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Spezial

Der gute Roman stellte mit seinem Artikel die These auf, dass es eine nicht ganz so gute Idee ist, Videospiele zu verfilmen. In vielen Punkten haben wir die gleiche Meinung, aber am Ende eben andere Ansätze. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Videospielverfilmungen und man sollte ihnen auch eine Chance geben. Roman brachte sehr oft den Mario Film und ich werde diesen Film auch oft nennen. Allerdings will ich mit diesem Film eher aufzeigen, was bisher schief gegangen ist und wie die Zukunft der Videospielverfilmungen aussieht bzw. aussehen könnte. Ich werde auch oft mit den Comicverfilmungen und Buchverfilmungen argumentieren. Denn eines vorweg, die Überwindung der medialen Hürden haben sie alle gemeinsam und trotzdem funktioniert es mittlerweile. Lest einfach, warum ich für Videospielverfilmungen bin.


Hoffentlich müssen wir nie wieder so eine Katastrophe im Kino sehen!

Action
Roman fängt auch gleich mit der größten Hürde an, dem Gameplay. Das Eintauchen in die Spielewelt und die Interaktion sind das wichtigste Element in einem Computerspiel, dieses fällt bei einem Film komplett weg, so wie aber auch das Interagieren deiner Fantasie bei einem Buch oder Comic. Der Film muss hier also eine Alternative finden und sie gegebenenfalls ersetzen. Hier muss ich etwas ausholen.

Daher ist mein erster Bereich die Action. Denn das, was wir in einem Computerspiel selbst spielen, wäre in den meisten Filmen eine Actionsequenz. Diese wäre natürlich meistens nicht so ausufernd wie bei einem Computerspiel, aber könnte anders in Szene gesetzt werden. Mittlerweile gibt es sogar tolle Techniken, die einem die Action aus der Ego-Perspektive zeigen. Doch genau hier entsehen die meisten Fehler. Egal, ob es eine Buchverfilmung ist oder eben eine Verfilmung zu einem Spiel, das andere und neue Medium darf nicht versuchen, das Gefühl und die Kleinigkeiten eins-zu-eins zu kopieren. Gerade bei Buchverfilmungen sehen wir oft, dass das scheitert. Es gibt Dinge, die kann man nicht verfilmen, so wie es Dinge gibt, die man in einem Buch oder in einem Videospiel nicht präsentieren kann (was auch so ganz nebenbei der Grund ist, warum die meisten Spiele zu Filmen scheitern). Oft akzeptieren wir Buchverfilmungen, wenn sie der Geschichte eine eigene Note oder einen eigenen Charakter verleihen und so das Ganze als Neuinterpretation zu verstehen ist. Der Regisseur Christopher Nolan hat dies beispielsweise mit seiner Dark Knight-Trilogie so gemacht. Diese Reihe hat mit den Batmancomics nur das Grundgerüst gemeinsam, aber die Nuancen sind komplett verschieden. Das ermöglicht auch eine neue Erfahrung mit dem Charakter und genau das erwarte ich auch bei Videospielverfilmungen. Oder anders formuliert, vor allem bei Videospielverfilmungen! Viele Gameplayszenen lassen sich wunderbar als Actionsequenz inszenieren und könnten neue Schauwerte liefern.

Aber was ganz anderes wird dabei völlig vergessen. Auch wenn es kaum gute Videospielverfilmungen gibt und auch seit langer Zeit nicht wirklich was Neues kommt, so sind Videospiele schon längst in Filmen angekommen. Ich werde im Storyaspekt noch einmal darauf zurückkommen. Auf die Action bezogen muss man sich nur die drei Hobbit-Teile angucken. Die meisten Actionsequenzen könnten auch in einem Computerspiel vorkommen. Gerade durch die Zunahme von CGI, also Computergrafiken, sehen Filme einem Videospiel immer ähnlicher. Eine Entwicklung, die ich sogar hier schon oft kritisierte, aber aus dem Blockbusterkino nicht wegzudenken ist. Wir werden in diesem Jahr zum ersten Mal auch sehen, wie sich das bei Videospielverfilmungen anfühlen wird, und werden einige Sachen wiedererkennen. Ich wünsche hier den Fans schon einmal viel Spaß mit Assassin's Creed und World of Warcraft.


Der Film Hitman zeigt ganz gut, dass auch im Film die Stimmung gut eingefangen werden kann.

