere Shion rennt zur alten Kirche, während draußen der Miltian-Konflikt bereits ausgebrochen ist. Im Gotteshaus wird Febronia von durchgedrehten Realian-Soldaten angegriffen (der Song von Nephilim, der während des Konflikts gespielt wird, ist daran schuld). Sie opfert sich für Virgil, da sich zwischen den beiden eine Liebesbeziehung entwickelt hat, und die kleine Shion. Auch Virgil bekämpft die durchgedrehten Realians, um das junge Mädchen zu retten. Auf einmal taucht der blaue Testament - wir erinnern uns, es handelt sich dabei um Virgil - aus dem Nichts auf und versucht, das Team zu attackieren. Dann jedoch erscheint (der Geist von) Febronia und überzeugt ihn davon, sein Leben als Testament aufzugeben und mit ihr zusammen in das kollektive Unterbewusstsein zu gehen. Dies ist im Übrigen die Infrastruktur des U.M.N. und befindet sich im imaginären Raum.

Währenddessen ist die junge Shion auf dem Weg nach Labyrinthos. Dort sind ebenfalls durchgedrehte Realians, die Shion töten wollen. Ihr Vater opfert sich daraufhin, während sich das junge Mädchen unter dem Bett seiner Mutter versteckt. Auch die Realians dringen in den Raum ein und ermorden die Mutter des Kindes auf bestialische Art und Weise. Diese Szene wurde in der westlichen Version sogar zensiert. Voller Trauer und Zorn schreit die kleine Shion in den Himmel und ruft damit die Gnosis herbei. Schockiert über die Vorstellung, dass sie es war, die die Gnosis gerufen hat, dreht auch die alte Shion durch und ruft damit Abels Arche im normalen Universum herbei. Sehr zur Freude von Wilhelm, der das erste Erwachen verkündet.

Auf einmal stehen der rote Testament und T-ELOS vor dem Team. Es ist Kevin. Er erklärt ihr, dass sie, genauso wie ihre Mutter, die Gabe hat, mit U-DO zu sprechen. Da KOS-MOS angeblich Energie aus dem Zohar bezieht, das mit U-DO verknüpft ist, werde sie früher oder später ihre Lebenskraft verlieren. Immer noch verliebt in ihn versucht Shion, mit Kevin davonzugehen, wird jedoch vom Rest der Gruppe daran gehindert, da sie den Aussagen des Forschers nicht glauben.

Später, auf der Elsa, reisen alle zurück in ihre Zeit, nur um festzustellen, dass sie die ganze Zeit in Shions Unterbewusstsein und nicht der Vergangenheit waren. Diese Erinnerungen hatte Shion verdrängt und es war die Aufgabe der Testaments, sie zurückkehren zu lassen, da zwei Shions notwendig seien, um Abels Arche zu beschwören. Währenddessen greift die Föderation unter der Leitung von Yuriev die Durandel an und tötet alle bis auf Mary und Shelley Godwin, die gute Freunde von Jr. sind und den Arbiter-Code in sich tragen, mit dem man die Zohar-Emulatoren aktivieren kann. Das Team erreicht die Durandel, muss jedoch wieder fliehen, bevor das Kampfschiff in Abels Arche gerammt wird.

In Abels Arche treffen sie wieder auf Yuriev, immer noch im Körper von Gaignum. Kontaminiert durch U-DO und infiziert mit der Angst, die davon ausgeht, war es die ganze Zeit sein Plan, selbst ein Gott zu werden. Doch selbst ausgestattet mit dieser unfassbaren Kraft wird der Erfinder der U.R.T.V.s gestoppt. Im gleichen Moment taucht der weiße Testament auf. Es ist Albedo. Er entfernt das Zohar und Abel, der gefangen in Yurievs Maschine war. Gemeinsam versuchen sie, Gaignums Geist in den Körper von Jr. zu übertragen. Doch Gaignum merkt, dass es Albedos Wunsch ist, mit Rubedo vereint zu sein, und überträgt deswegen Albedos Geist, während er selbst sich opfert und mit Yuriev verschwindet. Damit ist Albedos Wunsch, vereint mit Rubedo zu sein, endlich wahr geworden. Er verschwindet ins Unterbewusstsein von Jr., erzählt ihm aber, dass das Zohar und Abel nach Michtam gesandt wurden.

