Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Spezial

Bowser vs. ntower 2.0
Level 1: Mario - Hin und Zurück (Bookmark-Seite)


Mit – zumindest leicht – gefülltem Pummelbäuchlein stieg Mario die ersten Stufen des alten Turmes hinab. „BOWSER!“ Was ist passiert? Unser Held traute seinen Augen nicht! War es etwa sein Erzfeind, der wie aus dem Nichts vor seiner Nase auftauchte und in den Abgrund fiel? Aber das war doch unmöglich! Gerade hatte Peach doch noch berichtet, dass Bowser auf seinem Luftschiff unterwegs in Richtung ntower 2.0 ist – und der neue Turm wurde ein ganzes Stück vom alten entfernt errichtet. Vielleicht war es nur eine Halluzination, bei der eine schrecklich reale Erinnerung an das letzte Aufeinandertreffen der beiden hervorgerufen wurde. Immerhin war dies der Schauplatz von Bowsers letztem finsteren Plan.



Ein schadenfrohes Gelächter schallte durch das alte Gemäuer. Die Stimme war keine Unbekannte: Kamek musste sich hier irgendwo versteckt halten. „Das kommt davon, wenn solche Störenfriede auch noch magische Kräfte besitzen“, dachte Mario. Er beschloss, sich nicht davon verwirren zu lassen und unbeirrt voranzuschreiten. Wahrscheinlich wollte Kamek ihn nur ablenken, damit Bowser einen Vorsprung erhält und als Erster am neuen Turm ankommt. Also ging es ab durch die nächste Röhre – das sind schließlich oft willkommene Abkürzungen. Anstatt aber einen schnelleren Weg nach unten zu finden, machte Mario eine andere, nicht unerfreuliche Entdeckung.

Viele, viele Goldmünzen warteten nur darauf, in die großen Klempnertaschen gestopft zu werden! Diese kleine Schatzkammer muss wohl einer der Bösewichte während der Besatzungszeit hier eingerichtet haben. Mario wunderte sich zwar, dass das ntower-Team den Schatz noch nicht entdeckt hatte, aber die waren ja auch ganz mit ihrem neuen Projekt beschäftigt. Da fielen ihm die Worte von Niels wieder ein: „Natürlich wollen wir die Pinguine für ihre Arbeit belohnen! Allerdings fehlen uns momentan etwas die Münzen, um sie zu bezahlen. Sie arbeiten ehrenamtlich.“ Also beschloss unser selbstloser Abenteurer, die Münzen in die Spendenbox am Turmeingang zu werfen, damit die fleißigen Pinguin-Arbeiter wenigstens eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten konnten. Durch alle Pinguine geteilt würden sie zwar nicht reich werden, aber besser als nichts war es in jedem Fall!



Während also in Gedanken versunken eine Münze nach der anderen eingesammelt wurde, erschien der äußerst schlecht gelaunte ursprüngliche Besitzer des Schatzes: Kamek schimpfte wie ein Rohrspatz: „Das ist doch nicht zu fassen, Mario! Sowas wie du nennt sich strahlender Held, ist aber den ganzen Tag damit beschäftigt, anderen Leuten ihre schwer ergaunerten Goldmünzen zu stehlen! Nicht alles, was du auf deinem Weg findest, kannst du einfach behalten! Wenn du, anstatt permanent ehrenwerte Schurken wie mich zu verprügeln, einfach mal gewissenhaft deinem Klempnerberuf nachgehen würdest, hättest du solche unmoralischen Methoden überhaupt nicht nötig! Armen kleinen Magiern ihre Altersvorsorge entreißen, ich kann es gar nicht glauben…“

Kamek schimpfte noch weiter, als Mario die Pupillen nach oben wandern ließ, ein kleines Liedchen mit den Lippen pfiff und vorsichtig, aber zügig in der nächsten Röhre verschwand. Nun beeilte er sich, den Turm weiter hinabzusteigen. Einige Gegner stellten sich ihm dabei in den Weg. Sie konnten wohl leicht in den Turm eindringen, weil das Sicherheitssystem nicht mehr das neueste war und Türsteher Dirk sich wahrscheinlich gerade oben mit der Pizza beschäftigen würde… Aber – war da nicht doch ein Türsteher? Tatsächlich, aber Dirks Kollege entpuppte sich als Hammerbruder. „Du kommst hier nicht raus! Mit dieser Mütze und der albernen Latzhose lasse ich dich nicht durch die Ausgangstür!“ Ein paar Beulen und blaue Flecke später war das allerdings kein Thema mehr. Der Weg war frei und vor Mario erstrahlte ein aus Münzen geformter Buchstabe. Aus Erfahrung wusste er, dass dieser noch wichtig sein könnte und notierte ihn.



Endlich war er an der frischen Luft und  warf seinen Münzvorrat sogleich in die ntower 2.0-Spendenbox. Dies bemerkte auch Peach, die unten im Garten gewartet hatte. Mit großen Augen sah sie, wie das schöne Geld in der Box verschwand. „Davon hätte man ein Paar der schönsten Schuhe kaufen können“, seufzte sie. „Keine Sorge“, beruhigte Mario sie, „wenn ich auf meiner Reise etwas Schönes finde, bringe ich es dir mit!“ Schon war die Prinzessin besänftigt und erzählte nun, was sie gerade beobachtet hatte: „Bowser kommt seinem Ziel immer näher! Wenn du geradeaus weiter gehst, müsstest du ohne große Schwierigkeiten die Baustelle des neuen Turmes erreichen – da wuchern nur ein paar Muncher, die sind für echte Helden kein Problem. Allerdings sind die Fieslinge, die du gerade getroffen hast, nicht allein gekommen! Noch viel mehr von ihnen haben sich im Garten versammelt. Wer weiß, was sie vorhaben…“

Nun ist es an dir, lieber User, Mario den rechten Weg zu weisen. Soll er den einfacheren Weg wählen, sich durch etwas Muncher-Unkraut kämpfen und direkt in Richtung ntower 2.0 marschieren? Oder wird er zunächst im Turmgarten aufräumen, damit auch der alte Turm von Bowsers Schergen verschont bleibt? Es ist deine Entscheidung!

Wie soll die Geschichte weitergehen?
Level 2a: Muncher-Party 2
Level 2b: Intermezzo im Towergarten


Nicht vergessen: Du kannst dieses Abenteuer nicht nur lesend, sondern auch spielend erleben! Finde das Level zu diesem Teil der Geschichte im Wii-U-Spiel Super Mario Maker, indem du dem Bookmark-Link oben folgst oder die Level-ID im Spiel eingibst. Hier die Fakten:

Level-Nummer: 1
Level-ID:
AB92-0000-01E2-2FF4
Level-Name: Mario - Hin und Zurück
Level-Architekt: Dirk Apitz