Inszenierung
Was Roman als Grafik betitelt, nennen wir im Filmbereich auch gern "Inszenierung". Wie die Grafik ist sie ein wichtiger Bestandteil um eine Atmosphäre bzw. eine gewisse Stimmung zu erzeugen. Sogar zur Story kann eine Inszenierung viel beitragen. Roman zieht hier den Grafikstil als Karte. Natürlich sind gerade Fans immer wütend, wenn ein gewisser Stil nicht dem Gewohnten entspricht. Zelda und auch der Mariofilm sind dabei gute Beispiele. Allerdings sollte man sich auch die Frage stellen, ob es bei Mario überhaupt einen Sinn macht, das Ganze nicht mit Animationstechnik zu verfilmen? Mario, Spyro oder auch Sonic machen als Realverfilmungen tatsächlich keinen Sinn und wenn man diese Herkulesaufgabe doch angeht, dann auf keinen Fall so düster wie im Mariofilm! Dies war eine klare Fehlentscheidung seitens der Filmemacher und sollte definitiv nicht als aussagekräftig gewertet werden. Allerdings sollte man auch die technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit in Betracht ziehen und sich allgemein die Frage stellen, ob ein Film über Mario zur damaligen Zeit Sinn machte? Ob ein Mariofilm überhaupt Sinn macht, möchte ich später klären. Mit der heutigen Tricktechnik im Animationsbereich wie aber auch mit CGI im Realfilm sähe dies einem Mariospiel gewiss ähnlicher.

Hier kommen wir an einen Punkt, wo man auf gar keinen Fall verallgemeinern darf. Es wird Verfilmungen geben, da macht ein ähnlicher Stil bzw. der Wiedererkennungswert durchaus Sinn. Doch gibt es viele Videospiele, die man auch unbedingt anders angehen muss. Auch hier, im Falle einer Verfilmung, wäre Zelda ein gutes Beispiel. Gerade aufgrund der verschiedenen Stile macht es gar keinen Sinn, sich an einem festzumachen. Ein eigener Style würde einer Zeldaverfilmung gewiss guttun. Die ersten Bilder zu Assassin's Creed zeigen dagegen einen hohen Wiederkennungswert und wirken bisher sehr gut, was auch Fans zufriedenstellen wird.

Auch muss sich immer die Frage gestellt werden, für welche Zielgruppe der Film ist und wer am Ende da glücklich rausgehen soll? Klar, Fans sind schon sauer, wenn der Farbgrad vom Zeldakleid nicht ganz genau dem Original entspricht, aber wo sollten Filmemacher denn bitte die Grenze ziehen? Hier sehe ich eher Handlungsbedarf bei den Fans, die sich endlich den Stock aus dem Arsch ziehen sollten! Der Grund, warum Comicverfilmungen bei den Comicfans heute auch so gut funktionieren, ist eben auch der, dass dort das andere Medium akzeptiert wurde und auch die damit verbundene Neuinterpretation. Der Film “Romeo + Julia” von Baz Luhrmann ist eine komplette Neuinterpretation des Shakespeare-Klassikers und absolut akzeptiert. Solche Freiheiten sollten Gamer auch dem Film zulassen. Dann hätte man auch weniger das Problem, einen anderen Stil zuzulassen.


Ist dies eine Szene aus einer Zwischensequenz von Warcraft? Nein! Eine aus dem Filmtrailer!

Story
Hier sind wir uns zum Teil einig, tatsächlich prallen hier zwei Welten aufeinander. Denn selbst heute sind viele Storys in Spielen eher dünn und mit der Vielsichtigkeit der anderen Medien gar nicht zu vergleichen. Doch auch hier gibt es Ausnahmen.

Doch als allererstes muss ich dir widersprechen. Sehr einfache und pragmatische Storyinhalte findet man auch sehr häufig im Film und das ebenfalls erfolgreich. Es kommt natürlich auf die Art des Films an, ob eine Story komplex sein soll oder nicht. Aber wenn wir mal das Grundgerüst der Story betrachten, stellen wir fest, dass es zum Beispiel zwischen Mario und Stirb Langsam kaum einen Unterschied gibt. Eine Frau wird in einem Hochhaus entführt und McClaine muss sich durchkämpfen (was mal so ganz nebenbei sehr vdeospiellastig ist), um dann den Oberbösewicht zu besiegen. Kleinere Helfer hat er auch, so wie Mario mit den Toads und die Schurken bleiben auch so blass wie in dem beliebten Videospiel. Vielleicht hat der eine oder andere hier auch The Raid 2 gesehen? Hier kämpft sich unser Protagonist von einem Schurken zum anderen und diese besitzen sogar Gimmicks! Dies könnte einem Videospiel gar nicht ähnlicher sein. Auch muss ich wieder die Hobbit-Trilogie ans Land ziehen und stelle auch hier im Storygerüst fest, dass es einem Adventure-Game doch sehr ähnelt. Wie viele Charaktere haben denn Stirb Langsam, The Raid oder Terminator? Wie viele Nebencharaktere gibt es, die man so aber auch in Videospielen wiederfindet? Und gibt es auch in Videospielen nicht sehr viele Beispiele für mehrere vielsichtige Charaktere? Second Sight, Metroid Prime oder Warcraft sind hier doch gute Beispiele.