Die nächsten Absätze behandeln das Finale der Reihe und enthalten massive Spoiler. Diese beginnen nach dem folgenden Bild. Wir markieren das Ende mit einem weiteren Screenshot. Danach schauen wir uns die Verknüpfungen mit den Xenoblade-Spielen an.



Noch vor der Landung auf Michtam mithilfe der Elsa erfährt Margulis, dass Kardinal Heinlein in Wahrheit Wilhelm ist und das der Wunsch von Ormus, zurück nach Lost Jerusalem zu kommen, nur eine Lüge war. Am Boden zerstört fliegen er und seine Assistentin Pellegri nach Michtam. Dort werden sie nach Kämpfen mit Jins Truppe auf ihren Wunsch hin getötet.

Danach trifft das Team auf Voyager. Der schwarze Testament wollte damals, dass Jan Sauer mit ihm zu einem Testamant wird. Viele andere aus der Gruppe wären ebenfalls dafür geeignet. Canaan, ebenfalls mit dabei, enthüllt nun, dass er eigentlich Lactis heißt. Er wusste davon selbst bis vor einiger Zeit nichts. Er als Realian hatte Projekt Canaan implantiert bekommen, eine Beobachtungssoftware, mit dem Wilhelm geeignete Kandidaten für Testamants finden konnte. Lactis bietet Voyager nun einen Deal an: Er werde ihm unfassbare Kraft verleihen, wenn er aus ihm einen Testament macht. Da er eine direkte Verknüpfung zu Wilhelm hat, ermöglicht Lactis es ihm, den Kompass der Ordnung und des Chaos zu berühren. Die Kraft ist jedoch zu groß für Voyager. Wie geplant lösen sich Lactis und Voyager auf. Damit hat Lactis/Canaan das Team gerettet.

Jetzt wird es sehr religiös. In der Archon-Kathedrale von Michtam treffen sie im untersten Bereich auf T-ELOS. Diese enthüllt, dass sie den Körper von Maria-Magdalena hat, während in KOS-MOS Körper ihr Wille/Geist enthalten ist. Daher muss T-ELOS, designt von Kevin, KOS-MOS besiegen und sie absorbieren, damit Maria-Magdalena wiedererwachen kann. Shion wird von T-ELOS als Maid von Maria-Magdalena beschrieben, die den Schlüssel ihres Willens enthält. Durch eine Vision sieht Shion nur Maria-Magdalena, chaos und Jesus, bevor sie wieder zu sich kommt. In einem dramatischen Kampf bezwingt KOS-MOS jedoch T-ELOS. Damit erwacht Maria-Magdalena. Kurz darauf taucht Kevin auf und versucht, Shion und KOS-MOS auf seine Seite zu ziehen, was bei der von Liebe geblendeten Shion auch fast funktioniert hätte. Im letzten Moment kann Allen, der Shion ebenfalls liebt, sie jedoch davon abbringen.

Nachdem Kevin gescheitert ist, ruft Wilhelm ihn zurück. Das Team tritt in einen riesigen Raum. Dort sehen sie Zarathustra, eine große Version des Kompass von Ordnung und Chaos. Wilhelm erläutert nun die Gründe seines Handels: Das Universum stehe kurz davor, zerstört zu werden. Mithilfe der Anima (welche die E.S.-Mechs mit Kraft versorgt haben), des Zohar, Maria-Magdalena und dem Amulett könne Zarathustra aktiviert werden und die "Ewige Wiederkehr vollzogen werden. Damit werde die Zeit wieder zum Urknall zurückgedreht. chaos selbst sei Anima gewesen und habe die Kraft, die untere Ebene des Universums auszulöschen, um die obere Ebene, in der U-DO existiert, zu schützen. Maria-Magdalena habe daher in der Antike (zur Zeit von Jesu) diese Kraft teilweise versiegelt. Dieser Prozess hätte jedoch ihr Leben gekostet. Außerdem sei zur gleichen Zeit ihre Maid verstorben, was sie tief verletzt hätte. Nur Maria könne die Kraft wieder entsiegeln und nur Shion könne sie dazu motivieren, dies zu tun.

