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Spezial

Bowser vs. ntower 2.0
Level 3c: Auf ungewohnte Hilfe angewiesen (Bookmark-Seite)


Wenn wir ehrlich sind, dann müssen wir zugeben: Eigentlich hatte Mario gar keine Wahl! Wer wenn nicht er könnte Bowser Jr. aufhalten? Ein wahrer Held kennt keine Furcht vor gefährlichen Widersachern und schwierigen Herausforderungen! Also nahm er all seinen Mut zusammen und betrat eine Festung, die ihn erschrecken ließ. Mit Widerstand hatte er gerechnet, aber sich in dieser Umgebung durchzuschlagen, war nur mit außergewöhnlichen Fähigkeiten möglich. Also nahm Mario seine Mütze vom Kopf, strich sich mit der anderen Hand durchs Haar, setzte die Mütze wieder auf, atmete tief ein und rannte los.



Explosive Bob-Ombs, Feuerbälle, Kreissägen, Flammenwerfer, Kanonenkugeln und brennende Lava unter den Füßen – nach kurzer Zeit wünschte sich unser Held, dass er sich doch für einen entspannten Tauchgang entschieden hätte, auf dem er vielleicht sogar einem großen Schatz begegnet wäre. Er hätte auch seine alten Freunde, die Toads, besuchen können. Aber nein – er musste natürlich wieder die schwierigste Aufgabe wählen. Dieser Gedanke verflog aber nach wenigen Sekunden, denn die gefährliche Umgebung erforderte seine gesamte Aufmerksamkeit. Jetzt gab es kein Zurück mehr! Also setzte er mit voller Konzentration alle Fähigkeiten ein, die er sich im Laufe der letzten Jahrzehnte angeeignet hatte.

Neben seinen überragenden Qualitäten in den Bereichen Rennen und Springen war ihm allerdings auch ein kleiner Snack behilflich – so ehrlich wollen wir sein! In seiner Hosentasche bewahrt der südeuropäische Gourmet nämlich stets eine kleine Notfall-Ration aus grünlichen Pilzen auf. Diese sehen zwar nicht sehr gesund aus, haben aber eine positive Wirkung auf die Psyche. Wenn Mario einmal an einer Aufgabe scheitert, verleihen die Pilze ihm den Mut, es ein weiteres Mal zu versuchen. „Niemals aufgeben“ heißt die Devise eines Helden – denn für Aufgaben, die jeder schaffen kann, benötigt man keinen Nintendo-Superstar.



Es wird euch nicht wundern, liebe User, dass seine Zielstrebigen Bemühungen ihn schließlich zu seinem Ziel führten. Bowser Jr. erwartete ihn bereits kampfbereit: „Hey, du italienische Weichmütze! Bist du bereit, dir von meinem stacheligen Panzer in den Allerwertesten pieken zu lassen?“ „Das hättest du wohl gerne“, erwiderte Mario siegessicher, „meine alten, löchrigen Klempnerschuhe können immer noch hervorragende Beulen produzieren!“ Dafür hatte Bowser Jr. nur ein müdes Lächeln übrig: „Keine Chance! Du wirst gleich heulend in der Ecke liegen und nach Mama schreien! Und das Schönste ist: Während du in meiner Zelle gefangen deine blauen Flecken bewunderst, wird der neue ntower-Turm Stück für Stück in Schutt und Asche gelegt.“

In diesem Moment hatte Mario die Nase voll! Auf eine Fortführung dieses kindischen Wortgefechts konnte er verzichten und ging stattdessen zum Angriff über. Bowser Jr. bekam direkt sein Schuhwerk zu spüren und verzog sich schnell in seinen Panzer, mit dem er stark rotierend einen Gegenangriff startete. Ein heftiger Kampf entbrannte. Bei den ganzen Tritten und Drehungen in seinem Stachelpanzer wurde Bowser Jr. schwindelig und versehentlich stieß er gegen einen Block, der einen Mechanismus auslöste, welcher Mario den Weg nach draußen eröffnete. „Na – wer läuft jetzt weinend zu Mami? Hehe…“ Voller Freude machte er sich aus dem Staub und ließ den zornigen Fiesling verbeult, brüllend und feuerspeiend zurück.



Endlich wieder an der frischen Luft angelangt, wusste Mario, dass er jetzt bestens trainiert und bereit dazu war, es mit Bowser aufzunehmen. Der Weg zu ihm war nicht mehr weit. Ein paar Minuten geradeaus – vorbei an dem kleinen Schuhgeschäft – und schon wäre er bei der Baustelle, auf der der neue Turm sich seiner Fertigstellung näherte. Wer weiß - vielleicht würde er sich auf dem Weg noch ein Paar kampftaugliche Stiefel besorgen und seinen alten Treter in Rente schicken?

Diese Gedanken wurden allerdings unterbrochen durch ein aufgeregtes Schimpfen, das er hinter der Ausgangstür der Festung vernahm, die er gerade verlassen hatte. Bowser Jr. schien seinen Untergebenen Befehle entgegenzubrüllen. Mario schlich sich etwas näher heran und lauschte seinen Worten: „Und dann schwebt ihr hier noch blöd herum? Los! Zurück in die Bruchbude und schnappt euch diesen nutzlosen Klempner! Wenn Luigi in Schwierigkeiten ist, kommt sein nerviger Bruder sowieso, um ihn zu retten. Und wir können in aller Ruhe unseren Plan vollenden. HAHAHAHA!“ Sekundenbruchteile später sausten zahllose Gespenster an Mario vorbei und flogen zielstrebig auf ein altes, verlassenes Gebäude zu.

Jetzt hatte Mario ein Problem. Sein Bruder Luigi war in großer Gefahr! Normalerweise würde er ihm sofort zu Hilfe eilen, aber das würde zugleich einen großen Umweg bedeuten. Am Horizont konnte man derweil schon die ersten Luftschiffe erkennen, die Bowser zum Angriff auf ntower 2.0 mobilisiert hatte. Es blieb einfach keine Zeit für die Rettung Luigis! Oder vielleicht doch? Sollte Mario den Umweg riskieren, eine zweifellos sehr schwierige Aufgabe annehmen und versuchen, Luigi UND den neuen Turm zu retten? Oder wäre es weise, den etwas leichteren Weg durch den Schuhladen zu nehmen und Bowser auf jeden Fall rechtzeitig entgegentreten zu können. Du ahnst es schon, lieber User, die Entscheidung liegt bei dir!

Wie soll die Geschichte weitergehen?
Level 4a: Shoe Shop Panic
Level 4b: Luigi is missing

 
Hast du selbst den Mut, gegen Bowser Jr. anzutreten? Dann beweise es im Spiel! Hier die Fakten:

Level-Nummer: 3c
Level-ID:
3FEB-0000-01E2-2D51
Level-Name: Auf ungewohnte Hilfe angewiesen
Level-Architekt: Stefan Schotten