Hierbei darf man eben nicht vergessen, dass Videospiele von Filmen beeinflusst wurden und sich heute gegenseitig ergänzen. Gerade Comic-Blockbuster könnten, von der Story her, als Videospiel super funktionieren. Natürlich sollte nicht jedes Videospiel eins-zu-eins verfilmt werden und die Frage auch immer "Lohnt sich das überhaupt?" lauten.  Wie es eben nicht geht, zeigt der Regisseur Uwe Boll (er musste natürlich in diesem Spezial eine Erwähnung finden). Dieser nimmt einfach ein sehr beliebtes Franchise und verwurstet es dann. Er produziert entweder Filme ohne einen Zusammenhang zu dem Videospiel oder verfilmt einfach die falschen Games eins-zu-eins - Far Cry ist hier das beste Beispiel, ein sehr gutes Spiel und die Story funktioniert im Videospiel hervorragend. Doch als Film? Dafür hat es einfach zu wenig Substanz und ja, auch eine simple Story kann eine gewisse Charaktertiefe bieten. Damit kommen wir auch endlich zu meinem größten und wichtigsten Punkt für meine These. Die meisten Videospielverfilmungen hatten die falsche Vorlage! So wie nicht jedes Buch verfilmbar ist, so funktioniert das natürlich auch nicht bei jedem Game. Far Cry zählt da definitiv dazu. So kommt es, dass der Film mit dummen Dialogen gefüllt werden musste und am Ende sehen wir einfach nur eine Ausgeburt direkt aus der Hölle!

Aber es gibt ja noch Metroid Prime oder in diesem Jahr Warcraft und Assassin's Creed, die sehr viel Stoff für gute Filme liefern. So ganz nebenbei glaube ich so oder so, dass nun die glorreiche Zeit der Videospielverfilmungen gekommen ist. In ein paar Jahren werden diese die neuen Comicfilme! Bleibt dann nur zu hoffen, dass wir auch wirklich gute Verfilmungen sehen! Nintendo, Sega und Ubisoft scheinen daran ja Interesse zu haben. Wichtig dabei ist, dass die Gamingfirmen eng mit den Filmstudios zusammenarbeiten. Dass das gut ausgeht, sieht man an Marvel und Disney. Auch das Format der Serie oder die Kurzfilme sollten dabei in Betracht gezogen werden. Pikmin zeigte ja erst, wie gut auch die einfachsten Geschichten in Kurzfilmen aussehen könnten.


Nach etlichen Serienablegern bekommt Sonic auch bald einen Film.

Mein Fazit:
Mit ein wenig mehr Toleranz stehe ich jedem Film offen gegenüber. Ich habe hier schon Pferde kotzen sehen. Bücher, die man nicht verfilmen konnte, wurden nicht nur verfilmt, sie waren sogar großartig! Ideen und Ansätze, die eigentlich nur scheitern konnten, wurden am Ende richtige Meisterwerke. Im Kunstbereich darf es keine Grenzen geben! Wenn man dann als Fan vielleicht auch die eine oder andere Neuinterpretation zulässt, kann man eventuell überrascht werden. So funktioniert Prince of Persia ganz gut als Abenteuerfilm im Stile von Indiana Jones und finden nicht auch viele den Final Fantasy-Anime ganz gelungen? Doch erst jetzt beginnt das große Zeitalter der Videospielverfilmungen und wir dürfen dieses Jahr die Anfänge bestaunen. Da bin ich mir ganz sicher!

Jetzt habt ihr einiges darüber gelesen, warum man Videospiele verfilmen sollte oder warum man es nicht machen sollte. Hinterlasst in den Kommentaren eure Meinungen und stimmt in unserer Umfrage darüber ab!