Da Shion nicht gewillt ist zuzustimmen, foltert Wilhelm sie. Daraufhin verrät Kevin ihn, weil er es nicht ertragen kann, Shion so zu sehen. Wilhelm wusste das jedoch schon, weil Kevin nur ein Testament geworden ist, um Shion zu beschützen. Maria wird daraufhin von Wilhelm dazu gebracht, ihm das Amulett zu geben, da sie anscheinend Befehle von ihm ausführen muss. Doch bevor sie bei ihm ankommen kann, zerstört sie das Artefakt mit der Aussage, dass sie nicht Maria, sondern KOS-MOS ist. Wilhelm, völlig entsetzt, wird daraufhin erneut von Kevin angegriffen und beide lösen sich auf. Bevor das geschieht, erzählt chaos ihm jedoch, dass er glaubt, dass die Menschheit einen Weg finden werde, die Zerstörung zu verhindern. Nach der Zerstörung des Amuletts dreht auch Zarathustra durch. Mit vereinten Kräften kann die Maschine, in der Abel, die humanoide Form von U-DO sitzt, jedoch gestoppt werden.

Komplett gelingt das jedoch nicht, da Wilhelm zuvor eine gigantische Menge an Gnosis beschworen hat. Nun wird aufgeklärt, dass es sich bei Gnosis um enttäuschte Menschen handelt, die sich von der Welt verstoßen fühlen. chaos verlangt vom Rest des Teams zu fliehen, während er zusammen mit Abel und Nephilim, einem jungen Mädchen, das häufiger in der Story auftauchte, versucht, die verlorenen Seelen zurück nach Lost Jerusalem zu schicken. KOS-MOS soll ihnen dabei Rückendeckung geben. Die Gnosis haben aber anscheinend keine Lust darauf, die Welt zu verlassen, und greifen daraufhin chaos und Nephilim an. Wohlwissend, dass KOS-MOS sie nicht allein beschützen kann, kehrt Jin nach einer herzzerreißenden Szene mit Shion zurück ins Geschehen und kämpft bis zu seinem Tod Seite an Seite mit KOS-MOS.

Während der Ereignisse verschwindet das U.M.N. und damit die einzige Möglichkeit, sich von Michtam zu entfernen. Nur noch ein einziger Knotenpunkt existiert. Im letzten Moment kann sich das Team mit diesem retten. Am Endpunkt treffen sie auf die Dämmerung. Einige Zeit später: Shion, Allen, Jr. und die Crew der Elsa machen sich auf die Suche nach Lost Jerusalem, der Erde, um Jins, chaos und Maria-Magdalenas Bewusstsein sowie den Schlüssel, der das Universum rettet, zu finden. In einer letzten Szene sieht man die verwundete KOS-MOS in der Nähe der Erde fliegen, der Mond oben und die Erde unten. Dreht ihr das Bild, habt ihr die Intro-Szene von Xenoblade Chronicles X.



Im nächsten Abschnitt schauen wir auf Ähnlichkeiten zwischen Xenoblade Chronicles und Xenosaga, jedoch spoilerfrei. Im zweiten Absatz geht es um Ähnlichkeiten zwischen Xenosaga und Xenoblade Chronicles inklusive Spoiler-Elementen. Absatz 3 kümmert sich um den Vergleich mit Xenoblade Chronicles X (kein Spoiler).

Die wohl größte Verbindung zwischen Xenoblade und Xenosaga sind die Gnosis. Diese sind nur mit dem Hilbert-Effekt zu besiegen. Das gleiche gilt für die Mechon aus Xenoblade. Nur durch die Macht des Monado lassen sie sich bezwingen. Sowohl der Hilbert-Effekt als auch das Monado geben zudem die Möglichkeit, dass auch andere Personen die Feinde verletzen können. Auf der anderen Seite werden einige Gegnernamen aus Saga wiederverwendet. Auch die Mechs in den jeweiligen Spielen sind Story-relevant. So viele Verknüpfungen gibt es im spoilerfreien Bereich jedoch nicht.

In beiden Spielen kommt Gott in irgendeiner Weise vor. In Saga haben wir U-DO, in Xenoblade Zanza und Meyneth. Des Weiteren tauchen Mechs auf, die von Menschen gesteuert werden. Storytechnisch gibt es aber ansonsten kaum Verknüpfungen.