Autor: Dirk Apitz

Kommentare 18

  • Rosalinas Boyfriend - 25.03.2016 - 11:16

    Ich hab mich für die 3. Antwort entschieden, es geht halt so oder so...nehmen wir den letztes Jahr erschienen Hitman Film, er ging fast völlig am eigentlichen Gameplay der Spiele vorbei setzte auf Action statt Stealth und war nunmal ein großer Haufen Müll für Fans...doch es geht eben auch anders wie etwa mit Disneys Animationsfilm "Wreck it Ralph/ Ralph Reichts" denn es wird ein eigenes Spiel/ Probleme von bestimmten Videospielcharakteren aufgeriffen und auf existierende Antagonisten und Videospielhelden als Randcharaktere gesetzt nicht eine bereits bestehendes Spielkonzept sodass es als Film passt umgemodelt was meistens eben den Ursprung flöten gehen lässt....deswegen bin ich eigentlich immer im Vorfeld skeptisch wenn ein Videospiel mit identischer Story verfilmt werden soll oder sich im Film sehr stark von den Spielmechaniken verabschiedet. Am besten man erschafft etwas komplett neues verlinkt das ganze nur mit einem Videospielvorbild...
  • Lucina - 25.03.2016 - 11:22

    Videospielhelden gehören für mich auf die Konsole/Handheld/PC. Filme die mit Spiele zu tun haben können zwar unterhaltsam sein, aber wirklich sehen muss ich so etwas nicht.

    Deswegen entscheide ich mich gegen die Spiele in Filmform.
  • henni4u - 25.03.2016 - 11:37

    Eine sehr schwierige Frage tatsächlich. Kommt auch auf die Marke an.

    Ein Metroid als RealFilm wäre ein Traum. Ronda Roussey o.ä. würde gerne Samus spielen und das passt meiner Meinung nach wie die Faust aufs Auge.

    Mario würde in meinen Augen nur als AnimationsFilm funktionieren. Real wäre es erneut nicht möglich.

    Zelda sollte nicht verfilmt werden und wenn, muss es echt gewaltig werden wie Herr der Ringe, also Real und Computer.

    Castlevania wäre auch ein echter Traum

    Ausserdem wünsche ich mir eine Serie zu Kingdom Hearts. Once upon a Time hat es vorgemacht, könnte also gehen.

    Grundsätzlich bin ich dafür. Man muss aber differenzieren zwischen, Real, Trick und Computer animierter Film.
  • otakon - 25.03.2016 - 11:47

    Wunderbar geschriebenes Special von Roman und Dirk - beiden großes Lob dafür, schön zu lesen und super argumentiert von beiden!
    Nun zu mir selbst:
    Ich bin ganz klar für JA.

    Wichtig ist das man den Film zu nem Spiel halt auch als was eigenes versteht und akzeptiert das nicht alles 1:1 umgesetzt sein kann oder das man feste Charaktere hat (die vielleicht anders sind als man sie sich vorstellt) oder mehr Story als man es vom Spiel gewohnt ist.
    Offen für neues sein und nicht im Voraus immer alles verteufeln!
    Das Beispiel mit den Comic Verfilmungen ist da auch echt gut.

    Ich hab schon einige schlechte Spiele-Verfilmungen gesehen - aber warum sollte es deshalb gar keine geben?
    Ich hab nämlich auch schon eine Menge echt guter gesehen ^_-
    Eins ist sicher und darüber muss man sich im klaren sein, es wird NIE jeder zufrieden sein! Es ist gar nicht möglich das zu erreichen, weder bei dem Spiel selbst und erst Recht nicht im Film zu nem Spiel.
    Filme-Macher und Spiele-Entwickler sollten bei einem gemeinsamen Projekt eng zusammen arbeiten, dann kann sowas auch für möglichst viele gut funktionieren.

    Eins ist ebenfalls klar: Nicht jedes Spiel eignet sich als Film! Aber viele ^_- Selbst Mario könnte man sinnvoll in einen Film packen, wahrscheinlich am einfachsten in einen Animationsfilm. Man müsste viel Story oder drumherum und Persönlichkeit dazu tun aber machbar ist es definitiv.