Während es zum Wii-Spiel also kaum Ähnlichkeiten und Zusammenhänge gibt, sieht das Ganze bei Xenoblade Chronicles X ganz anders aus. Die „Lebenskapseln (der offizielle deutsche Name war zum Zeitpunkt, an dem der Text geschrieben wurde, noch nicht bekannt) aus X haben dieselbe Form wie das Zohar. Zudem ist man in beiden Titeln in Mechs unterwegs. Auch die deutsche Sprache kommt in X weltweit vor, hier in den Musikstücken. In X seid ihr zudem zumindest am Anfang im Weltall unterwegs. Es gibt außerdem einen ganz besonderen Aspekt, den ich euch jedoch aus Spoilergründen nicht erläutern kann. Wenn ich sagen würde, dass KOS-MOS und T-ELOS im Spiel wären, würde ich lügen, aber...

Autor: Niels Uphaus

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Kommentare 3

  • Trockenlink - 05.12.2015 - 09:19

    Lol xD
    Den Namen ,,Also sprach Zarathustra" habe ich erst vor kurzem im Musikunterricht gehört :D
  • BANJOKONG - 05.12.2015 - 11:11

    Gut geschrieben, jetzt weiß ich was Gnosis sind.
    Ich habe nur bis xenoblade gelesen und kriege mehr Lust heut abend zu zocken.
    Das xenogears, xenosaga und xenoblade irgendwie zusammen gehört ist schon beeindruckend.
    Die haben ja eine story erschaffen die echt zu komplex ist.
  • 7om - 05.12.2015 - 13:40

    Spoiler anzeigen

    Bevor wir weitermachen, kommen wir zum größten Problem der Reihe, nämlich der Reduzierung von sechs Titeln auf drei Spiele.
    So wie du das schreibst, hört es sich an, als ob die Geschichten von Shion und Co. (auch die Geschichte der Furcht genannt) als 6 Episoden geplant war. Das ist aber falsch. Dieser Teil der gesamten Geschichte war anfangs nämlich nur als 2 Episoden geplant. Episode 3 und 4 wäre dann die Geschichte der Trauer gewesen (das was Xenogears erzählt) und 5 und 6 wären die Geschichte des Zorns gewesen.
    Die Geschichte der Furcht war anfangs also nur als zwei Episoden geplant. Allerdings haben die Entwickler den Aufwand eines PS2 Spieles unterschätzt und deswegen wurde Episode I in zwei Teile aufgespaltet (Episode I und II). Die ursprüngliche zweite Episode sollte dann zu Teil III und IV werden, allerdings wurde dann halt nur noch ein Teil genehmigt und deswegen wurde diese dritte Episode gestrichen (und trotzdem als Flash Filme namens "A Missing Year" veröffentlicht) und aus dieser Episode IV Episode III gemacht. Die Geschichte der Furcht, also das Xenosaga, das wir jetzt haben, war also anfangs nur als zwei Teile geplant und dann später als vier, allerdings nie als sechs.

    Nachdem er verjagt wurde,
    Verjagt wurde? :S

    Kurz bevor Shion dran glauben muss, erwacht KOS-MOS jedoch wieder zum Leben und kann Voyager verjagen.
    Bevor Shion dran glauben muss? Dir ist bewusst, dass die Testamente Shion nicht töten dürfen, weil sie sie für die ewige Wiederkehr benötigt wird. Es sieht zwar öfters so aus, als ob sie getötet werden soll (besonders in Teil 2, aber hier wollte das Team unnötige Action einbauen und das hat zu Plotholes geführt :thumbdown: ), aber in Teil 3 hält Voyager sie nur in der Luft und würgt sie. Er will sie aber nicht töten.

    Auf einmal taucht der blaue Testament - wir erinnern uns, es handelt sich dabei um Virgil - aus dem Nichts auf und versucht, das Team zu attackieren.
    Alter.. was zum Teufel? Virgil taucht auf und will Shion ohne Gewalt überzeugen, auf die Seite der Testamente zu kommen. Jin ist dann der, der Virgil angreift. Du tust so, als ob Virgil der größte Vollidiot wäre und alles mit Gewalt löst. Wird seinem Charakter eindeutig nicht gerecht!

    In Abels Arche treffen sie wieder auf Yuriev, immer noch im Körper von Gaignum.
    *Gaignun

    Doch selbst ausgestattet mit dieser unfassbaren Kraft wird der Erfinder der U.R.T.V.s gestoppt.
    Nein, er wird nicht gestoppt, da seine Kraft unendlich ist. Die Kämpfe gegen ihn haben quasi nichts gebracht. Erst durch Albedo wird er gestoppt.

    Wilhelm wusste das jedoch schon, weil Kevin nur ein Testament geworden ist, um Shion zu beschützen.

    Er will mit Shion ein Universum erschaffen, in dem die beiden glücklich werden können. Wirklich, du spielst die Motive so vieler Antagonisten herunter. Wenn man das liest, könnte man denken, dass Kevin gut wäre, was er aber nicht wirklich ist. Die meisten Charaktere von Xenosaga sind nämlich, wie könnte es anders sein, -Jenseits von Gut und Böse- :D

    Die wohl größte Verbindung zwischen Xenoblade und Xenosaga sind die Gnosis. Diese sind nur mit dem Hilbert-Effekt zu besiegen. Das gleiche gilt für die Mechon aus Xenoblade. Nur durch die Macht des Monado lassen sie sich bezwingen. Sowohl der Hilbert-Effekt als auch das Monado geben zudem die Möglichkeit, dass auch andere Personen die Feinde verletzen können. Auf der anderen Seite werden einige Gegnernamen aus Saga wiederverwendet. Auch die Mechs in den jeweiligen Spielen sind Story-relevant. So viele Verknüpfungen gibt es im spoilerfreien Bereich jedoch nicht.

    Wow, das habe ich ja noch nie gehört. Die Mechons lassen sich übrigens auch ohne Monado besiegen. Ist halt nur relativ schwierig Eisen, oder woraus auch immer die Mechons bestehen, zu schneiden. Durch das Monado wird das Besiegen der Mechons nur einfacher, da man dann quasi das Material der Mechon wie Butter zerschneidet. Und ach, inwiefern sind die Mechs in Xenoblade storyrelevant? Das sind da nämlich nur Waffen. Bis auf Yaldabaoth vielleicht, mit dem später der Mechonis gelenkt wird, aber eigentlich sind das nur Waffen. In Xenosaga hingegen werden sie zum Beispiel dafür benötigt, um die Anima Gefäße zu erwecken, die für die ewige Wiederkehr benötigt werden. Das sind aber nur die E.S.. Omega zum Beispiel ist ein Mech, mit dem Yuriev zu einem Gott werden will. In Xenoblade sitzen nur Leute in den Gesicht-Mechons und benutzen sie als Waffe. Das ist nicht wirklich vergleichbar. Die Geschichte hätte man auch ohne Gesicht-Mechon erzählen können. Fiora hätte dann aber zum Beispiel maskiert sein müssen.

    In beiden Spielen kommt Gott in irgendeiner Weise vor. In Saga haben wir U-DO, in Xenoblade Zanza und Meyneth. Des Weiteren tauchen Mechs auf, die von Menschen gesteuert werden. Storytechnisch gibt es aber ansonsten kaum Verknüpfungen.
    Wäre da ein Vergleich mit Alvis, also dem Monado, nicht passender gewesen?

    Btw. solche kleinen Ähnlichkeiten machen aus den Spielen noch lange keine Reihe. Das sind typische Konzepte, die Takahashi öfters verwendet. So wie man in Mario und Zelda die Bosse zum Beispiel drei mal treffen muss, oder dass Bowser und Ganondorf immer wiederkehren, obwohl sie "sterben". Beide Reihen sind glaube ich vom selben Typen und deswegen verwenden sie auch ähnliche Ideen.

    Es gibt außerdem einen ganz besonderen Aspekt, den ich euch jedoch aus Spoilergründen nicht erläutern kann. Wenn ich sagen würde, dass KOS-MOS und T-ELOS im Spiel wären, würde ich lügen, aber...
    Du könntest auch "die Mutter" von Xenogears mit in den Vergleich einziehen ;)