    Ich bin jedenfalls gespannt wie es in Zukunft mit Filmen zu Spielen weitergeht, es wird immer mal wieder welche geben und es wird mal gut und mal schlechter funktionieren. Ich bin grundsätzlich erstmal immer optimistisch und freu mich wenn welche überhaupt erscheinen und wenn Spiele-Filme nach Comic-Filmen wirklich das nächste große Ding werden bin ich darüber auch eher froh als wütend *gg*
  • Floha258 - 25.03.2016 - 11:59

    Ich würde sagen, weder das Eine noch das Andere...

    Es gibt gute und schlechte Beispiele für Videospielverfilmungen... Es kommt halt eben auf den Regisseur/ die Schauspieler/etc. an, ob ein Film gut werden kann oder nicht.
  • Rikuthedark - 25.03.2016 - 12:29

    Es kommt halt auf das Spiel selbst an. Ein Mario Film bräuchte niemand, es wäre ein 0815 Film indem sich Mario durch Gebiete kämpft, ein paar Gumbas und Coopers umbringt und am Ende Bowser platt macht, um Peach zu retten.

    Bei einem Metroid, Zelda oder Starfox sieht das schon ganz anders aus. Metroid könnte ein schöner Scifi Film werden, mit gut animierten Aliens, ner guten Story sicher ganz Nett. Und ein guter Zeldafilm würde sich eh gut verkaufen, schon weil Zelda draufsteht.

    Ich kann mich zwar kaum bis gar nicht an die Donkey Kong Serie damals erinnern, hatte sie aber gerne geguckt. Vielleicht wäre das heute anders, aber Serien/Filme kann ich mir mit einigen IPs gut vorstellen.
  • RP97T - 25.03.2016 - 12:33

    Wir haben schon oft genug gesehen dass die meisten Verfilmungen einfach grottenschlecht sind, deswegen von mir ein klares Nein!
  • frutch - 25.03.2016 - 12:57

    Ja und nein. Manche wären ein Traum, andere ein Krampf.
  • Akira - 25.03.2016 - 13:37

    Ziemlich nutzlose Frage in dieser Form. Nicht alles funktioniert als Film ohne völlige Entfremdung, was als Videospiel existiert, das kann je nach Umsetzung oder sogar Vorlage verdammt scheitern oder aber aufgehen.

    Der Streifen SuperMarioBros demonstriert perfekt, dass man eine derartige Verfilmung lieber unterlassen sollte, der Real- und Cartoon-Anteil der SuperShow hingegen sind amüsante leicht trashige Inkarnationen auf ihre jeweils eigene Art, die man sich gut antun kann.

    Metroid könnte man möglicherweise gut verfilmen, das heißt, wenn ein gewisser Küpper Regie führen darf.

    Tekken ist kompletter Schwachsinn mit Blutgruppe AB, die Filme VesperiaFirstStrike und AceAttorney wiederum sind die jeweils beste Anime-/Real-Umsetzung von einem Spiel, die ich je gesehen habe.

    Weißt du nix wirklich Gutes mit einer Vorlage anzufangen, adaptier sie nicht.
  • Blo0dFir3 - 25.03.2016 - 15:08

    Ich habe eine andere Meinung. Das Problem ist ja, dass viele Videospielverfilmungen unter der Geldgier und Faulheit der Filmindustrie gelitten haben. Also, ja! Videospielfilme wären super wenn sie richtig produziert würden, mit Liebe zum Spiel und einer glaubhaften Story die zum entsprechenden Universum passt, sowie nicht all zu krassen Abwandlungen der bekannten Charakter.
    Ein Zelda muss episch und groß sein, ein Metroid muss atmosphärisch sein und diese Einsamkeit auf einem fremden Planeten vermitteln können.

    Wenn nicht mit dem Budget gegeizt wird und die Produzenten eine Ahnung von der Materie haben könnten tolle Kinofilme entsehen.
    Bisher wurde ich leider immer wieder enttäuscht. Aber man kann ja noch hoffen, dass es mal jemand richtig macht.
  • Kraxe - 25.03.2016 - 15:45

    Silent Hill 1 war die einzige gute Videospielverfilmung. Mir fällt sonst keine mehr ein. Resident Evil 1 hat mir auch gefallen, hatte mit den Spielen aber nur wenig zu tun. Prince of Persia war auch nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

    Bei Nintendo könnte ich mir gut einen Space-Horrorfilm im Metroid-Universum vorstellen. Aber wahrscheinlich würde man daraus einen Alien-Abklatsch machen. Also lieber doch nicht. :D Zelda, Donkey Kong, Mario wäre schwer vorstellbar. Eher dann sowas wie Ralph Reichts! Das ist ziemlich cool, weil es was Eigenständiges ist.
  • Splatterwolf - 25.03.2016 - 16:32

    Spielehelden wurden für Spiele konzipiert. Die Geschichten wirken oft erst so gut, weil man sie selber spielt. Als Film wären manche Geschichten einfach nur 0815. Ich könnte nicht behaupten, je einen Film gesehen zu haben, der eine Videospiel-Vorlage hat und mich komplett begeistert hat.

    Es geht hier auch nicht darum Anspruch zu bieten, sondern vielmehr mit der Marke Leute in die Kinos zu locken. Funktioniert höchstens, wenn es schön trashig ist wie der Super Mario Bros. Film oder einige Filme zu bekannten Beat em Ups. Hirn aus und gut ist.
  • SCS7 - 25.03.2016 - 17:37

    Habe mich für die 3 Antwort entschieden. Wenn sich ein Film zu sehr an das Spiel hält, kann das einfach nichts für Fans werden, weil ein Spiel da einfach viel interaktiver ist und es langweilig ist die selbe Story "vorgekauter" zu erleben. Der Film muss meiner Meinung nach eine andere Story als die Spielvorlage haben, ohne bestimmte wichtige Elemente des Spiels zu sehr zu verändern - woran viele Videospielverfilmungen scheitern mMn scheitern.
  • StMaster3000 - 25.03.2016 - 20:45

    Es kommt auf das Spiel an.

    Sonic z.B ist geeignet für einen Film wie ich finde, alles könnte perfekt eingefangen werden.
    Aber bei Mario z.B einem Spiel ohne eine richtige Story ist es ziemlich schwer einen Film zu kreieren.
  • Torben22 - 26.03.2016 - 13:25

    Kommt auf die Komplexität der Story an. Super Mario lässt sich von Disney und Pixar sehr gut umsetzen da auch bowser nicht das absolute böse ist und sich gut neben Hopper o.ä macht. Metroid und Zelda fungieren da allerdings eher als Trilogie. Zelda wie the hobbit. Eine große Reise in 3 Filmen oder auch Metroid großes Abenteuer in 3 Filme. Man sollte bei Zelda nicht unbedingt auf die 8 Tempel bestehen. Wenn doch dann eher Serie.
  • FR123master - 26.03.2016 - 17:43

    Obwohl es viele nicht glauben: Theoretisch könnte man sicherlich auch bei Mario eine Verfilmung machen, die sogar eine gute Story hat! Die Frage wäre nur: Würde man sich Mühe geben, eine gute Story einzubinden! Vor allem bei Nintendo Franchises bezweifle ich dies ehrlich gesagt, da sich Nintendo ja nicht mal mehr für RPGs gute Storys überlegt! Wie es bei Zelda U wird, kann ich noch nicht sagen, aber ich hoffe, dass sie da nicht den Weg gehen, wo sie keine besondere Story einbauen!

    Zusammenfassend: Auch Nintendo könnte gute Filme zu ihren Videospielen machen lassen, aber dann müsste man auch einen guten Plot liefern und in einigen Nintendo Spielen gibt es den momentan nicht (Besonders enttäuschend ist dies momentan in Mario RPGs)!
  • Drizzt195 - 30.03.2016 - 15:28

    Eine schwierige Frage.
    Im Grunde bin ich immer für eine Erweiterung des Universums meiner Lieblingsspiele, :thumbup:
    aber meiner Erfahrung nach sind 90% der Videospiel-Verfilmungen einfach nur Müll. :thumbdown:

    Aber wenn so wie Dirk schreibt das große Zeitalter der Videospielverfilmungen jetzt erst beginnt würde mich das natürlich freuen. :thumbsup:
  • Dirk Apitz - 30.03.2016 - 16:35

    Drizzt195 schrieb:

    Eine schwierige Frage.
    Im Grunde bin ich immer für eine Erweiterung des Universums meiner Lieblingsspiele, :thumbup:
    aber meiner Erfahrung nach sind 90% der Videospiel-Verfilmungen einfach nur Müll. :thumbdown:

    Aber wenn so wie Dirk schreibt das große Zeitalter der Videospielverfilmungen jetzt erst beginnt würde mich das natürlich freuen. :thumbsup:


    Wobei ich auch nicht in die Zukunft gucken kann. Nur sieht es gut aus und wenn die Firmen und Studios eng miteinander zusammen arbeiten, kann was großes entstehen.